RSS-Feed

Back Home

Veröffentlicht am
Foto: Hanne Siebers

North-Atlantic und Common Seals am Blakeney-Point
Foto: Hanne Siebers

Aus Dublin zurück in England (seit gestern Nacht) begrüßten mich nicht nur die Seehunde, sondern ich bekam auch folgendes Zitat geschickt. Das Richtige zur Ankunft:

Die weitgehend verstandesarme Begeisterung für Barack Obama zeigt, dass uns diese zutiefst angelsächsische Welt immer ferner rückt. Dabei fehlt sie uns mehr denn je. Dass Großbritannien sich aus dem Europa der EU mehr und mehr entfernt, ist nicht nur ein ökonomisches und politisches Drama. Wer ein Europa möchte, das wirtschaftlich konkurrenzfähig ist, kann auf Großbritannien (und andere Nordlichter) nicht verzichten. Wer den liberalen Geist schätzt, der keine Gesinnungsfragen, sondern das rule of law an die erste Stelle setzt, ebensowenig. Und erst recht, wer Freiheit für wichtiger hält als Sicherheit, Selbstbestimmung für elementarer als die staatlich organisierte Fürsorge. Und kulturell? Gewiss, Großbritannien ist ein eigenartiges Land. Dort wohnen Menschen, die voller Inbrunst nationalstolze Lieder grölen, in denen von Macht und noch mehr Macht die Rede ist: Rule Britannia! Zu Tausenden singen sie, bester Stimmung, von der Freiheit und dass sie niemals, nie und niemals Sklaven sein wollen – auch nicht die des benevolentesten aller Herrscher. Auch nicht des fürsorgenden Staates. Auch nicht der EU und ihrer Bürokraten. Auf den britischen Inseln gehört der Eigensinn zur gefeierten Tugend.
Hier, wo das Bier schlapp in die Gläser fällt, der Minirock erfunden wurde und der Mersey Beat zu Hause war, liegen die Traum- und Sehnsuchtsinseln mehr als einer Generation Deutscher. Womit haben wir, die wir mit den Beatles oder den Stones oder dem Britpop der 70er und 80er Jahre aufgewachsen sind, verdient, dass diese Inseln Tag für Tag ein wenig ferner rücken? Es waren die Mode und die Musik der Freiheit, die von Großbritannien aus über den Kanal nach Deutschland schwappten, damals, in den 60er Jahren, und das war wichtiger als alles, was die Ideologen der Studentenbewegung später verkündeten.
Was hat demgegenüber die deutsch-französische Freundschaft zu bieten? Rotwein, Käse und Baguette? Die Baskenmütze und das Chanson? Gewiss. Doch die kulturelle Distanz zu Frankreich ist im Laufe der Jahre nicht geringer geworden, im Gegenteil. Die westdeutschen Nachbarn Frankreichs sprechen zumeist Englisch, nicht Französisch. Die Franzosen hingegen sind dafür bekannt, dass sie nicht eine einzige Fremdsprache beherrschen – manche von ihnen leben noch immer, voller Charme, zugegeben, in jener längst verblichenen Zeit, als das Französisch die Sprache der besseren Stände und der Diplomatie war. Selbst in kulinarischen Angelegenheiten ist Frankreich nicht mehr Meister. Die Deutschen machen schon seit langem wieder großartige Weine und die Briten lernen kochen.
Und so sehr das Unausprechliche noch immer zwischen uns steht – „don’t mention the war!“ – let’s drink auf die deutsch-britische Freundschaft. Die Insulaner haben etwas, das wir gut gebrauchen können, und zwar jetzt, in einem Moment, in dem der Euro die Europäer auseinanderdividiert. Sie haben ein Gefühl für Eigenart. Sie wissen um den Wert der Freiheit. Britons never ever will be slaves.

Dieses Zitat stammt von Dr. Cora Stephan, deren Blog: http://cora-stephan.blogspot.de/ ich sehr empfehlen kann.
Noch einen Zusatz von mir zu „don`t mention the war“: Als ich „Magisch reisen: England“ für Goldmann schrieb, musste ich – besonders wegen der Verfilmung – in vielen Pubs mit den old boys und girls reden, die mich sogleich als Deutschen erkannten. Die Reaktion: Ach weißt du, wir wollten nicht in den Krieg und ihr wohl auch nicht. So what? Zu Beginn ward ihr besser, dann wir – we won and that`s it. Als Deutscher erstaunt mich, wie viele Engländer den Krieg mehr wie ein sportliches Ereignis betrachten – ja, ja, ihr Humor macht vor nichts Halt.

Keine Angst, die angekündigten Beiträge über Dublins Bibliotheken kommen noch. Die beiden Buchfeen Siri und Selma tippen eifrig in ihren McFee mit zittrigen Flügelchen.  Sie haben sich bitterlich beschwert, dass Masterchen in letzter Zeit ihren Blog beherrschte. Nun sind sie wieder dran.

