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Rot Weiss Blau Collagen – zum Abschluss der Woche der Jubiläumsfeiern der Queen

Veröffentlicht am

Zum Abschluss der Woche fröhlichen Feierns bei uns in England hat Dina die folgenden Collagen erstellt, die bestens unsere Stimmung auf der Insel wiedergeben.

Oben rechts, das ist mein Lieblingsbild: die listige Alte. Unten dann Queenie ganz in Weiß und Gemahl mit Federbusch erinnert mich als Rheinländer eher an den Karneval, von dem die Feierlichkeiten zum Diamond Jubilee etwas hatten. Ich sag`s doch: Die Engländer sind versteckte Kölner😉

Naja, das ist „Rule Britannia, Britannia Rules The Seas …“ und das alte Friesenmotto „lieber tot als Sklave“ wird in diesem Lied ja auch aufgenommen.
Wie bereits geschrieben, war ich bei solch einer Bootsparade auch dabei – als Kölner bin ich doch ein versteckter Engländer😉

Naja, die militärische Seite darf in England nie fehlen, das kennen wir doch auch vom Karneval – nur leider fehlten die Stippeföttchen (Po-an-Po-Tanz), wie Selma sich mokierte, obwohl das schwule Element in der englischen Oberschicht in ihren Public Schools seit eh gepflegt wird, old English tradition, so to speak😉
In Gesprächen mit älteren Nachbarn verwundert mich immer diese Verehrung des preußischen Offizierstums. Als ich zum ersten Mal hörte, dass der Rote Baron, der Flieger Freiherr von Richthofen, in England, also bei den Feinden, als Kriegsheld verehrt wurde, dachte ich zunächst, ich hätte nicht recht verstanden. Übrigens der schneidige Martin von Richthofen absolvierte einen Teil seiner Ausbildung in Köln, aber das nur nebenbei.

Liebe Grüße von Merry Old England von Klausbernd und den kichernden Buchfeen Siri und Selma🙂🙂🙂
die sich nun vom Feiern erholen müssen – tschüß

Über Klausbernd

Autor (fiction & non-fiction), Diplompsychologe (Spezialist für Symbolik, speziell Traum- und Farbsymbolik)

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  1. Ich wünsche euch gute Erholung, damit sich Eure Feenkräfte erneuern können.
    Übrigens hatte meine Lehrerin in Köln auch so eine aristokratische Strenge…das war auch gut so, da lernste was!
    Kölle Alaf, Aloha, Ole, Caramaba, Ahoi!
    Ausruhen…….

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  2. Oooch, schade, dass kein Bild dabei ist, wie der Master mit seinem Boot und den diversen Fahnen an der Parade teilnimmt!!

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    • Leider, leider waren alle KnipsiFeen auf den Booten oder in Norwegen. Ich war allein und wäre mit Fahren, flatternden Fahnen und Knipsen wohl überfordert über Bord gegangen, da war so viel los …

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  3. Tja, ich war nicht da ..Knipsipause.:-)

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  4. Oh, mein Herz geht auf, ein gelebtes Märchen-schade,das ich nicht ,live, dabei war.
    Der Kölner kommentierte: Wat für en schön Tant.Nett.
    Mußte erst mein Richfläschchen zücken!! Darf doch nicht wahr sein,es heißt ALAAF! Bitte 20zig mal in Schönschrift schreiben,damit es zur nächsten Feier sitzt.
    Die blauen u. roten Funken bekommen auch, über Eure Sprüche,die Krise-nix schwul,nur weil Stippepfötchen. Wir haben unsere eigenen schwulen/lesbischen Karnevalsvereine. Die rosa Funken,nette Kerle,sag ich Euch. Vorteil: Frau kann lustig mit Ihnen shakern,ohne das „Gefahr des Abschleppens“ besteht
    Für heute genug Kölsch-Kunde,gegeben von einem Imme,erst seit 34 Jahre in der Stadt lebend-ob ich mir da überhaupt solche Kommentare erlauben darf?? Man weiß et ja nit!!

