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Zum Welttag des Buches

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Zum Welttag des Buches

Umzingelt von Büchern wuchs ich auf, in meinen vor-alphabetischen Zeiten freilich als Schrecken für jedes Buch, dessen Seiten ich milder gestimmt bekritzelte, kühner aufgelegt herausriss. Obwohl ich halb erwachsen jahrelang die Psychoanalyse genoss und als Nach-Bildung zu verstehen lernte, waren es doch die Bücher, die mich veränderten und zu dem machten, der ich heute bin. Zwanghafter Buchfreak könnte man mich nennen, einer, der nervöse Zuckungen bekommt, Schweißausbrüche, wenn kein Buch in Griffnähe bereitliegt. Immerhin habe ich meine preußische Erziehung überwunden, nach der man ein angefangenes Buch bis zu seinem erlösenden Ende lesen muss, ein Syndrom, unter dem auch unsere Königin litt, wie Alan Bennett in „Die souveräne Leserin“ berichtet. Dieses Martyrium tu ich mir nicht mehr an. Ich lege Bücher weg, die nach Seite zwanzig immer noch zum Einschlafen verführen wie dieser englische Klassiker „Middlemarch“ von George Eliot oder die dicken Wälzer von Cowper-Powys. Aber wohin, mit den verworfenen Werken? Verschenken wäre boshaft, also spenden nach der Devise, dass kein Buch nicht einen begeisterten Leser findet. Obwohl Heide spende ich der Kirche, denn in den Kirchen der Küstendörfer Nord-Norfolks tauscht die wacker lesende Bevölkerung ihre für nicht regalwürdig befundenen Bücher aus.

Der Autor vor dem Antiquariat in Cley next the Sea, erschöpft vom Stöbern

An einer Buchhandlung vorbei zu gehen, ist eine Unmöglichkeit für mich und bei Einladungen schweift mein hemmungslos indiskreter Blick zum Bücherschrank der Gastgeber. Oh Schreck, ich lebe mehr in der Buchwelt als in jener Anderswelt, die mancher als real bezeichnet.

Analfixiert sammle ich Bücher, aber es gibt wohl mildernde Umstände, nämlich ich sammle nicht, um zu haben, sondern um zu lesen – für mich das Sein, von dem Erich Fromm spricht. Mein Schätze sind die wurmstichige englische Erstausgabe von Nansens „Farthest North“, Richard Wilhelms „I Ging“ in der Jugendstil-Erstauflage, eine hochedle, große wie schwere Ausgabe des „Kamasutra“ und Malinowskis Buch mit dem irreführenden Titel „Das Geschlechtsleben der Wilden“ (für ein Pfund auf einem englischen Flohmarkt entdeckt – in Deutsch!), von dem Freud und Jung einiges übernahmen. Dazu kommen noch einige Erstauflagen in erbarmungswürdigem Zustand der Diederichs Reihe „Märchen der Weltliteratur“. Zum Analfixierten, wie jeder seit Freuds Schriften weiß, gehört auch die Ordnung. Aber hallo, Bücher und Ordnung gehören zusammen wie Druckerschwärze und Papier. Wie oft habe ich schon meine Bibliothek geordnet. Und gerade kann ich mich gar nicht recht aufs Schreiben konzentrieren, da Dina und die Buchfee Selma Bücher nach den Farben – oh dear! – von überall aus den Regalen ziehen, um Fotos zu machen. Schande über sie, sie stellten nicht einmal einen Stellvertreter ein.