Mit lieben Grüßen back home vom kleinen Dorf am großen Meer
Klausbernd🙂

Herzlichen Dank an Frau Dr. Stephan für die Genehmigung Teile ihres Textes veröffentlichen zu dürfen.

Über Klausbernd

Autor (fiction & non-fiction), Diplompsychologe (Spezialist für Symbolik, speziell Traum- und Farbsymbolik)

»

  1. Liegen die Seehunden eigentlich auch im Winter da oder wandern die in den Süden, zu Käse, Baguette und Rotwein? Frohes Wiedereinleben! Martin

    Antworten
  2. Ich danke zurück. Was für ein schönes Blog. Hier fühl ich mich wohl.

    Antworten
  3. Lieber Martin,
    nee, die lieben offenes Feuer, ein Pint, Steak and Kidney Pies und Labberbrot.
    Liebe Grüße vom kleinen Dorf am großen Meer und ganz herzlichen Dank, dass du mich auf diesen Artikel aufmerksam machtest
    Klausbernd und seine emsigen Buchfeen Siri und Selma

    Antworten
  4. Wieder Zuhause, das klingt gut. Erst mal ankommen, mit der Seele.

    Hm, die weitgehend verstandesarme Begeisterung für Barack Obama versteh ich nicht. Aber da müsst ich wohl Frau Dr. Stephan fragen.

    Liebe Grüße
    Marion

    Antworten
    • Liebe Marion,
      oh, wie konservativ, aber diese Begriffe relativieren sich ja im Alter😉 : Zu Hause ist es doch am schönsten. Ganz angekommen bin ich aber noch nicht. Dublin wirkt nach – etwas wehmütig denke ich zurück.
      Zu Barak Obama möchte ich gerne Cora (Frau Dr. Stephan) den Vortritt lassen. Und wenn ich hier meine Meinung zu den USA äußern würde, gäbe es „voll Stress“ mit Martin. Ich bin Europäer, der zwar länger in den USA gelebt hat (Neuengland), aber den USamerikanismus nicht mehr aushalten konnte. Soweit dazu.
      Liebe Grüße vom heute rauen Meer und eine stressfreie Woch dir
      Klausbernd

      Antworten
      • Ich hab mich vielleicht missverständlich ausgedrückt. Ich zitierte aus Frau Dr. Stephans Worten. Demnach muss mein Satz heißen:

        Die angeblich „weitgehend verstandesarme Begeisterung für Barack Obama“ versteh ich nicht. Mal sehen, ob sie dazu was sagen möchte.

        So eine Reise bewirkt immer viel im Inneren und ich könnte mir vorstellen, dass du nicht als der Gleiche zurück gekehrt bist, der du vorher warst. Aber da brauchts bestimmt auch noch etwas Zeit und Verdauungsarbeit all der Eindrücke.

        Danke für die stressfreie Woche, sieht danach aus, als könnte sie es werden.

        Liebe Grüße
        Marion

      • Das mit Obama ist etwas aus dem Zusammenhang gerissen, denn das bezieht sich auf einen längeren vorstehenden Abschnitt in dem Blogartikel von Cora Stephan, in dem sie diese Einschätzung begründet.

      • Das längere Original habe ich gelesen, in der Hoffnung auf mehr Einsicht in diese Worte. Bisher ist das nicht gelungen.

  5. Lieber Klausbernd,
    zunächst einmal: herzlich willkommen zuhause! Freut mich, dass Du nach Deiner langen Reise wieder heil und gesund in Cley-next-the-Sea eingetroffen bist.
    Zu dem Artikel bzw. Zitat – zu cdem ich auch auf der Seite der Autorin (möglicherweise) noch (etwas länger) Stellung nehmen werde, hier zunächst nur die Frage: ist das Grölen nationalstolzer, in denen von Macht und noch mehr Macht die Rede ist, wirklich positiv zu sehen? Diese Aussage/Wertung macht mich mehr als bestürzt. Das erinnert mich doch nun viel zu sehr an die unseeligste aller Zeiten in unserer deutschen Geschichte.
    Und noch ein paar persönliche Erfahrungen aus meine Besuche in England:
    Zugegeben, überwiegend habe ich die Engländer zwar als absolut freundlich kennengelernt, aber wir sind auch schon als „bloody Germans“ beschimpft worden, nur weil wir mit unserem Boot nicht schnell genug vorwärtskamen, weil die Ausfahrt aus der Schleuse blockiert war. Und ich erinnere mich auch noch nur zu gut daran, dass während eines Schüleraustausches mit England meine Schüler und Schülerinnen weined zu mir kamen, weil sie von ihren englischen Schulgenossen als „Nazi children“ tituliert wurden. Noch einmal gesagt: dies sind die Ausnahmen, aber sie kommen vor.
    Liebe Grüße aus dem südlichen Texas,
    Pit

