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Buchtalk: Douglas Adams

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Buchtalk: Douglas Adams

Hi, Douglas Adams, du verrückter Cambridge-boy, alles Gute zu deinem Sechzigsten übermorgen am 11.3.  „Don`t panic!“ Du hast ja gemäß Churchills These „Sport ist Mord“ im Fitness-Studio bereits vor elf Jahren unsere Erde verlassen. Das Feen-Network berichtete heute, dein Geist weile nun auf dem Kleinplaneten Nr. 18610, der nach dem Protagonisten deiner Anhalter-Romane Arthur Dent getauft wurde. War das denn so erschreckend, dass du zwei Tage nach der offiziellen Namensgebung des Planeten starbst? Aber, aber, du besuchst doch wohl weiterhin zur Freude deiner Fans alljährlich die Erde zum 25.5., dem International Towel Day, diesem Handtuchtag. Dank dir weiß das jetzt jeder: Ein Handtuch ist „so ziemlich das Nützlichste“, was auf man auf Reisen durch die Galaxis mitnehmen sollte. Guter Tipp! Am tollsten finde ich jedoch, dass du ein für alle Mal die letzte Frage nach dem Leben, dem Universum und den ganzen Rest beantwortet hast. Eigentlich war`s dein genialer Supercomputer Deep Thought, der nach ewig langem Rechnen 42 ausspuckte. Was das bedeutet? Das weiß in „Per Anhalter durch die Galaxis“ auch niemand. Aber was wir, Siri und Selma, vermuten: Deep Thought ist eine Anspielung auf den Pornoklassiker „Deep Throat“ (1972), der um die Zeit der Romanentstehung (Anfang der siebziger Jahre) große Diskussionen auslöste.

Aber zurück zu 42: „Die Zahl 42“ lautet also deine endgültige Antwort auf die letzte aller Fragen. Darauf bezogen sich seitdem viele Artikel, Songs und Literatur wie Thomas Lehrs Roman, der als Hommage an dich den Titel „42“ (2006) trägt.
Richard Dawkins höchst lesenswertes Buch „Der Gotteswahn“ ist nicht nur dir gewidmet, sondern beginnt zudem mit einem Zitat aus deiner Kultbuchreihe (selber nachgucken! – jedoch, pssssst … ich werde es demnächst in „Siri Lieblingszitate“ hier bringen).
Und, aber hallo, ihr habt doch wohl bereits bemerkt, dass Siri, nee, nicht ich, sondern das Sprachprogramm des iPhones 4S, auf die Frage nach dem Sinn des Lebens mit 42 antwortet.

Vor einiger Zeit fand ich auf Regalbrett 2 Nord Pratchetts Scheibenweltromane. Mich wunderte, wie sie den Anhalter-Romanen ähneln, indem sie in einer völlig verrückten Welt spielen, in der trotz aller Fremdheit die nervigen Kleinigkeiten unseres Alltagslebens wie Bürokratie, Eitelkeit, Gier etc. eine wichtige Rolle spielen. Diese krude Mischung von völlig Fremdem und allseits Bekanntem macht den skurrilen Humor dieser beiden englischen Kult-Autoren aus.

Happy birthday and many wild returns at the Towel Day
Siri und Selma Buchfeen

P.S.
Das wird unsere liebe Dina interessieren: Arthur Dent besuchte ja den legendären Planeten Magrathea, wo er den Planetenarchitekten Slartibartfaß traf, der durch seine Fjorde in Norwegen berühmt wurde. Jetzt weißt du endlich, liebe Dina, wer die atemberaubenden Fjorde deiner Heimat plante und baute.

Über Klausbernd

Autor (fiction & non-fiction), Diplompsychologe (Spezialist für Symbolik, speziell Traum- und Farbsymbolik)

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  1. Slartibartfaß, welch ein ungewöhnlicher Name – und Schande, dass der nicht laut vorgelesen wird! Meine Zunge verknotet sich, der rrrrrrrrrrrrrr führt geradezu einem chaotischen Sprechstau und wildes Gekichere bei den Buchfeen. Die streiten sich gerade, wer hat die besten Fantasienamen, R. Kipling (mit seiner „Genauso-Geschichten“) oder Douglas Adams? Am Schönsten finden wir Kiplings Namen, die sind weicher und ich bekomme es fast halbwegs hin, aber immerhin – Slartibartfaß bekommt den längsten Lachapplaus, also 1:1 haben wir entschieden.

    Wir, Siri und Selma, möchten gerne zum Abschluß die Geschichte hinter dem Namen Slartibartfaß verraten:
    Douglas Adams wollte für diese Figur einen groben Namen, der sich wie ein Fluch anhört, sein erster Versuch lautete deshalb Phartiphukborlz. Mit dem Namen wollte er auch die Sekretärin der Hörspielproduktion des BBC ärgern, da die Figur über längere Zeit („mein Name tut nichts zur Sache“) ihren Namen nicht preisgibt, die Sekretärin jedoch jeder Dialogzeile der Radioskripte den umständlichen Namen voranstellen muss.

    Tschüß! ###

    Antworten
  2. Pingback: Buchtalk, Die souveräne Leserin von Alan Bennett « kbvollmarblog

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