Obwohl ich am Inhalt der Bücher interessiert bin und obwohl mich die Bücher aus meinem Haus kafkaesk verdrängen, kann ich mich nicht an E-Books erfreuen, die eigentlich viel praktischer sind. Aber unter uns gesagt, das sind doch keine books – kein Rascheln des Papiers beim Umblättern der Seiten, nicht dieser Buchstaubgeruch. Wir stecken unsere Nase ins Buch, da nehmen wir einen Mix aus Papier, Tinte und Leim wahr, manchmal duften Bücher nach Herbst oder Schimmel, wenigen Büchern haftet ein Sommerduft an. Und das Allerneuste: Ein Berliner Parfümeur hat gerade das Parfüm „Paper Passion“ zum Betören jeder Leseratte kreiert, Karl Lagerfeld – auch ein Buchfreak – entwarf die Verpackung und Günter Grass steuert ein Gedicht bei.
E-Books weisen auch keine Gebrauchsspuren auf wie der fettige Fingerabdruck in Ecos „Der Friedhof in Prag“, der mich an Fahrt mit dem ICE nach Zürich erinnert, als ich selbst beim Essen dieses Buch nicht zur Seite legen konnte.

Ich wage es kaum zu bekennen, die griechisch-römischen Klassiker Aristophanes, Sallust, Lukrez und selbst Cicero und Cäsar (nicht Plato und erst recht nicht Ovids „Metamorphosen“) dienen mir als Buchstützen und teilweise gar als Unterbau für meine Regale, wohin ich auch Aristoteles verbannte. Die helle Leselampe steht auf einer dieser kastrierten Ausgaben von Melvilles „Moby Dick“ (die wenigsten Ausgaben sind vollständig) und auf Bram Stockers „Graf Dracula“ fürs Volk. Meine Wände sind längst alle voll verbucht, denn Bücher isolieren vorzüglich (besser als jeder Isolierschaum). – Kurzum, Sie sehen, ohne Bücher kann man gar nicht leben und elend nur überleben.

Noch gar nicht erwähnte ich all jene geduldigen Büchlein, in die ich schreibe: Mein Journal über die gelesenen Bücher, die ich lästerlich oder gnädig charakterisiere, mein Arbeitsjournal, das ich wie Bert Brecht als Ideenbuch führe und das allseits beliebte Tagebuch, Moleskin natürlich in der Tradition Hemingways. Und vielleicht führen Sie ja noch einige Bücher mehr. – Oh, Hilfe! Die Diktatur der Buchführung unseres Lebens ist ausgebrochen.

Well, da sitze ich in meinem Schaukelstuhl, draußen stolziert der Fasan mit seinen vier Weibchen vorbei, als ob ihm mein Garten gehöre und Siri und Selma, meine Buchfeen, beschimpfen mich als Stubenhocker. Sie flattern anmutig mit einem Transparent „Ehre dem Buch“, auf blauer Seide gelb gestickt, in unserem kleinen Dorf die Küstenstraße auf und ab. Ray, der weißgelockte Dorf-Antiquar, reicht ihnen eine Tasse heißen Tees heraus, in kleinen Schlucken trinkend regt sich Siri über den Titel des neusten Buchs von F.C. Delius auf „Als Bücher noch geholfen haben“ (seine Memoiren). „Tempusfehler!“ ruft sie erbost flügelflatternd. Ich überlege derweil, ob ich über das hochbrisante Thema des Bücherverleihens noch schreiben sollte oder genügt ein radikales „Niemals!“, da verliehene Bücher die Tendenz zeigen, beleidigt nicht mehr zurückzukommen.

Wer wissen möchte, welche Bücher seine Bibliothek zieren und Abende verschönern würden, der kann auf Dinas Blog Anregungen bekommen.

Einen frohen Buchtag wünscht
Klausbernd

Über Klausbernd

Autor (fiction & non-fiction), Diplompsychologe (Spezialist für Symbolik, speziell Traum- und Farbsymbolik)

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  1. Ja, und wer ist auf die Idee gekommen, ein Bücherduft-Parfüm zu machen? Natürlich kein Duftliebhaber oder eine Duftliebhaberin, sondern ein Verleger – der Steidl hat den Duft in Auftrag gegeben. Offensichtlich schon vor einiger zeit, denn heute würde er seinen Autor Grass wohl nicht mehr um das Gedicht dazu bitten: „Duftmarken“.

    Antworten
  2. Dazu muss ich sagen, dass ein E-Book für mich nicht in Frage kommt.
    Außerdem habe ich eine Reise nach Prag gewonnen, 4 Tage für 2 Personen, wem darf ich diese Reise schenken?!