    Antworten
    • Ach weißt du, lieber Pit, irgendwo las in vor Zeiten in einem Blog, dass Expats (Leute, die ausgewandert sind) dazu neigen, ihre neue Heimat zu idealisieren. Ich bin keine Ausnahme. Allerdings musst du sehen, ich wohne in einem Dorf, das vor wenigen Jahren sieben Nobelpreisträger beheimatete, in dem die Mehrheit eine Hochschulausbildung abgeschlossen hat und das eine berühmte, hoch ausgezeichnete Autorin beheimatet. Kurzum, wir waren für Jahre „das klügste Dorf Englands“. Das liegt daran, dass Cambridge nicht weit ist. Ich bin von der gebildeten Oberschicht umgeben. Beispiel: Bei der vorletzten Fussballweltmeisterschaft hetzten Zeitungen wie der STAR und SUN kräftig gegen die Deutschen. Mehre Nachbarn kamen zu mir herüber mit Wein und Whisky, um sich für die Engländer zu entschuldigen. Ich will damit sagen, England ist im weit größeren Maße eine Klassengesellschaft als Deutschland. Die Klassengrenzen sind enorm und deutlich. Wie in Deutschland ist die sogenannte englische Unterschicht (bes. die, die Marx das Lumpenproletariat nannte) aus meiner Sicht fürchterlich. Für sie bin ich wahrscheinlich „the bloody German“.
      Du musst auch sehen, die Deutschen stellen hier den größten Anteil der Gastarbeiter (allerdings nur, weil alle Mitglieder des Commonwealth als Engländer betrachtet werden). Auch hier wieder die Trennung: Die Hälfte der Deutschen arbeitet hoch angesehen in akademischen Berufen. Sie prägen das Bild der bewunderten „German efficiency“ und das Vorurteil (?), dass die Deutschen das Volk der Dichter und Denker seien. Die „German Gemütlichkeit“ ist so ein Ideal, dass dieses Wort selbst im Englischen gebraucht wird. So sieht ein Großteil der englischen Intellektuellen die Deutschen und so auch die Menschen, mit denen ich hier umgeben bin. Deutschland wird mit Gediegenheit und Kultur verbunden.
      Bei der Unterschicht ist das anders, am Band und als (ungelernte) Arbeiter am Bau findet man viele Deutsche, die mit ihren Arbeitskollegen in Konflikt geraten. Da gibt es gegenseitige Vorurteile, die schon damit anfangen, dass der Deutsche herausposaunt, dass er englisches Bier Scheiße findet und warm wie Pisse. Da es in Norfolk fast keine Industrie gibt, habe ich mit solchen „Primaten aus der intellektuellen Unterschicht“ nichts zu tun, was wiederum an den Klassengrenzen liegt. Kurzum, in meinen über 30 Jahren in England habe ich nur eine Ablehnung als Deutscher erlebt, wenn ich in zwielichtiger Kneipen in Liverpool, Manchester oder Leeds war (was hat er da wohl gemacht? Wird nicht verraten ;-)).
      Dann gibt es hier auch noch, was ich den Beifall von der falschen Seite nenne, nämlich die National Front. Bei denen bin ich als Deutscher sehr beliebt. Diese Faschisten haben den deutschen Faschismus als Vorbild und das sind wohl prozentual ähnlich viele wie in Deutschland.
      Außerdem haben sich die Zeiten sich geändert. Die noch am Krieg beteiligt waren, sind gestorben. Sie warfen übrigens den Deutschen hauptsächlich vor, als Gewinner länger als die Verlierer gehungert zu haben (was ein Faktum ist), weil sie keine Marshall-Gelder bekamen. Die Jugendlichen, die nicht STAR und SUN lesen, sind nicht deutschenfeindlich, das habe ich noch nie erlebt. Übrigens in meinem kleinen Dorf am Meer liest man GUARDIAN oder INDEPENDENT.
      Wow, ist das lang geworden und es gäbe noch viel mehr darüber zu schreiben, denn „Rule Britannia“ grölen alle und überhaupt „isn`t it a pity that we have lost all our colonies“ – indeed😉
      Ganz liebe Grüße vom klugen, kleinen Dorf am großen Meer
      Klausbernd

      Antworten
      • Hallo Klausbernd,
        ganz lieben Dank für Deine so ausführliche Antwort. Ehe ich aber darauf genauer eingehe, möchte ich sie erst noch ein paar Mal intensiv lesen.
        Liebe Grüße aus dem südlichen Texas [ich würde es einmal als „amerikanische Provinz“ charakterisieren]
        Pit

      • Hmmm… “Primaten aus der intellektuellen Unterschicht”, irgendwie kommt mir das Zitat bekannt vor, momentan kann ich es nicht einordnen. Hast du keine Angst deine Leser damit abzuwürgen? Aj, es klingt arrogant, findest du nicht? Du weißt doch was deine Zitate über dich aussagen.🙂

        Unterschicht und Oberschicht haben kaum sexuelle Konnotationen. Bei dir und den restlichen Intellektuellen sieht es wohl anders aus. An deiner Officetür klebt der Spruch „Geist ist geil“. Dreht es sich hier um eine zur Schau gestellte intellektuelle Potenz frage ich mich und stelle zugleich fest, ich finde Intelligenz sexy, wie eine sehr kluge Bloggerin neulich bemerkte.