    Antworten
    • Na, verehrte Zugezogene, die Jecken stippen (ein norddeutsches Wort, das die meisten wohl allenfalls in der Bedeutung „eintunken“ kennen, das aber auch „stoßen“, „stechen“, „leicht berühren“ heißen kann) aber doch nicht ihr Pfötchen, sondern ihr Föttchen, was ja eine Verkleinerungsform der urkölschen Wortes „Fott“ ist, was nicht nur „weg“ bedeutet (isch bin dann ens fott), sondern eben auch „Hinterteil“, z.B. auch in der Zusammensetzung „Stinkfott“.
      Ansonsten weiß der „Kölner Stadtanzeiger“ vom 05.11.04:

      Die alten Schweden taten es schon in der Bronzezeit, französische und italienische Seeleute und Fischer taten es im Mittelalter, Frauen in den östlichen Karpaten taten es – Stippe-föttche tanzen, Popo an Popo. Die Kölner Jecken, vor allem die Roten und die Blauen Funken, tun es noch heute, allerdings nicht, ohne vor der ganzen Welt zu behaupten – in typisch kölscher Manier – sie hätten das Ritual erfunden, als Persiflage auf Exerzier-Übungen des preußischen Militärs. Die Anthropologin Dr. Gisela Asmus wußte es schon 1973 besser. In dem kölschen Brauch würden „Züge sichtbar, die zeitlich tief hinabreichende Wurzeln und damit sehr alte Überlieferungen vermuten lassen“, war das Ergebnis einer wissenschaftlichen Untersuchung. Einer der ältesten Stippeföttche-Funde ist ein Felsbild in Fossum an der schwedischen Westküste aus der Bronzezeit (etwa 1800 bis 800 vor Christus), das Männer zeigt, die Knie leicht gebeugt, die Hintern nah beieinander.

      Haben die Altvorderen im hohen Norden etwa schon auf echt kölsche Art Fastelovend gefeiert? Das wohl nicht, so die Doktorin. Doch erkennt sie in dem Bild von Fossum eine Ur-Version des „Stippeföttche“-Tanzes. Die Felsgravur sowie zahllose andere Darstellungen aus den Jahrtausenden danach hätten eines gemein: Das nackte Gesäß in gebückter Haltung sei ein vorchristlicher Abwehrzauber, „eine Demutshaltung, um böse Kräfte, Götter und Dämonen zu besänftigen“. Aber auch noch zur Zeit des Christentums wird von italienischen Fischern berichtet, die in Seenot das Föttchen zeigten und dabei christliche Heilige anriefen – worauf sich der Sturm sogleich gelegt habe.

      Wie schwul die Geste ist, darüber aber schweigt der Kölner Stadtanzeiger (;-))

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      • Vielen Dank für die Aufklärung, lieber Mätes!
        Hier ist`s gerade so stürmisch, dass ich meine beiden Buchfeen anbinden musste, sonst würden sie weggeweht.

        Übrigens Tantchen, da sind die Engländer viel liberaler: Wer über zwanzig Jahre hier lebt, wird zu den Einheimischen gezählt. Und Karneval gibt`s hier auch. Ihr würdet euch als Rheinländer nur an den Kopf fassen, denn der wird im Sommer gefeiert. Neben einem Mini-Umzug in Blakeney mit mehr oder weniger immer den gleichen Kostümen, Pirate, Vicar and Tart (Törtchen nennt man die Meisterinnen des Bettes), ist der Höhepunkt der „greasy pole“ – den könnte man auch fein sexuell deuten. Also da wird ein Telegrafenmast waagerecht über einem Meeresarm befestigt, der dann heftigst mit Schmierseife behandelt wird. Das Ziel ist es, bis zum Ende zu kommen und dann freilich möglichst elegant ins Meer zu plumpsen. Mich belustigt jedoch am meisten das „Wellies throwing“ zu Karneval, wobei der siegt, der seine Stiefel (grüne natürlich!) am weitesten werfen kann. Das ist schwierig, kann ich euch sagen.