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    • Für mich kommt ein E-Book auch nicht in Frage. Interessiert sich niemand für Prag?

      Antworten
      • Für mich auch nicht!:-)

      • Also, laaange suchte ich d i e goldene Stadt für meine Arbeit.(Tanz, ……….)
        da kam ein Schreiben, dass ich einen Preis in der Tombola gewonnen hätte. Ich habe da angerufen, eine nette Dame gratulierte mir zu einer Reise in die goldene Stadt Prag, so übel ist die Reise gar nicht, 3 Übernachtungen mit Frühstück, Stadtrundfahrt, der Haken: auf der Rückfahrt wird man in eine Schmuckfabrik gekarrt, muss aber nicht hinein( obwohl ja so ein kleiner Brilli…)
        Ich finde das lustig, aber auch seltsam( ich hatte gar nicht mitgespielt). Mein Psychologe schweigt zu solchen rätselhaften Geschichten in meinem Leben, das verstehe ich.
        Ja ist denn Prag so schön, dass man sich die Strapazen der Busfahrt antun sollte?
        Oder bleibt man zuhause und liest Bücher über Prag und von in Prag geborenen?!
        Die Uhr würde mich interessieren, an der sie die 12 Sternbilder gegen die Apostel ausgetauscht haben Huch das war jetzt lang….
        Allen einen schönen Abend

  3. Tja, jetzt lesen alle, niemand hat Zeit für Kommentare…drückerschen
    oder sie kochen….

    Antworten
  4. Perfekt abgestimmter Dresscode auf dem Bild.
    Bei mir hat es leider nur zum Straßenatlas gereicht beim Bücherkauf🙂 ganz ehrlich träum ich oft von den Zeiten, als ich mit Der geliebten SoSo vorm Ofen saß und wir lasen Nesbø zum Beispiel.
    Auch die Pragreise würd ich antreten.

    Antworten
  5. e-books sind eben keine bücher… da sagst du wahr… wegen dem geruch und auch wegen der lage… ich lese am liebsten halb liegend und das kann mein pc nicht bieten, außerdem rauscht er so…
    25.000 neuerscheinungen jedes jahr, lieber klaus bernd, unbekannter weise, wir haben noch viel zu tun ;o) – ich habe ja noch nicht einmal alle klassikerInnen gelesen… okay, muss ich ja auch nicht, aber ein paar sollen es doch noch werden…
    herzliche grüße Li Ssi

    Antworten
    • Das geht sicherlich vielen so, liebe Lissi. Es heißt doch so schön, die Klassiker werden heute nicht so oft gelesen, wie sie gelobt oder zitiert werden.🙂
      Wir sahen neulich „Anna Karenina“ und „Einen russichen Sommer“ – Leo Tolstoi finde ich besonders empfehlenswert in der Bibliothek der Weltliteratur. Mandy, unsere Nachbarin,stellte gestern verwundert fest, wie unterhaltsam Tolstoi zu lesen ist, auch das große Vierteilige Meisterwerk „Krieg und Frieden“.
      Liebe Grüße
      Dina & Co

      Antworten
      • liebe dina,

        das unterschreibe ich- ich las letzten winter anna karenina und war begeistert… krieg und frieden wartet noch im regal!

        herzlichst
        Li Ssi

  6. Das Parfüm für Bücher heißt „Paper Passion“, KLs Eltern sind mit Kondensmilch reich geworden? Der Klee hat ihnen Glück gebracht, aha!
    Aber wo findet man denn das Grasse Gedicht?

    Antworten
    • Hier bei uns!:-) Nicht ganz, aber fast.

      Liebe Pia, auf der Seite der Tagesschau kannst du den Wortlaut des Gedichtes „Was gesagt werden muss“ von Günter Grass in voller Länge lesen. Das Gedicht erschien in der „Süddeutschen Zeitung“ und der „La Repubblica“.

      http://www.tagesschau.de/inland/grassgedicht102.html

      Liebe Grüße von uns in Cley,
      Klausbernd bereitet gerade Großputz in der Sauna vor,
      Schrubb-Schrubb, dort gehe ich jetzt auch hin.