        Liebe Abendgrüße aus dem Rheinland
        Dina🙂

      • Kleiner Geschichtsnachilfekurs für alle Engländer:
        Deutschland hat 1412,8 Mio USD aus dem Marschall-Plan bekommen, das Vereinigte Königreich im gleichen Zeitraum 3442,8 Mio USD – allein im ersten Jahr, als noch am ehesten gehungert wurde, hat das vereinigte Königreich 1619,7 Mio USD bekommen, also mehr als Deutschland insgesamt …..kein einziges europäisches Land hat so viel erhalten wie die Engländer, nicht einmal Frankreich, das auch doppelt so viel bekommen hat wie Deutschland –

        übrigens –

        schon damals sind die 693,9 Mio USD, die das kleine Griechenland erhalten hat (pro Kopf etwa das Fünffache der Marschall-Plan-Hilfe für Deutschland) ohne positive Wirkung auf die Wirtschaftskraft Griechenlands geblieben (http://m.faz.net/aktuell/wirtschaft/europas-schuldenkrise/griechenland-es-gibt-keine-oekonomische-wunderheilung-11680629.html)

      • Danke, liebe Dina,
        jenes Zitat sollte frech und zumindest etwas provozierend sein. Es stammt aus dem hervorragenden Roman von einzlkind (Pseudonym) „Harold“, den ich für höchst lesenswert halte, da er teilweise erfrischend politisch inkorrekt und sprachlich originell geschrieben ist und die Story ist abgefahren – a good read. Und überhaupt … gehört es nicht zu meiner behüteten Ekzentrik, meine elitäre Seite zu kultivieren, die sich in diesem Zitat gar ganz unverhüllt ausdrückt? Aber Leser und Leserinnen abschrecken … nee, keine Spur. Ich will sie doch nicht nur mit anmutigen Worten umgarnen. Ist es nicht die unheilige Einheit von Ecken, Spitzen und Kanten, die einer Kommunikation Farbe geben (weil man dabei Farbe bekennt, wie du so richtig schreibst). Ich erkühne mich zu sagen, dass ich weiß, dass meine Leserinnen und Leser möglicherweise schlucken, es aber auch goutieren – oder? Du doch auch😉
        Warum du das Zitat „Primaten aus den intellektuellen Unterschicht“ sexuell konnotierst, ist mir nicht klar. Im Text bin ich, meines Verständnisses nach nicht darauf eingegangen. Aber in der Tat finde ich Geist geil, womit ich übrigens mit C.G. Jung übereinstimme, der schreibt, die Anima wird vom Geist, im Sinne von Intellekt, verführt. Meine auch😉
        Vielen Dank fürs Vorbeigucken.
        Ganz liebe Grüße und eine feine Nacht
        Klausbernd xxx

      • Lieber Pit,
        nimm dir ruhig Zeit. Ich kann`s nachvollziehen, welchen Druck das aufbaut, nach Hause zu kommen und so viel ordnen zu müssen. Ich bin gespannt auf deine Antwort.
        Liebe Grüße
        Klausbernd

      • Guten Abend, lieber Martin,
        danke, dass du das klargestellt hast. Schade, dass hätte ich wissen sollen, als ich vor Jahren diesen verholenen Vorwurf hörte, dass Deutschland aus dem Marshall-Topf bekam und England nicht. Ich hatte keine Ahnung, wie wirklich die Verteilung war.
        Es ist echt toll, einen Historiker hier mitbloggen zu haben – nix ironisch, nee, ehrlich gemeint🙂 Ich finde das notwendig, dass du die Mythen der Laien entmythologisierst (ein kleiner Bultmann ;-))
        Liebe Grüße
        Klausbernd

      • @ Martin:
        die Tatsache, dass Deutschland damals so wenig Unterstützung aus dem Marshallpakt bekam, bestätigt erneut die absolute Ausnahmeposition Deutschlands. Deutschland ist die führende, leitende Vorzeigenation, die bei jeder Katastrophe sich selbst in den Nacken packt und aus dem Miesere zieht. Die Deutschen sind keine „Memmen“ die sich vor der Verantwortung drücken. In Norwegen lese ich immer wieder, wie Politiker und Journalisten sich vor dieser Leistung der Deutschen verbeugen. Deutschland ist das absolute Vorbild was Fleiß, Geduld, Sparsamkeit, Erfolg betrifft.
        ich bin stolz und durchaus privilegiert, weil ich das schönklugtüchtige unsnobistische Deutschland meiner Wahl-Heimat nennen darf. Letztes Jahr besuchten wir das Uhrenmuseum in Glashütte. Dort werden diese Tugenden der Deutschen ganz klar dokumentiert, sehr bewegend kann ich nur sagen.