        Liebe Grüße vom brausenden Meer und ein feines Wochenende
        Klausbernd🙂

      • Also gibt es die Funken wirklich. Ein Funke = Fink, stimmt das? Und die Schmutzfinken tanzen wahrscheinlich allein, ohne Mariechen.

        Liebe Grüße
        eine Zugezogene

  5. …ups, grooooßes Sorry, da bin ich aber froh, dass ich nicht auch noch ein „h“ eingebaut habe, also beim nächsten Umzug habe ich das drauf, versprochen!
    Ja, das habe ich schon mitbekommen, nix so ernst wie Karneval!
    Mit dreifach donnerndem närrischem Gruß von Pia

    Antworten
    • Liebe Pia, Karneval IST ernst, tierisch ernst.🙂
      Tantchen meint es auch ernst, ich vermisse die 20x ALAAF in Schönschrift von dir.
      Schönes Wochenende!🙂

      Antworten
      • oh, quält misch nicht so, isch habbe moine Brille verleckt….manjana, wenn isch sie jefunden habe, schreibe isch et 20mal….o.k.???
        mein Kind rennt gerade mit der deutschen Flagge durchs Wohnzimmer und singt. Wir werden Europameister, des ist doch auch net normal!
        Gerade fragt er, was ich hier schreibe: ach so der blog von KB…
        Sein Kommentar: Leute, ihr habt alle kein Vertrauen mehr…
        Ich brauche jetzt einen guten Haferbrei!

  6. Hi Pia, spitze gerade die Feder,um 20x Föttchen,selbstverständlich, in Schönschrift , zu schreiben. Du siehst, dank Blog lernen wir täglich viel Neues:-))).

    Antworten
    • Das hoffe ich – oh dear, da kommt meine Oberlehrerseite zum Ausdruck – help!
      Ich finde, bei jeglicher Veröffentlichung sollte auch das Edukative mit berücksichtigt werden, wenn auch das Netz ein Medium ist, das die Quantität gegenüber der Qualität betont – oder? Siri und Selma lachten sich schief, da ich heute bereits zweimal schaute, wie viele Klicks ich habe. Aber warum? Viele Klicks heißt doch nicht gut, well, viele Fliegen fressen Sch…

      Anmerkung Selma: Sorry, aber unser Masterchen war zu lange in der Sonne, dann kommt immer seine elitäre Seite zum Ausdruck, nehmt`s nicht so ernst.

      Ich war heute Nachmittag bei knalle Sonne im Garten und versuchte die beiden Sonnenblumen von Selma und Siri zu besprechen, auf dass sie riesig groß werden – oh dear, schon wieder Quantität …
      Liebe Grüße vom durchsonnten Meer
      Klausbernd

      und wir auch Selma & Siri!

      Antworten
  7. noch ein Beitrag zur Quantität: Ich habe einen Schaden bezgl. Karneval aus meiner Kindheit:
    Ich war 3mal Pfalzmeisterin als Funkenmariechen, so jetzt wisst Ihrs!!
    Bitte keine Strafe mehr, genug, reicht für ganze Läbn…..
    Ich verspreche, ich schreie Kölle Alaaf mit vielen aaaaaaaas, aber erst nächste Läbn!
    ….wieviele klicks Du hast, ich lach mich schlapp……
    herzliche Grüße, muss jetzt wieder tanzen, wir improvisieren, da kannste was erleben!
    und: raus aus der Sonne!!

    Antworten
  8. So, da wollte ich mal Karnevals-Fachsprache verwenden, wie das hier genau heißt habe ich erfolgreich verdrängt!
    Klausbehernd, wir wollen ein neues Thehema, jehetzt!!!