      Antworten
      • ja danke, aber das meine ich nicht, sondern das Gedicht von Grass für das parfümierte Buch, wollte nämlich kein künstlich duftendes Buch kaufen, aber das Gedicht interessiert mich trotzdem….
        Ja gut schwitz, der ganze „Dreck“ muss raus-so sagt man in der Pfalz…herrlich erfrischend, wisst ihr ja jetzt……

  7. …noch ein Nachtrag, bald ist der Tag des Tanzes, macht euch schon mal locker!!!

    Antworten
    • Sorry, da war ich wohl vorschnell, hatte Grass und den Kommentar von Mätes im Kopf.

      Das Gedicht heißt, wie auch Mätes es betont, „Duftmarken“. Ich kenne es nicht, finde es nicht im Netz, hat es vielleicht jemand?

      Die Idee ist dem Geruch ist schon interessant, finde ich, ich bin sehr empfänglich für Gerüche. Ist dir aufgefallen, die Neuwagen sind fast alle mit dem „Neuwagengeruch“ präpariert, es beschleunigt dem Umsatz, wie auch der Duft vom Sonnenmilch im Reisebüro, ich überlege gerade welchen Duft ich mit dem Tanzen verknüpfe.:-)

      Antworten
      • Vladimir unser russischer Lehrer hier sagt: Damenduft
        Danke Dir Du Liebe, ich suche dann mal weiter nach dem Gedicht

  8. ach, bücher … wie viele kisten bücher ich habe, stellte ich beim umzug fest. sie scheinen sich selbst zu vermehren. und nein, büchläden sind vor mir auch nicht sicher.
    hach, wenn es keine bücher gäbe, meine welt wäre kaum lebenswert. *zwinker* gut gibt es noch blogs, die fortsetzungsgeschichten des lebens.

    Antworten
  9. Hi,hier meldet sich eine Querdenkerin,etwas spät,aber besser als garnicht. Ohne Zweifel sind Bücher eine der großen Bereicherungen des Lebens.Sehe ich aber ,in den Behausungen, anstatt Wände Bücherregale,komme ich ins grübeln.Ich meine,die armen Buchseelen wispern zu hören: hol mich hier raus. Geh ich an den endlos Regalen vorbei entdecke ich,manchen Büchern ist schon vor Frust die Galle übergelaufen. Schaut hin,sie sind gilbich; andere sind mit getrockneten Tränen bedeckt ( Staubfuseln). Ich gebe meine Bücher in einen Lese-Kreislauf,meiner Meinung adelt das die Werke. Nur so können die Buchseelen ihr Facettenreichtum ausleben. Es erfüllt sie mit Stolz,von vielen Händen „gestreichelt“ zu werden. Mich erfreut,vor dem öffentlichen Bücherschrank zu stehen u. zu studieren,was meine Mitbürger so lesen. Da ich in einer kommunikativen Gegend lebe,kommt es gehäuft zu Gesprächen. Dieser Austausch bringt das Buch zum leben. Klar,abnabeln ist schwer,wissen wir Alle. Lieblingsbücher drücke ich u. sicher Jeder herzig an seinen Busen,von denen trennt man sich nie. Bücher zu horten,mit der Behauptung : Nur echte Bücherwürmer hielten eben an allem Lesenswerten fest, finde ich eine Aussage,die mich sehr bedenklich stimmt,darum antworte ich, unterkühlt, mit „Oh“!!Mich freut,wenn,wie mir passiert,ein Micky Maus Leser, voller Begeisterung,diese Art des Buches mir näherbringen möchte. Wie die Augen strahlen,das Heft,wie eine Siegesfahne geschwenkt wird u. die Stimme,vor Begeisterung leicht zittert.Als Abschluss,doch ich lese jedes Buch zu Ende,der Grund: ich denke,dies bin ich dem Autor schuldig,ausserdem quält mich sonst immer die Überlegung: nahm es zum Schluss ein unerwartetes Ende, oder wurde manch Diffuses noch entschlüsselt.Nun habe ich aber Alle ,fast schon zu lange, vom Lesen abgehalten-viel Spass dabei.