      • Liebe Dina,
        deine Hochachtung vor Deutschland, und zwar aus den gleichen Gründen, erlebe ich auch in England. Dass die emsigen Deutschen sich münchhausengleich am eigenen Schopf aus den Sumpf ziehen, wird auch z.B. von meinen Nachbarn David und Mandy, die du ja kennst, sehr bewundert. Es hört sich jetzt vielleicht komisch an, aber erst in England habe ich gelernt, stolz darauf zu sein, ein Deutscher zu sein. Und du bist es doch, die mich immer wieder auf meinen deutschen Minderwertigkeitskomplex hinweist. Ich arbeite dran.
        Also, dann sind wir doch alle froh, Deutsche zu sein, genauso wie die Engländer (trotz Burenkrieg und anderem) froh sein können, Engländer zu sein und du Norwegerin. Und dazu können wir auch noch froh sein, Europäer zu sein – da müssen wir doch ein gutes Karma gehabt haben🙂
        Ganz liebe Grüße, iiiiihhhh, eigentlich wollte ich in Ruhe National Geographic lesen … immer dieses Blogger und dennoch bin ich froh, ein Blogger zu sein😉
        Klausbernd xxx

      • Lieber Klausbernd,
        ganz herzlichen Dank für diese ausführlichen Erläuterungen. Ich freue mich, durch Deinen und Dina’s Beitrag wieder dazugelernt zu haben.
        Liebe Grüße aus dem südlichen Texas,
        Pit

      • Ganz herzlichen Dank, lieber Pit🙂
        Einen fröhlichen Tag wünschen dir
        Dina und ich, Siri und Selma
        Klausbernd

    • Lieber Pit,

      was du erfahren hast, erfuhr ich zum Teil auch. Als norwegische Studentin in Cambridge wurde ich herzlich aufgenommen, später, als norwegische Besucherin, jetzt in Deutschland beheimatet, spürte ich ab und an eine gewisse Feindseligkeit, die deutlich gegen den Deutschen gerichtet war, heute eigentlich kaum und in multikulturelle North Norfolk überhaupt nicht.
      Dieser Stolz, die Unabhängigkeit und vor allem die Freiheit ist wichtig. The last night of the proms steht auch bei den Deutschen hoch im Kurs, wer steht da nicht gerne auf, schwenkt seiner Fahne und singt mit😉
      Wir kommen gerade aus Irland, da steht an jeder Kreuzung ein wehendes Freiheitssymbol. Es ist schon ein mächtiges Gefühl, vor der Statue von James Big Jim Larkin an der O’Connell Street zu stehen und zu lesen: „The great appear great because we are on our knees: Let us rise.“
      Norwegen lehnt eine Mitgliedschaft der EU ab. Ich weiß nicht, ob es bekannt ist, dass Norwegen, auch wenn es kein EU-Mitglied ist, mit 226 Millionen Euro (die Zahlen sind 3 alt) jährlich der neuntgrösste Nettobeitragszahler an die EU ist? Pro Kopf gerechnet sogar der zweitgrösste. Und das alles, um Zugang zum „freien Markt der EU“ zu bekommen und gleichzeitig aber die Regulative der EU in seinem eigenen Gesetzeswerk nicht implementieren zu müssen.
      Norwegen ist wirtschaftlich, d.h. im Rahmen des EWR-Vertrages integriert, deswegen muss das Land auch so hohe Zahlungen an die EU leisten. Politisch wollte sich die norwegische Bevölkerung jedoch nicht integrieren lassen und hat das auch zwei Mal in den Referenden von 1972 und 1994 verdeutlicht. Warum das so ist, dafür gibt es mehrere Gründe: der Widerstand kam vor allem aus den landwirtschaftlichen, peripheren Gegenden, die hohe Subventionen vom norwegischen Staat erhalten. Die Äpfel und die Eier, die Gurken und mehr sind in Norwegen nicht genormt. Dafür schmeckt der schrumpelige Apfel meist besser. Auch war Norwegen lange Zeit Teil Dänemarks (bis 1814) und danach Teil Schwedens (bis 1905), zudem wurde Norwegen im II. WW durch Deutschland besetzt.
      Einleitung zum Filmbeitrag auf Arte über Norwegen:
      Willkommen im Paradies! Arbeitslosigkeit? Die gibt es hier nicht, hier herrscht Vollbeschäftigung. Schulden? Die gibt es hier auch nicht: dieser Staat hat für jeden Bürger 74000 Euro gespart. Sie haben ein Kind bekommen? Na toll: bleiben sie ein Jahr bei vollen Bezügen zuhause! Dieser paradiesische Staat heißt Norwegen. Im Herbst werden die Vereinten Nationen Norwegen zum sechsten Mal in Folge zur höchstentwickelten Nation der Welt küren.