    Antworten
    • Kommt morgen, versprochen. Und was? Na, welcher literarisch bedeutsame Tag naht? Der Bloomsday! Darüber geht`s dann weiter.
      Have a nice day!
      Vom durchsonnten Meer herzliche Grüße
      Klausbernd🙂

      Antworten
      • Ahaa, in Norfolk befindet sich die Sonne, beruhigend zu wissen, bloomy good! – dann halt sie bitte mal fest, in Bonn regnet es gerade cats and dogs!
        LG
        Dina

  9. Mach ich mit mit Hilfe von Selma und Siri, die als Fayries Spezialisten für Wetterfesthalten sind. Sie haben da ihre Connexions, glaube ich.
    Ja, seit gestern Mittag ist hier der Hochsommer ausgebrochen und das Barometer bestätigt, dass es so bleiben wird, wenn auch die Wettervorhersage von „heiter bis wolkig“ spricht. Wir haben es ununterbrochen heiter seit gestern.
    LG
    Klausbernd

    Antworten
  10. Freu ich mich auf morgen!
    Sechs junge Männer sitzen gerade auf meiner Couch, sie haben Deutschlandtrikots an, sie haben die Hymne gesungen, jetzt essen sie Chips. Ob wir überhaupt Böller hätten, wenn die Tore für Deutschland fallen, ach Du lieber Heiland!
    O Herr lass abend werden……..
    Was mache ich denn, wenn wir verlieren?!

    Antworten
  11. Ich habe die Feierlichkeiten ein wenig im Fernsehen verfolgt. Die Bootsparade auf der Themse wurde im deutschen Fernsehen übertragen. Das Wetter war ja leider lala, aber das tat der Stimmung ja keinen Abbruch.
    Vielen Dank für Deinen Kommentar bei mir. Das ist ja toll, dass du/ihr im Poppyland lebt. Das muss ein wahnsinnig schöner Anblick sein, diese ganzen verschiedenen Mohnsorten!
    Viele liebe Grüße und ein schönes Wochenende!🙂

    Antworten
    • Ja, Dank dir auch, dass du mich virtuell besuchen kommst.
      Bei uns gibt`s auf den kleinen Straßen oft im Sommer Probleme, da Autofahrer voll Erstaunen auf die Bremse treten, wenn sie ein knallrotes Feld vor sich sehen. An der Küste Norfolks wird nämlich auch zu med. Zwecken Mohn professionell auf größeren landwirtschaftl. Flächen angebaut. Das sieht toll aus.
      Ich habe das Problem, darauf zu schauen, dass nicht mein gesamter Garten vom Mohn übernommen wird.
      Auch dir ein feines Wochenende wünschen Klausbernd und die beiden Buchfeen Siri & Selma🙂🙂🙂 „Ich auch!“ ruft Dina aus dem Land der Trolle.

      Antworten
  12. Prima Kollagen, Dina!
    Und zu „Rule Britannia“: da gibt’s doch auch die schöne Umkehrung, „Britannia waives the rules“. 😉 Nichts für ungut, nicht meine Meinung.

    Antworten
    • Kicher, kicher .. diese Version wird in merry old England geheim gehalten😉 of course!
      Ganz liebe Grüße aus dem sonnigen Cley, von wo ich gleich zu einem Bootsausflug starten werde. Im Nachbarort Blakeney wird heute Karneval sehr exzentrisch gefeiert, da fahr ich hin und schau mir die Piratenspiele der Kinder an.
      Einen wunderschönen Tag dir wünschen
      Klausbernd und seine beiden Buchfeen Siri & Selma, Dina lässt auch herzlich grüßen.

      P.S.: Ganz, ganz lieben Dank für all die Like-its auf meinem Blog! Siri & Selma flatterten vor Freude darüber über dem Frühstückstisch, dass die Krümel umher flogen.

      Antworten
      • Die „Jubilee Ode“, aus der dieses Zitat stammt, schicke ich Dir mal per E-Mail.
        Freut mich, dass Siri und Selma sich über die „Likes“ gefreut haben, und liebe Grüße auch an die beiden,
        Pit

      • Guten Tag, lieber Pit,
        ja, habe herzlichen Dank.
        Gerade hörten wir, dass Leonad Cohen gestern starb. What a pity. Aber immerhin wurde er 82 Jahre alt.
        Mit ganz lieben Grüßen vom kleinen Dorf am großen Meer
        The Fab Four of Cley

    • Danke sehr, lieber Pit!
      🙂🙂🙂

      Greetngs nach Texas

      Dina

      Antworten
  13. Pingback: Home | The World according to Dina

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