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    • Reifen hinterlässt Spuren, auch bei den geliebten Büchern.🙂
      Noch nie ist mir die übergelaufene Galle in dem Sinn gekommen, darüber muss ich mal kurz nachdenken…

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  10. Liebe Gruesse aus Norwegen, wo es gerade schneit. 2o Grad bei der Ankunft vor 2 Tagen und jetzt dies, Null. Da waermt der Anblick der Buecher aus meinem gelebten Leben in der Heimat. Meine lange Perioden der Abwesenheit stoert das Wohlbefinden der Buecher nicht. Aber wehe, kaemen die in den Keller, das koennen die gar nicht gut ab! Dann passiert genau das was Tantchen beschreibt.
    Jetzt warte ich ungeduldig auf Siri und Selma. Mit dicken Parkas fliegt sich nicht so schnell.

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  11. Pingback: Siris Lieblingszitate: Carlos Ruiz Zafón « kbvollmarblog

  12. Ich lese gerne, bin aber nur eine Laiin, aber ich hätte eigentlich nicht gedacht, dass Middlemarch jemandem nicht gefallen kann. Ich habe es vor circa 100 Jahren gelesen und bin nun in den Estrich gegangen, wo ich es zwischen Spinnenetzen hervorgeraben habe. Beim Durchblättern sah ich viele unterstrichene Wörter und Sätze an denen ich mir die Zähne ausgebissen habe und auf Seite 395 hatte ich folgenden Satz von Dr. Ladislaw unterstrichen:“ It was a question wheather gratitude which refers to what is done for one’s self ought not to give way to indignation at what is done against another.“ I still like this!
    Dann muss ich noch eine Sünde zugeben, für mich ist meine Kindel eine wahre Wonne, wenn ich im Bett lese, denn es ist einfach super leicht und da ich nicht mehr so viel Kraft habe unersetzllich. Zum Schluss muss ich zugeben, dass ich in Bälde nach Prag gehen.
    Ich habe es genossen diesen Artikel und Kommentare zu lesen. DANKE

    Antworten
    • Hi, liebe Martina,
      danke für deinen ausführlichen Kommentar. Ich weiß, dass „Middlemarch“ von der Kritk hoch gelobt wurde, aber, wie gesagt, ich fand es ein langweiliges Buch, legte es zur Seite und stürzte mich mit roten Backen und Glitzeraugen in Flauberts „Madame Bovary“. „Middlemarch“ ist vielleicht mehr ein Frauenbuch.
      Ich habe zwar keinen Kindle, aber auch nichts gegen ihn, wenn ich auch die Sinnlichkeit des Geruchs von Büchern und das Knistern der Seiten beim Umblättern liebe.
      Ich wünsche dir eine feine Zeit in Prag.
      Herzliche Grüße von der sonnigen Küste Norfolks
      Klausbernd

      Antworten
      • Lieber Klausbernd, ich habe erst jetzt deine Antwort zu Middlemarch gefunden und danke herzlich für deine Mühe. Zum Glück mögen nicht alle Leute dieselben Bücher, das wäre ja langweilig. Eigentlich denke ich, dass, wenn ich mich recht erinnere, das exzessive Leben der Emma Bovary, in der reizenden Normandie, heute noch unter die Haut geht. In Middlemarch hatte mir damals einfach auch die Sprache sehr gefallen und eigentlich werden ja zum Teil ähnliche Themen, – Status der Frau und Heuchelei- (wahrscheinlich gibt es noch mehr) behandelt. Eigentlich würde ich Emma gerne mal auf Französich lesen. Ich verstehe deinen Standpunkt in Sachen Büchern sehr gut, don’t worry and enjoy your Sunday in Norfolk. Cari saluti dal Ticino. Martina

      • Hab herzlichen Dank für deinen ausführlichen Kommentar. Ich werde mir „Middlemarch“ demnächst noch einmal vornehmen und bin gespannt.
        Liebe Grüße vom kleinen Dorf am großen Meer
        Klausbernd

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