      Norwegen und die Schweiz haben in Europa mit Abstand einen überwältigend hohen Lebensstandard, ich denke schon, dass beide Länder diesen Standard in der EU bedroht sehen. Und noch mehr, sehen sie sich in ihrer freien Entscheidung bedroht.
      Norwegen ist nicht in der EU, weil das Volk diese Entscheidung getroffen hat, es wurde gefragt. Alle wichtigen Entscheidungen werden per Volksabstimmung getroffen. Wie habe ich als Bonnerin damals gewünscht, man möge das deutsche Volk die Entscheidung die Verlegung der Bundehauptstadt nach Berlin überlassen!!
      Momentan sieht es wohl so aus, als ob die EU-Befürworter unter der norwegischen Bevölkerung geringfügig stärker sind als die EU-Gegner – aber das war vor den bisherigen Abstimmungen auch so. Und viele, die unschlüssig waren, haben dann doch lieber „nein“ gestimmt. Aber zurzeit ist es auch nicht aktuell, die Beitrittsfrage neu aufzuwerfen, da wenn überhaupt, sowieso erstmals der Erweiterungs- und Verfassungs-Hick-Hack in der EU geklärt werden muss.
      Und noch was: die offenen Grenzen wirken sehr abschreckend: die Kriminalität unter den Ausländern ist leider hoch.

      Jetzt bin ich mehr auf die EU abgeschweift, aber diese Debatte steht in Norwegen ganz klar unter der Fahne der freien Entscheidung. Die kleine Minorität der Walfänger, die Bauern in abgelegenen Gegenden hätte in der EU keine Chance zu überleben.

      Jetzt ist es schon spät, deswegen mache ich Schluss.
      Liebe Grüße an Mary und dich aus Bonn
      Dina

      Antworten
      • Hallo Dina,
        (schreib)faul wie ich bin 😉 , kopiere ich jetzt einfach einmal das, was ich gerade schon an Klausbernd geschrieben habe:
        ganz lieben Dank für Deine so ausführliche Antwort. Ehe ich aber darauf genauer eingehe, möchte ich sie erst noch ein paar Mal intensiv lesen.
        Liebe Grüße aus dem südlichen Texas [ich würde es einmal als „amerikanische Provinz“ charakterisieren]
        Pit

      • Liebe Dina,
        ganz herzlichen Dank für diese ausführlichen Erläuterungen. Vieles davon habe ich nicht gewusst.
        Liebe Grüße,
        Pit

      • The pleasure is mine🙂

  6. Ein schönes Foto von Dina!
    Und während wir das Zitat von Frau Dr. Stephan lesen, stellen wir fest, dass nur zwei Regale über jenem, in dem „Traumdeutung“ von Dir und K. Lenz beherbergt ist (Du weißt ja) das Buch „Schneesterben“ von Anne Chaplet, also Cora Stephan steht.
    Manchmal gibt es solche Tage …

    Herzlich,
    dm und mb

    Antworten
  7. Das sind aber mal lange Texte!
    Kurze Frage: Leben wir nicht alle auf einer Erde???
    Schöne Woche euch!

    Antworten
    • Guten Morgen, liebe Pia,

      findest du das zu lang für einen Blogbeitrag?
      Unerschöpfliche Themen = viele Worte. Eine Erde und viele Welten, wir leben nicht Barrierenfrei. Du bist auch sehr viel in der Welt herumgekommen, wie hast du die Freiheit der Bürger erlebt?

      Viele liebe Grüße nach Oggersheim aus dem graufeuchten Bonn
      Hanne

      Fröhliches Weitertanzen!🙂

      Antworten
      • Liebe Hanne, dir auch guten Morgen, ja beim Tanzen gerät man ganz schön in Schwingung!
        Nein, nein, die Beiträge sind gemessen an den Themen nicht lang, da hast du recht…..
        Meine Selbstbestimmung ist so wichtig! Das hat mich in letzter Zeit ganz schön genervt, dass ich versuche eigenverantwortlich, kreativ und weltoffen zu leben, aber so mitgerissen werde von der Ignoranz und, tja, wie soll man das nennen, meiner Mitmenschen….
        Ich freue mich, dass Klausbernd in Cley eine Insel auf der Insel für sich gefunden hat. Oder, so ist das doch?!
        Meine vielen Reisen haben mir gezeigt, dass es überall gebildete, liebevolle und verantwortliche Menschen gibt.
        Dies schrieb Pia Kurzsocke aus Kakakukuland, trallalihopsasa, jetzt muss ich mich sputen……

    • Liebe Pia,
      ach weißt du, manchmal verlangt das Thema Ausführlichkeit. Die blogüblichen Kurztexte können häufig nur Inhaltsleere oder Undifferenziertheit transportieren. Ich habe da einen anderen Anspruch an mich – huch, ich sage auch mit Brecht „beneidenswert, wer frei davon“😉
      Ganz liebe Grüße aus dem sonnigen, realiv warmen Cley🙂
      Frohes Tanzbeinschwingen
      Klausbernd

      Antworten
      • Realiv finde ich stark…..da sieht man es wieder!
        Unbewusst, undifferenziert, uninteressiert….dabei aber schon mal sich im Recht fühlen und beurteilen….Opfertäter mit parasitärem Charakter, mehr schimpfen geht nicht, aber sind sie wirklich zu beneiden?!
        Schreib, schreib lieber Klausbernd!!!!!!!!!
        Ich glaube die Hanne und ich haben gestern wieder heimlich die selben Sendungen im Fernsehen geschaut, ich hatte Tinnitus!!!!!!

  8. ich glaube über die EU könnte man viele Seiten füllen … ich bin keine Freundin der EU und auch nicht des Euros, nicht weil ich gegen Gemeinschaft bin, gerade das eben überhaupt nicht, aber ich sehe keine Gemeinschaft. Ich sehe finanzstarke Länder, die die anderen dominieren- all die Normen haben viel Armut gebracht und einige wenige fett … wenn schon Gemeinschaft, dann bitte gemeinsam … ich kann und konnte die NorwegerInnen, sowie die EngländerInnen zu ihrem njet gut verstehen.
    Länder verlieren ihre Gesichter … zuhauf!… der Euro ist nur die bröselnde Spitze

    und was Herrn Obama anbelangt, so konnte ich schon bei dem Gewinn seiner ersten Wahl die Euphorie dahinter nicht verstehen. Wer sich ein kleines bisschen mit Politik auseinandersetzt, sollte begriffen haben, dass niemals nur ein Präsident bestimmt und schon gar nicht das Ruder rumreißen kann, wenn es die anderen nicht wollen. Mal davon abgesehen, dass ich nicht weiß, ob er es wirklich wollte-

    Deutschenfeindlichkeit … finde ich in Frankreich, in Holland, in Spanien, auf den Kanaren … aber viel häufiger finde ich Offenheit, spannende Begegnungen und … ich denke es gibt so viel Deutschenfeindlichkeit in anderen Ländern, wie es Fremdenfeindlichkeit in Deutschland gibt …

    hoi Klausbernd, schön bist du wieder da und deinen Blog gleich mit einem „Reibethema“ wiedererweckst …
    komm gut an und liebe Grüße
    Ulli

    Antworten
    • Hier möchte ich mir einen Zwischenruf nicht verbeißen:

      Man kann von Obama halten was man mag, das Problem ist doch das amerikanische System hopp oder topp. Und wenn die Alternative zu Obama Romney heißt, was bitte ist dann gegen Obama zu sagen?

      Antworten
      • Also Romney-Fans zu Wort!
        Ich bin gespannt.

      • Liebe Marion,
        bei dem letzen Vorletzten Wahlkamp war ich in Amerika. Als ich die ersten TV-Duelle (was für ein Wort) sah, war mir klar, Obama hat keine Chance gegen die kluge Hillary Clinton. Was ist dann geschehen? Typisch für Amerika, sage ich nur. Die wählen nicht eine Partei, sondern eine Person. Und was sagen die Esoteriker? Jedes Land hat die Politiker die sie sich verdient…. und so weiter und so fort…

      • um nicht missverstanden zu werden: es ging mir um die EUPHORIE, nicht um Obama schlechthin …
        natürlich wäre Romney die schlechtere Wahl gewesen, kein Zweifel!

      • Hillary Clinton wäre auch meine Wahl gewesen.

    • Danke liebe Ulli,
      für deinen ausführlichen Kommentar. Ich war lange Zeit für die EU aus dem einfachen Grunde, da es mein Leben in England als Deutscher und die Zahlungen, die ich von Auslandslizenzen erhalte, so viel einfacher macht. Mein Geschäftsleben hat es enorm erleichtert und verbilligt und meine Lebensqualität verbessert. Schlimm finde ich diese Vereinheitlichungstendenz und den Verlust der regionalen Unterschiede. Das ist eine enorme Freiheitsbeschneidung. Englische Pubs werden wie deutsche Restaurants – eine Schande!
      Ach, ich liebe Reibethemen, welch schönes Wort. Ich finde, dass Reibung Feuer erzeugt, sie ist ein Lichtbringer, man beginnt zu sehen …
      Ganz liebe Grüße dir von
      Klausbernd

      Antworten
      • gegen diese Erleichterungen ist auch wirklich nichts einzuwenden, ich genieße sie auch!
        und pssst … ich mag Reibung auch😉

        ganz lieb zurück gegrüßt und dir noch einen schönen Tag gewünscht!
        Ulli

  9. @ Klausbernd
    ach Harold, Einzlkind…! Dass du dieses tolles Buch gelesen hast, hast du
    http://euredurchlaucht.wordpress.com/ zu verdanken, es war sein Tipp damals für 5 Glücksbücher.

    Natürlich finde ich Personen und Politiker mit Ecken und Kanten besser als die Weichgespülten. Wir unterhielten uns neulich darüber, am WE hatte den Bonner GA genau dieses als Hauptthema; Sehnsucht nach den Charakterköpfen mit Ecken und Kanten.

    Den Rest unter 8 Augen, Siri und Selma haben nämlich auch ein Wörtchen mitzureden!🙂
    als Gastgeber hat man(n) gewisse Verpflichtungen.🙂

    Antworten
  10. Dann könnte ich auf die Kanaren Yogastunden geben? Oder doch nach Norwegen? Oder nach Toronto zur Tante? Also nur für den Fall, dass es in diesem schrägen Land hier gar nicht mehr auszuhalten wäre…..im Fernsehen diskutieren sie schon wieder, jetzt haben sie auch noch systematisch das Rentensystem zerstört….ich glaube sie suchen einen Schuldigen…..
    Heute hatten wir im Haus Stromausfall, statt Tanzen gab es Meditation bei Kerzenschein!!
    Einen entspannten Abend wünsche ich!

    Antworten
  11. Nur kurz: Mit 17 hatte ich mal eine Reise nach LA gewonnen, meine Gasteltern stritten sich viel(über Geld…), in einem Punkt waren sie sich einig: Amerika needs a strong man! Auf meine Frage, ob sie das denn nicht stören würde, dass der Präsident ja eigentlich Schauspieler wäre, bekam ich eigentlch keine Antwort…..
    Ein Western-Darsteller?! Ach, ihr lieben Leute, dear Mr.President…..
    Damals kam ich übrigens aus „Good Germany“!
    Darf ich sagen, dass ich bei keinem der in Frage kommenden Herren ein gutes Gefühl habe?
    Sollten die nicht erst mal alle einen Intelligenz- und Lügendetektor-Test machen und ein bissel meditieren…..

    Antworten
  12. Das ist ja mal wieder eine interessante Debatte. Als deutscher Expat beobachte ich natuerlich Englands Rueckzug aus der EU mit Bedenken. Einerseits aus praktischen Gruenden (muessen wir irgendwann eine Aufenthaltsgenehmigung und Arbeitserlaubnis beantragen?), andererseits, weil ich den europaeischen Gedanken trotz aller Schwierigkeiten immer noch attraktiv finde. Mit dem europaeischen Gedanken meine ich gar nicht so sehr den Euro (ich kann mich noch gut erinnern, als wir in unserem Wirtschaftsstudium Vor-und Nachteile der einheitlichen Waehrung diskutierten – jetzt erleben wir volkswirtschaftliche Gesetzmaessigkeiten live), sondern die Reisefreiheit und den gemeinsamen Markt. Ich hoffe, dass sich die Englaender darauf besinnen.
    Ich habe uebrigens als Deutsche noch nie schlechte Erfahrungen hier gemacht. Aber im multi-kulturellen London falle ich wahrscheinlich nicht so auf.
    Warum der amerikanische Wahlkampf jedes Mal monatelang die Hauptnachricht in den englischen wie deutschen Medien ist, verstehe ich nicht – gibts bei uns tatsaechlich so wenig Berichtenswertes?
    Liebe Gruesse und willkommen zurueck
    Peggy

    Antworten
    • Liebe Peggy,
      da sind wir Expats in England uns einig, ohne EU wäre unsere Leben aufwändig hier. Außerdem fühle ich mich als Europäer. So etwas wird einem immer erst klar, wenn man außerhalb Europas wohnt. Nach Jahren USA und Kanada, Nepal, Indien, Guatemala und Mexiko war mir klar: Ich bin Europäer, genauso wie mir nach Jahren in England klar wurde, dass ich frohen Herzens Deutscher bin. Das sind Gefühle, der Bauch spricht. Mein Kopf zweifelt, ob die EU nicht zu einer zentralistischen Institution wird, der Feind des Individuellen und somit der Freiheit. Was ich hier lernte, der Staat bin ich – eben ein Selbstbewusstsein als Bürger zu haben und ganz selbstverständlich dafür einzutreten. Ich habe das Gefühl, vielen Engländern ist deutlich, dass ihr Staat von ihrem Engagement abhängt und alles fing an mit „no taxation without representation“.
      Don`t worry, die Engländer können sich glücklicherweise gar nicht völlig von der EU lösen. Sie gehören zur europäischen Handelszone und sind speziell seit dem dem Ausverkauf der produzierenden Industrie während der Thatcher-Ära auf die EU angewiesen, auch wenn fast alle Engländer das anders sehen.
      Liebe Grüße von der heute regnerischen Küste Nordfolks und Danke für deinen Kommentar
      Klausbernd

      Antworten
  13. Ich kann mich da Cora Stephan nur anschließen. Dein Blog ist einfach wohltuend informativ. Mein Blogroll ist inzwischen mit deinem und Dina’s Blog ergänzt und ich freue mich auf weitere schöne Beiträge.

    Liebe Grüße

    Achim

    Antworten
    • Lieber Achim,

      ganz herzlichen Dank🙂 fürs Vorbeigucken, Kommentieren, das Lob und dass du uns auf deine Blogroll aufgenommen hast.
      Dina und ich werden uns bemühen, unsere Leser mit spannenden, bisweilen provokativen Beiträgen weiterhin zu erfreuen und mit ihnen denklustig zu kommunizieren.

      Liebe Grüße vom kleinen Dorf am großen Meer
      Klausbernd

      Antworten

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: