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Traumhaft

Veröffentlicht am

Wo der Traum verschwindet, verliert das Ding sein magisches Vermögen. Es hört auf, ein Symbol zu sein, ein Bild von etwas in deinem Inneren. Es gehorcht dem Gesetz der Schwere und fällt zurück in den Staub, zurück in die Reihe der Trivialitäten.
Axel Jensen „Ikaros“

Where dreaming is gone everything looses its magic.  It stops being a symbol, a picture of something in your inner self.  Everything will follow gravitation and fall back into dust, into trivialities.

Ursula-ABTD

Ihr könnt es euch kaum vorstellen, welche Überredungskunst von uns Buchfeen nötig war, um Masterchen dahin zu bringen, uns etwas über Traumdeutung zu erzählen. Kaum zu glauben, da er doch seit Jahren zu den europaweit führenden Spezialisten für Traumsymbolik gehört. Auf der anderen Seite können wir verstehen, dass er traumabgesättigt ist. Mindestens einmal wöchentlich ruft eine Zeitschriftenredaktion an, die wegen eines Interviews zum Traum anfragt. Er stöhnt: „Immer die gleichen Fragen“. Aber zu unserer Verblüffung hält Masterchen unsere Artikel auf dem Buchfeenblog hier erstaunlicherweise für eine höhere Form der Traumdeutung. Da staunt ihr – wie wir. Er erklärt ausschweifend: „Es gibt individuelle und kollektive Träume. Wie wir wahrnehmen entspricht einem Traum. Da ist es egal, ob wir eine Landschaft sehen oder einen Roman lesen. Der auf Bildern stets etwas unwirsch dreinschauende spanische Barockdichter Calderon de la Barca meinte eh, das gesamte Leben sei ein Traum und stand keineswegs allein mit seiner Meinung da, die weit vor ihm der chinesische Philosoph Zhungzi im 4. Jh. vor unserer Zeitrechnung in seinem berühmten Schmetterlingstraum andeutete.“

You wouldn`t believe it how much effort it took to make our Master telling us something about dreams. We didn`t expect this as our Master has been one of the leading specialists about dream symbols in Europe for many years – and he still is. Well, we Bookfayries can actually understand him being dream-saturated as at least once a week some magazine is asking for an interview. And then always the same boring questions are asked. On the other hand our Master believes that our Bookfayrie-Blog here is a higher form of dream interpretation. Wondering why, he explains that there exist those individual dreams as well as collective dreams. Every perception is a kind of a dream. When we read a novel, see a landscape or people that`s all dreamlike he explains. Well, he continues that in Baroque the Spanish author Calderon de la Barca coined that phrase of our life being a dream. What actually wasn`t such a new idea. The Chinese philosopher Zhungzi expressed a similar thought in his famous dream of the butterfly already in the 4th century B.C.

Amor-ABTD

Wir konnten Masterchen endlich bezirzen, indem wir betonten, welch wichtige Rolle doch der Traum in der Weltliteratur spielte und noch immer spielt. Zum Glück fanden wir in unserer Bibliothek die Anthologie „Träume in der Weltliteratur“, um ihn mit Beispielen von Jorge Luis Borges, den er sehr liebt, Dylan Thomas, Nelly Sachs, Trakl, Tucholsky und Kafka, Karl Kraus und Else Lasker-Schüler und vielen anderen zu erschlagen.

In the end we could convince our Master by mentioning what an important role dreams played in literature. We reminded him of Jorge Louis Borges (one of his favourite authors), Dylan Thomas, and of course Shakespeare and Blake as well as Coleridge and Keats, and all the modern authors like Rose Tremain and Kazuo Ishiguro.

Faust-ABTD

Da Masterchen interviewroutiniert ist, stellten wir ihn Fragen, in der Hoffnung euch die Quintessenz der Traumdeutung präsentieren zu können.
As our Master is used being interviewed we asked him the following questions hoping he would talk about the gist of understanding dreams.

Siri und Selma: Was zeigt uns ein Traum?
Siri and Selma: What does a dream tells the dreamer?
Masterchen: Er setzt stets ins Bild, was zu viel oder zu wenig ist, den Mangel oder den Überschuss des Träumers.
Master: Our dreams are presenting a kind of film showing the dreamer what is too much or too less in his everyday life. It shows a deficit or an excess.

Siri und Selma: Was macht der Traum mit uns?
Siri and Selma: What does a dream do?
Masterchen: Er ist der kostenlose Therapeut, der uns allnächtlich heimsucht. Außerdem ist er eine nicht zu unterschätzende Inspirationsquelle. Wir müssen ihn nicht verstehen, aber es empfiehlt sich, sich von ihm anregen zu lassen.
Master: A dream is the free therapist who afflicts the dreamer every night. It is an important source of inspiration. We don`t need to understand it but I recommend to get inspired by dreams.

Dürer-ABTD

Siri und Selma: Kannst du uns etwas zum Traumverständnis sagen?
Siri and Selma: Please, could you tell us something about understanding dreams?
Masterchen: Entgegen dem Mythos, der mit der Eso-Mode und dem Jung-Revival in den USA aufkam, versteht der Träumer seinen Traum am schlechtesten. Am besten kann ihn eine außenstehende Person deuten, da sie wahrscheinlich nicht die gleichen Macken und damit die gleiche Scheuklappensicht wie der Träumer zeigt. Außerdem ist das erste Verständnis eines Traums, wenn der Träumer meint, das ist es, meist das oberflächlichste. Es zeigt nicht Neues. Wenn der Träumer ‚Heureka!‘ ruft und meint, das ist es, sollte er unbedingt eine andere Deutung suchen oder sich überlegen, ob nicht das Gegenteil seiner Deutung zutreffen könnte. Meiner Erfahrung nach, werden treffende Deutungen zunächst spontan vom Träumer abgelehnt, was geradezu ein Zeichen für die Gültigkeit einer Deutung ist.
Master: The dreamer understands his dream very poorly contrary to the myth of the esoteric fashion and the C.G. Jung revival in the US. A dream is understood best by another person as it is very unlikely that he or she would suffer of the same problems as the dreamer. If the dreamer thinks that`s it then this is in most of the cases a superficial understanding which doesn`t show any new aspect. So I recommend when the dreamer thinks he has got the meaning of his dream he should go on looking for some other understanding or considering if the opposite could be meaningful as well. The deeper understanding of a dream is often spontaneously rejected by the dreamer, well, you could see rejection as sign for touching that deeper meaning of that dream.

Siri und Selma: Wie steht`s mit dem Gefühl in der Traumdeutung?
Siri and Selma: What`s the role of feelings in dream analysis?
Masterchen: Das ist auch so ein Mythos der Traumdeutung, dass das Gefühl über die Stimmigkeit der Deutung entscheidet. Ich halte das für Quatsch. Die Sprache der Traumsymbole besitzt genauso eine Grammatik und Semantik wie unsere Muttersprache. Das einzige, was wir vom Traum haben, ist der Text des Träumers. Texte versteht man am besten aus einer coolen Distanz und linguistischen Analyse. Denken hilft – auch bei der Traumdeutung. Außerdem werden die meisten Menschen in unserer Kultur von ihren Emotionen beherrscht, statt dass sie reflektiert ihr Leben leben.
Master: This is another myth that the feeling of the dreamer decides about a right or wrong understanding. The symbols of our dreams are part of a language like any other language with their grammar, syntax and semantics. All what we have is the text of the dream and texts are understood best with a cool distance and linguistic analysis. Thinking helps! And most people in our societies are ruled by their emotions. They are not able to live a reflected life.

Tagtraum-ABTD

Siri und Selma: Was ist der häufigste Fehler von Laien beim Umgang mit ihren Träumen?
Siri and Selma: What are frequent mistakes of laymen analyzing their dreams?
Master: Viele hoffen auf simple 08/15-Lösungen, deuten, wie sie es irgendwo gelesen oder gehört haben. Kurzum sie delegieren ihr Denken an die Medien. Traumsymbole sind ein Schnittpunkt von allgemein gültiger und individueller Bedeutung, genauso wie jeder sprachliche Ausdruck. Man kann sich von einem Traumsymbollexikon anregen lassen, aber es wäre naiv zu glauben, dass die Aneinanderreihung der nachgeschlagenen Bedeutungen einen tieferen Traumsinn ergibt.
Und einer der nervigsten Fehler ist, auf Partys, beim Dinner oder Datings seinen Traum zum Besten zu geben, um sich eine kostenlose Deutung zu erschleichen. Traumdeutung benötigt ein spezielles Setting, es sei denn, man betreibt sie als nettes Gesellschaftsspiel, wogegen nichts einzuwenden ist, wenn es klar ist, dass es ein unterhaltsames Spiel ist.
Master: A lot of people think there exist standard solutions for understanding dreams. They delegate their interpretations to the media, mostly to dictionaries of dream symbols or worse to the net. Well, dream symbols are like all symbols a intersection point of a general and an individual meaning. It makes sense getting inspired by such a dictionary but it`s naiv to believe that stringing together the entries of such dictionaries would lead to a deeper understanding of a dream.
Very annoying is that many people try to obtain a free interpretation of their dreams at parties or dinners. As long as they understand that this is a party game it`s fine. But a helpful interpretation of dreams needs a special setting.

Siri und Selma: noch ein Schlusswort gefällig?
Siri and Selma: One closing word, please.
Masterchen: Die Traumdeutung wie jede Therapie wirkt am besten bei denen, die sie nicht benötigen. Je mehr sie einer nötig hat, um so mehr vertritt er rigide eine Deutung und lehnt andere Ansichten ab, ohne zu bemerken, dass sein Traum viele Bedeutung besitzt. Am besten wäre es, sich mit der Sprache seiner Träume in Zeiten zu beschäftigen, in denen man (noch) kein Problem hat. Steckt man in der Krise, helfen trotz beschwörender Beteuerungen der Therapeuten alle Methoden nur wenig, falls man sie dann erst anwendet.
Master: Analyzing their dreams helps best those people who don`t need it. As more one needs it as more one argues ridgidly and doesn`t listen to other interpretations without noticing that every dream holds many meanings. It`s best to start with understanding your dreams in easy times. In a crisis usually no therapy really helps if you start it then.

Zum Schluss mein Tipp: Jeder heutige Träumer kann davon ausgehen, dass, wie es schon Wilhelm Reich ausdrückte, seine Hauptprobleme stets im Bereich Arbeit oder Beziehung zu finden sind. Daraufhin sollte man zunächst alle seine Träume deuten.
One hint: Every dreamer can assume that his problems are usually related to his relationship or work – as Wilhelm Reich already noticed. So you know at least the direction of understanding your dreams.

Luther-ABTD

Masterchen betonte noch, wie es ihn stets verwunderte, dass seit 1899, als Freud im nebligen November sein Traumdeutungsbuch veröffentlichte, nichts grundlegend Neues in der Traumdeutung entwickelt wurde, bis etwa siebzig später Jacques Lacan, die struktural-linguistische Methode in die Psychoanalyse und somit in die Traumdeutung einführte. Masterchen verehrt Lacan und sympathisiert mit der Ansicht von Lou Andreas-Salomé, dass nämlich die Neurose eine hervorragende Quelle künstlerischer Produktion ist. Lou nahm ihren Freund Rainer Maria Rilke vor Freud in Schutz, indem sie vertrat, Kunst zu schaffen, sei die beste Therapie. – Übrigens Lou Andreas-Salomé, mit deren Geschichten Masterchen aufwuchs, da seine Mutter für diese schönste und verführerischte Frau ihrer Zeit schwärmte, war nicht nur die einzige Psychoanalytikerin, die in Freuds erlauchten Männerkreis aufgenommen wurde, sondern zudem eine erfolgreiche Romanautorin. Allerdings findet Masterchen ihre Romane eher langatmig, aber er las eifrig ihr Buch „Henrik Ibsens Frauengestalten“ von 1892, das 2012 hervorragend editiert neu aufgelegt wurde.

After the interview our Master told us that he has been always puzzled that nothing basic has been changed in understanding dreams since Sigmund Freud published his „The Interpretation of Dreams“ in the foggy November 1899. „Well, nothing changed before the seventies when Jacques Lacan started to see the dream from his structural-linguistic standpoint“, he explained. We know that he admires Lacan and Lou Andreas-Salomé. Lou Andreas-Salomé acknowledged the neurosis as a great inspirational source for artists. So she defended her friend Rainer Maria Rilke telling Freud that Rilkes writings were his best therapy. – Well, our Master grew up with Lou Andreas-Salomé. This most beautiful and seductive woman of her times was one of his mother`s heroines. She was not only the only female psychoanalyst being accepted to Freud`s illustrious circle but a successful novelist also. Our Master thinks her novels are quite lengthy, but he liked her book „The Female Heroes in Henrik Ibsen`s Novels“ from 1892 (we don`t know if an English Edition exists of this work, there was an excellent new German edition published  in 2012)   

Knabentraum-ABTD

Bloß nicht verraten, pssst!
Wir haben durchs Schlüsselloch geschaut, dazu an der Türe gelauscht, wie Masterchen die Träume seiner Klienten deutet. Wie die Oberväter Freud und Jung hält er sich keineswegs an seine Theorie, sondern reagiert spontan auf einen berichteten Traum. Er bringt, was immer ihm einfällt – und Masterchen fällt zu unserem Erstaunen immer etwas ein (was bisweilen voll nervig ist) – wie Assoziationen aus der Literatur-, Kunst- und der Symbolgeschichte und schaut mit der von Freud hochgelobten frei schwebenden Aufmerksamkeit, wie der Träumer darauf reagiert. So kommt er ins Gespräch. Oftmals regt er seine Klienten an, vom Traum ausgehend eine Geschichte zu schreiben, sei es nun einen Kurzkrimi, Fantasy, oder eine feine pornografische Erzählung. Andere lässt er Traumszenen malen oder zeichnen. Bei der künstlerischen Umsetzung eines Traums, so erklärte Masterchen einer Klientin letzte Woche, wird einem deutlich, wo ein Problem liegt. „Wo man Schwierigkeiten beim Gestalten hat, liegt eine Erstarrung vor. Indem man sich mit der Schwierigkeit beschäftigt, versteht und löst man oft unbemerkt sein Problem.

Please, don`t tell!
We were key hole peeping and were eavesdropping as well. We wanted to know how our dear Master was working with his client`s dreams. Like the super-fathers Freud and Jung he doesn`t follow his theory and rather reacts spontaneously. He follows his ideas and he always gets ideas – that`s quite annoying sometimes. He practices this free-floating concentration that Freud praised so much. He reacts spontanously and then reacts to the reactions of his clients and by that they get into a talk. Quite often he tries to inspire his clients to use their dreams for writing a story, maybe a short crime, phantasy or pornographic story. Clients who like to draw or paint should paint or draw their dreams. „If you do something creative with your dreams“, he explained to a client last week, „you will experience your problem quite clearly. What you can`t express that`s your problem, there you are too ridgid, but by trying to overcome it you heal yourself.“  

Wenn wir halbwissenden Buchfeen euch kühn eine Empfehlung geben sollen, dann diese: Macht etwas mit euren Träumen und schaut, wo ein Widerstand auftritt, den ihr euch so genau wie möglich betrachtet. Und bloß nicht gleich kühn den Widerstand aufgeben zu wollen, empfehlen wir, sondern ihn sich erst einmal genau bewusst machen. Die Auflösung liegt in der Bewusstheit seiner Macke, sorry, äh, wir meinen Neurose. Aber keine Angst, die meisten von uns sind doch fröhliche Neurotiker. Gerade das macht unsere Individualität aus, finden wir. Alles zu psychologisieren ist ein feines Spiel für Masochisten.
What we, Master`s half wise Bookfayries, would recommend? Well, just do something with your dreams and become aware of your resistance, just become aware of it. Don`t push yourself for a change. To become aware of your quirk will do. We are all happy neurotics that makes us individual. Wanting to change yourself too much is a fine game for masochists.

Mit träumerischen Grüße vom kleinen Dorf am großen Meer
Dreamy greetings from that little village next the big sea
Siri und Selma, Buchfeen

Mehr zum Traum findet ihr auf Dinas Seite.
More about dreaming you will find on Dina`s blog.

P.S.: In einem der nächsten Blogs wird die Vielträumerin Dina noch ein paar Fragen an Masterchen zur Deutung von Träumen stellen, außerdem werden wir über den norwegischen Autor Axel Jensen und seine Beziehung zu Leonard Cohen, von dem das Eingangszitat stammt, einen Artikel hier veröffentlichen.
In one of the next blogs our beloved Dina – who dreams a lot – will ask some more questions concerning the understanding of dreams. Also we will publish an article about the Norwegian author Axel Jensen, a close friend of Leonard Cohen, on our blog here.

 

Über Klausbernd

Autor (fiction & non-fiction), Diplompsychologe (Spezialist für Symbolik, speziell Traum- und Farbsymbolik)

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  1. Hochinteressant und locker geschrieben, so dass ich es verstehen konnte. Ich bin auf die Fortsetzung gespannt.
    Liebe Grüße
    magdalena

    Antworten
    • Liebe Magdalena,
      jetzt ist Dina hier und sie brennt darauf, mich zum Traum zu befragen. Aber wegen des Bilderbuchwetters werden wir erst einmal gleich zu einem Ausflug aufbrechen. Dina ist sehr daran interessiert, wie sie nun konkret ihre Träume verstehen kann. Also dazu dann später meine Hinweise.
      Wir wünschen dir ein höchst angenehmes Wochenende
      Dina und ich und unsere munteren Buchfeen Siri und Selma
      Liebe Grüße
      Klausbernd🙂

      Antworten
  2. Ich danke herzlich für diesen tollen Beitrag. Eine Frage hätte ich da noch, vielleicht gibt es darauf ja eine Antwort. Mein Partner sagt manchmal, dass er viel zu viel träume. Geht das überhaupt? Traumphasen hat ja jeder, nur die einen erinnern sich am Morgen an etwas und die anderen nicht.

    LG buechermaniac

    Antworten
    • Liebe Büchermaniac,
      die Traumphasen sind bei jedem gleich. Unser psychisches System ist so eingerichtet, dass wir alle 90 Minuten in den REM-Schlaf fallen und träumen. Ob wir die Träume erinnern, das ist eine andere Frage. Normalerweise erinnern wir den letzten Traum einer Nacht, da dieser der längste ist. Es gibt Menschen, die viele ihrer Träume leicht erinnern und welche, denen es Schwierigkeiten macht, überhaupt nur einen Traum zu erinnern. Es scheint nach Untersuchung in Schlaflaboratorien so zu sein, dass kreativere Personen leichter ihre Träume erinnern als andere. Träumen kann als ein Fitnesstraining des Gehirns angesehen werden, der REM-Schlaf hält uns beweglich und je beweglicher wir sind, desto leichter fällt uns die Traumerinnerung. Erinnern wir viele unserer Träume stärkt das noch mehr die Beweglichkeit unseres Denkens und steigert den IQ . Aber du hast recht, im Schnitt träumt JEDER Mensch mit normaler Schlafdauer etwa 5 mal pro Nacht.
      Liebe Grüße von
      Dina und mir und Siri und Selma, die emsig gerade ihre Träume in ihr kleines Schlummerbüchlein schreiben

      Antworten
      • Lieber Klausbernd,
        wenn das mit dem Steigern des IQ stimmt, dann muss ich aber noch viele viele Träume erinnern! 😉
        Liebe Grüße, auch an Dina und an die beiden Buchfeen,
        Pit

      • Lieber Pit,
        das mit der Steigerung des IQs ist logisch, denn durch das Träumen wird unser Denken beweglicher. Gehirnforscher sagen, Träume trainieren unser Gehirn, deswegen legten Einstein sehr großen Wert auf seine Träume und er berichtet auch den berühmten Traum von der Schlittenfahrt, der ihn auf seine Relativitätstheorie brachte. Bei dem Chemiker Kekule von Stradonitz, der die organische Chemie begründete, war es ebenso und auch Miles, der den Nobelpreis in Mathematik bekam, um nur einige Beispiele zu nennen. Wir wissen heute auch, dass das Träumen unbedingt notwendig für unsere Erinnerungsfähigkeit einerseits als auch für das Defragmentieren und Reinigen unseres Gehirns von Gedankenmüll ist.
        Also, immer fein träumen …😉
        Ganz liebe Grüße
        Klausbernd
        P.S.: Der IQ ist nun wirklich nicht alles.

  3. Normalerweise gehe ich mit Lob sparsam um, danach kommt oft nur Mist! Nicht so bei den Buchfeen und Klausbernd! (Spaß)
    Eine Frage, warum hat der eine Engel seine Hand auf der rechten Brustseite?
    Träume sind wirklich spannend, eigentlich unglaublich, dass man so ein wichtiges Thema oft an den Rand schiebt….
    Du hast mir damit, dass du erklärtest, dass die meisten sehr komisch reagieren, wenn man sie mit den vor sich selbst verborgenen „Wahrheiten“ konfrontiert, so geholfen.
    Das ist jetzt schon 5(?) Jahre her, wie viel angenehmer und leichter ist mein Leben seither, traumhaft!
    Ein Traumseminar kann ich nur wärmstens empfehlen! Und dann auch noch in dieser traumhaften Umgebung!
    Liebe Grüße von Pia

    Antworten
    • Liebe Pia,
      huch, da musste ich erst einmal nachschauen. Ja, der Engel hat seine linke Hand auf der rechten Brust. Ich nehme an, dass Theodor Hosemann damit die Verbindung von Intellekt (Geist, rechts) und Gefühl (links) andeuten möchte, eine Geste, die auch häufig in der Ikonografie als Verbindung von Männlich und Weiblich betrachtet wird (bei Freud und Jung).
      Danke sehr für dein Lob, das mich ja ganz verlegen macht und natürlich höchst erfreut.
      Ganz liebe Grüße und ein feines Wochenende wünschen dir
      Dina und Klausbernd und unsere munteren Buchfeen Siri und Selma

      Antworten
  4. Sher Schon! Have a great weekend, Liebe Gruse (do not have ringel s on my key board;0)) Johanna.

    Antworten
    • Dear Flora,
      thank you so much to write in German. It`s not an easy language, isn`t it?! Have you had German at school?
      Love from
      Dina, Siri, Selma and me
      Klausbernd

      Antworten
      • Guten tag Klausbernd, es ist nicht einfach;0) Ich habe ein bisschen Deutsch gelernt an die Schule in die Niederlande. Ohoh, I better continue in English. I grew up in The Netherlands close to the German border and travelled in Germany quite a lot: beautiful country! Ich wunsche Du and Dina& Selma & Siri eine Gute Sontag!

      • Dear Flora,
        I lived for a while near Aachen (Aken) at the Dutch border and I learned to understand Dutch but I could never speak it. Last year Dina and I travelled through the Netherlands for a month – what a beautiful country with all those historic towns and the people were so friendly.
        Dir wünschen wir, Siri & Selma, Dina & ich, auch einen wunderbaren Sonntag
        Klausbernd

  5. ich freue mich, dass ihr gleich zu Anfang die Geschichte vom Schmetterling, wenn schon nicht ganz erzählt, so aber wenigstens erwähnt, sie war es, die mir die Frage nach Realität und Traum doch um einiges leichter gemacht hat-

    meine Strategie mit Träumen umzugehen ist, dass ich sie a) aufschreibe und oft wird mir beim schreiben schon etwas klarer und b) sie teilweise in meinen Collagen umsetze- immer wenn ich etwas sichtbar mache, entsteht eine Art von Verstehen, erweitert sich meine Sichtweise. Bislang habe ich noch nie wirklich einen Traum deuten lassen, außer in einer Ausbildungssequenz, in der Träumen Thema war- allerdings befriedigte mich dis damals nicht. Es erschien mir wie zu simpel. Ha, genau … da habe ich mich gewehrt … okay, nehme ich das jetzt mal zu mir …

    von den Bildern spricht mich am meisten die Tagträumerin an

    euch fleißigen Feen und dem klugen Masterchen einen herzlichen Dank für diesen Artikel und ja, auch ich freue mich schon auf die Fortsetzung …

    herzliche Grüße vom Regenberg
    Ulli

    Antworten
    • Träume sind ein wahrlich großes Thema und es gäbe auch von meiner Seite noch viel mehr zu sagen, nur dass meine Worte gerade nicht so wollen, wie ich will … ich denke hierbei z.B. an die Traumpfade der Aborigines und daran, dass wir unsere Welt erträumen können …

      Antworten
    • Liebe Ulli,
      das Aufschreiben eines Traums ist bereits die erste Deutung, da die eher chaotische Sprache des Unbewussten in die Sprachlogik übersetzt wird. Wenn ich hier „chaotisch“ schreibe, ist das aus der Sicht des Bewusstseins bewertet, natürlich besitzt die Sprache des Unbewussten auch ihre klare Struktur wie wie z.B. Analogie, pars-pro-toto-Bezüge, Verkehrung ins Gegenteil etc. Auf jeden Fall, das Übersetzen eines Traums in Sprache ist eine Deutung und mehr noch, wenn du dich von ihn zu einer künstlerischen Gestaltung anregen lässt.
      Hab herzlichen Dank von Dina und mir, dass du in deinem Blog auf unsere „focusing“-Artikel verweist und sie verlinkt hast🙂
      Ganz liebe Grüße. Ein feines Wochenende wünschen wir dir aus dem frühsommerlichen Cley next the Sea
      Dina, Siri, Selma und Klausbernd

      Antworten
      • Nachtrag:
        Man kann es ohne weiteres so sehen, dass wir uns ständig unsere Welt erträumen. Im Grunde ist alle Wahrnehmung traumhaft und Wahrnehmung schafft unsere Welt. Insofern könnte man sagen, wenn man seine Welt verändert möchte, muss man seine Wahrnehmung verändern. Uns von unserer starren Wahrnehmung zu befreien, das ist eine wesentliche Aufgabe des Traums, weswegen uns auch manche Träume so chaotisch vorkommen.

  6. Kieber Klausbernd, liebe Buchfeen,
    hochinteressant! Mal sehen, was ich denn so träume, wenn ich demnächst bei Euch bin. Übrigens: nachdem meine Mutter mir als Kind weisgemacht hat, was man die erste Nacht in einem fremden Bett träume, werde wahr, habe ich eine ganze Zeit lang fast Angst davor gehabt, in der besagten ersten Nacht in einem fremden Bett etwas zu träumen. 😉
    Liebe Grüße aus dem südlichen Trexas,
    Pit

    Antworten
    • Lieber Pit,
      es ist ein verbreiteter Volksglauben, dass Träume der ersten Nacht in neuer Umgebung eine besondere Bedeutung haben oder gar wahr werden. Es gibt in dieser Richtung viele volkstümliche Vorstellung, z.B. das Träume der 12 Raunächte uns sagen wie die einzelnen Monate des neuen Jahres werden. Der Volksglauben hat den Traum stets als etwas Besonderes, als Magisches angesehen und deswegen die Traumdeutung zur Orakelkunde gezählt. Im Rom der Antike mussten größere Träume dem Senat angezeigt werden, und sie wurden als politischen Hinweis der Götter gedeutet.
      Ich persönlich glaube nicht an die Voraussagekraft der Träume, aber bei jedem Vortrag, den ich hielt, bei jeder Fernsehsendung und jedem Radioauftritt wurde ich danach gefragt. Dieser Volksglaube ist äußerst verbreitet und das nicht nur in Europa.
      In der Spätantike wurde mit der angeblichen Voraussagekraft der Träume PR betrieben. So erzählte vor jeder Schlacht jeder Heerführer seinen Soldaten, dass ihm im Traum eine höhere Macht erschienen sei, die ihm versichert habe, dass er siegen würde. Naja, und da einer immer gesiegt hat, wurde sein Traum als vorausweisender Traum angesehen.
      Von Dina und mir und unseren Buchfeen ganz, ganz liebe Grüße aus Cley mit Bilderbuchwetter
      Klausbernd

      Antworten
      • Lieber Klausbernd,
        wenn meine Mutter wüsste, wie lange mich ihre Aussage richtiggehend verfolgt hat! Übrigens: ich erinnere mich noch genau, wann und wo sie mir das gesagt hat: als wir nämlich meinen Vater in Bad Nenndorf bei (s)einer Kur besucht haben. Wie alt ich damals war, weiß ich allerdings nicht mehr. Aber ich erinnere mich sogar noch an das Zimmer und an das Bett mit einer antiken Wanduhr darüber.
        Und zum Erinnern von Träumen noch eine ernsthafte Bemerkung: häufig ist es bei mir so, dass direkt nach dem Wachwerden noch eine (relativ) gute Erinnerung da ist, die aber sehr schnell „verblasst“ – selbst wenn ich mich ganz bewusst bemühe, den Traum zu erinnern. Ich weiß dann zwar noch, dass ich geträumt habe, aber nicht mehr, was. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, der Traum läge mir sozusagen noch auf der Zunge, irgendwo ganz vorne im Gedächtnis, aber doch eben nicht mehr greifbar. Nur (relativ) wenige Träume kann ich wirklich auch am Tage danach noch erinnern.
        Ach, noch einmal zu „erster Traum im frenden Bett“: mal sehen, wie es sein wird, wenn ich bei Dir bin.😉
        Liebe Grüße aus dem südlichen Texas, auch an Dina und auch an die beiden Buchfeen, und auch von Mary,
        Pit
        P.S.: ich sehe gerade im Kalender, dass wir heute in einem Monat! bei Dir eintreffen.

      • Ja, lieber Pit, normalerweise müssen wir unsere Träume aufschreiben, um sie zu erinnern. Allerdings genügen Stichworte, um die Traumerinnerung bei ihrem Lesen wieder zu aktivieren. Ein Traum vergeht fast immer wie der Rauch im Wind. Ein Gefühl allein kann einem nur manchmal etwas mitteilen, es ist schon besser, zumindest ein Traumfragment zu behalten.
        Nun bin ich auch schon gespannt, was du hier träumen wirst.
        Ganz liebe Grüße von Dina und mir und unseren heute frechen Flatterwesen Siri und Selma
        Klausbernd

      • Lieber Klausbernd,
        hier noch ein Nachtrag zu meinem Träumen: nur ganz ganz selten habe ich Albträume. Und wenn ich es richtig sehe, kommen die immer dann, wenn ich einmal im Schlaf die Bettdecke abgestreift habe und mein Oberkörper kalt wird. Immer, wenn ich mit einem Albtraum aufwache, ist das der Fall: Oberkörper frei und kalt.
        Also wickle ich mich immer schön ein.
        Liebe Grüße ins kleine Dorf am großen Meer, auch an Dina und die beiden Buchfeen,
        Pit

      • Lieber Pit,
        ja, auch durch äußerliche Einflüsse können Albträume entstehen. Geräusche und Gerüche können ebenfalls auf das Traumleben wirken. Also, immer fein warm halten. Marianne Faithful sang einmal „Keep your feet warm“, aber deine Füße scheinen ja nicht gefährdet zu sein.
        Von Dina und mir ganz liebe Grüße. Wir sitzen gerade nebeneinander im Wintergarten. Ich schreibe emsig und Dina ordnet Bilder. Unser beiden Bachfeen sind in ihren Schlummerbettchen zu Schnarchnasen mutiert, aber sicher lassen sie dich auch herzallerliebst grüßen.
        Hab`s fein
        Klausbernd

      • Lieber Klausbernd,
        nein, meine Füße sind wirklich nicht gefährdet. Die müssen bei mir nämlich immer kalt – oder zumindest kühl – sein. Wenn ich richtig warme Füße habe, kann ich nur schlecht oder gar nicht einschlafen. Wie übrigens bei eiskalten Füßen auch. Aber normalerweise kann ich nur gut schlafen, wenn meine Füße und Unterschenkel unter der Bettdecke hervorlugen.
        Wenn Dian Bilder sortiert, dann darf ich mich sicher bald wieder über welche in einem der Blogs freuen! Warte schon drauf!
        Und wenn die „Bach“feen [😉 finde ich einen netten Tippfehler] zu Scharchnasen mutiert sind: da haben sie an Sally mächtige Konkurrenz. Die liegt nämlich hier neben mir auf ihrem Kissen und schnarcht ganz schön vor sich hin.
        Liebe Grüße an Euch alle aus dem südlichen Texas,
        Pit & Mary sowie Schnarch-Sally und die anderen Vierbeiner [Chiquita schläft ruhig hier unter dem Esstisch, Frankie im Schlafzimmer auf dem Bett, Sister Fidelma irgendwo in der Wohnung und die anderen Katzen treiben sich irgendwo auf dem Grundstück herum]

      • Lieber Pit,
        das hört sich aber gemütlich an.
        Alles Liebe
        Klausbernd

      • Lieber Klausbernd,
        und ich hätte eher gedacht, es höre sich seltsam an.
        Liebe Grüße an Euch alle,
        Pit

  7. Hallo Klausbernd,

    das Eingangszitat ist so hübsch wie anregend.

    Wobei mich der restliche Artikel – ich muss zugeben – teils zornig macht. Aber das ist nicht schwer, weil ich heute ohnehin schon reichlich zornig bin, was nichts mit den Träumen und nichts mit diesem Beitrag zu tun hat.

    Der latente Zorn hilft mir aber, an dieser Stelle zu sagen: Einspruch, euer Ehren😉

    Dass der Traum der kostenlose Therapeut sein kann, der uns allnächtlich heimsucht, damit gehe ich einig. Ich würde es so ausdrücken: Träume können uns helfen, unser eigener Meister zu werden.

    Ob die Träume uns das zu geben vermögen, hängt für mich davon ab, wie sehr wir im eigenen Reflektieren geübt sind und ob wir einen nahestehenden Vertrauten haben, der uns gut kennt uns uns behilflich sein kann, die eigenen blinden Flecken anzuschauen, denn dort ist immer die größte Ausbeute für die eigene Entwicklung/Heilung versteckt.

    Die Sicht, dass der Träumer selbst seinen Traum am besten verstehen kann, als Mythos abzutun, na aber hallo. Hier kann man meines Erachtens nicht alle über einen Kamm scheren. Es ist dann ein Mythos, wenn die Person gewohnt ist, relativ unbewusst und oberflächlich zu leben und nicht den Raum hatte, tiefer zu kommen. Dann mag es zutreffen, dass eine außenstehende Person, die den Träumer aber gut kennt, wertvolle Hinweise zur Traumdeutung geben kann.

    Trennst du eigentlich Gefühl und Intuition? Ich trenne zwischen unreflektierten Emotionen und geklärter Intuition.
    Im Fall des Vorherrschens unreflektierter Emotionen können diese bei der Traumdeutung irreführend sein, indem sie möglicherweise Teil des Problems sind und die Sicht vernebeln.
    Im Fall von geklärter Intuition ist diese ein wichtiger Wegweiser, um die passende Traumdeutung – zugeschnitten auf mich selbst und meine Lebenssituation – aufzuspüren. Indem ich in der Lage bin, innerlich einen Schritt zurück zu treten und das Geschehen aus einer gewissen Distanz heraus zu betrachten. Nicht ohne die eigene Intuition zu beachten, natürlich auch nicht ohne zu denken.

    Die Aussage Traumsymbole sind ein Schnittpunkt von allgemein gültiger und individueller Bedeutung, empfinde ich als klug. Ausgehend von allgemeinen Deutungen von Symbolen kann ich mit Hilfe einer geklärten Intuition (und eines evtl. gut geschulten Gesprächspartners, der mit die Klippen zu umschiffen hilft) auf die individuelle Bedeutung kommen.

    Wenn das stimmen würde: Jeder heutige Träumer kann davon ausgehen, dass […] seine Hauptprobleme stets im Bereich Arbeit oder Beziehung zu finden sind. Daraufhin sollte man zunächst alle seine Träume deuten. – dann müsste man davon ausgehen, dass die Mehrheit heute lebender Menschen an der Oberfläche der Dinge hängen geblieben sind und von den unbewussten Seelenanteilen gelebt werden. Ich finde es leicht arrogant, sich so über „die Menschheit“ zu stellen.

    Und zum Schluss gebe ich Siri und Selma recht, dass Klausbernd sich an seine eigenen Theorien nicht hält und sie damit ad absurdum führt; allerdings auch etwas nutzt, das er vorgibt nicht sehr hoch zu schätzen: Gefühle und Intuition.

    … hält er sich keineswegs an seine Theorie, sondern reagiert spontan auf einen berichteten Traum. Er bringt, was immer ihm einfällt […] – wie Assoziationen aus der Literatur-, Kunst- und der Symbolgeschichte und schaut mit der von Freud hochgelobten frei schwebenden Aufmerksamkeit, wie der Träumer darauf reagiert. So kommt er ins Gespräch.

    Das heißt, er – also du, lieber Klausbernd😉 – lässt beim Traumdeuten das kreative Chaos wirken und siehst zu, wohin es euch bringt. Womit du viel mehr in den aktiven Prozess einbringst, als du vorgibst einzubringen (deinen Verstand) und das ist sehr gut.

    So regst du das Gegenüber an, sich ebenfalls in den kreativen Prozess zu begeben, um seiner Traumsprache näher zu konmen, was ich herrlich finde, ob es darum geht, eine Geschichte zu schreiben, zu malen oder sonstwie das Innere nach Außen zu bringen und in einem kreativen Gestaltungsprozess sich weiter entwickeln und sichtbar werden zu lassen.

    Bei der künstlerischen Umsetzung eines Traums […] wird einem deutlich, wo ein Problem liegt. – und so schließt sich der Kreis. Gefühle – sofern sie nicht verhockt und verklebt sind – werden ebenfalls eingesetzt, um seine eigenen inneren Wahrheiten mit Hilfe der Traumsymbole zu finden.

    Mein persönliches Fazit: Du machst einen guten Job, aber du (dein Verstand) gibt etwas anderes vor, als du tatsächlich tust.

    Und damit warte ich ängstlich auf die öffentliche Hexenverbrennung😆

    Liebe Grüße
    Marion

    Antworten
    • Liebe Marion,
      erst einmal ganz, ganz lieben Dank für deinen ausführlichen Kommentar. Nur erst mal vorab, der Zorn ist doch heilig. Wir Kölner verehren ja sehr den Hl. Rochus, der für den Zorn zuständig ist. Und als früherer Gurdjieff-Schüler, wie übrigens Axel Jensen auch, von dem das Eingangszitat stammt, habe ich gelernt, den Widerspruch als produktive Kraft zu pflegen. Wer den Meister nicht widerspricht, so die Gurdjieff-Tradition, hat a. nicht gelernt, selbst zu denken und b. nimmt den Meister nicht ernst und ist deswegen seiner nicht würdig. Aber das nur vorab.
      Nun zum Traum: Der Traum entsteht aus einer inneren Spannung, d.h. dass wir etwas nicht wahrnehmen wollen. Es ist der blinde Fleck oder das Scheuklappendenken, das die Energie liefert, die den Traum erzeugt. Auch wenn du noch so bewusst bist, hast du solche blinden Flecken, die ich etwas lax „Macken“ genannt habe. Der Traum möchte diesen Energiestau als Selbstheilungstendenz unserer Psyche wieder auflösen. Aber da wir diesen blinden Fleck besitzen, können wir unsere Träume oft nur oberflächlich deuten. Ich bemerkte es ja auch an meinen Träumen, die ich nicht verstand, erzählte ich sie meinem Geschäftspartner und Freund Konrad Lenz (einen auf auf Traumdeutung spezialisierten Diplompsychologen aus Freiburg) konnte er sofort das Problem erkennen und vice versa, da er andere Macken als ich hatte. Mit geht es oft beim Deuten der Träumen anderer so, dass ich dachte, die sind derart offen, dass man ihre Bedeutung gar nicht übersehen kann. Es ist ein Ideal, aber eben ein Ideal, dass man solch ein Bewusstsein über sich erreichen kann, dass man sich zugleich als Subjekt und distanziert cool als Objekt betrachten kann.
      Eine andere Frage von dir betrifft die Unterscheidung von Gefühl und Intuition. Diese Unterscheidung geht auf eine Grundlage der analytischen Psychologie C.G. Jungs zurück, die 4 Grundfunktionen der Psyche unterscheidet, nämlich Denken, Fühlen, Intuieren und Empfinden. Die Unterscheidung von Intuieren und Fühlen fand ich die, die am schwersten zu verstehen ist. Du kannst das am besten bei Jung nachlesen. Gefühl ist unbewusst, unstruktiert und reaktiv, wobei die Intuition einer höheren Intelligenz entspricht, die Griechen hatten dafür den anschaulichen Ausdruck des Musenkusses, wenn sie „Heureka!“ riefen😉
      Im Grunde ist es so, wie du es andeutest, dass ich die Traumdeutung, wenn du so willst, als Hexenkunst ansehe, um diese Metapher aufzunehmen. Die Hexen saßen der Mythologie zufolge auf der Hecke und zwar mit einem Bein in dieser Welt und mit dem anderen in der Anderswelt. Ein passendes Bild für die Traumdeutung, bei der Intelligenz und Wissen und „Andersweltliches“ (Unfassbares) sich ständig gegenseitig befruchten. Aber ohne eine Theorie im Hintergrund wird diese Haltung unfokussiert und gleitet in Chaotische ab. Der Bauhausmeister W. Kandinsky sagte einmal, ein Künstler müsse sehr viel theoretisches Wissen besitzen, aber während des Schaffensprozesses müsste das völlig in den Hintergrund treten. So sehe ich auch die Traumdeutung, die ich übrigens als künstlerische Tätigkeit betrachte.
      Ich betone den Verstand bewusst, da ich bei meinen Klienten sah – und hier muss ich sagen, dass ich es immer abgelehnt habe, mit schwerer gestörten Leuten zu arbeiten – dass heute eines der Hauptprobleme ist, dass die Emotionalität das Denken überdeterminiert. Die meisten Leute leiden daran, Opfer ihrer Gefühle zu sein. Aber ich gebe dir recht, letztlich ist es das Ziel, Intellekt und Gefühl sich gegenseitig befruchten zu lassen. Was sich natürlich hier auch widerspiegelt, ist die Intellektualität meiner Mutter und meiner Großeltern. Ich bin einer sehr liberalen und hoch intellektuellen Umgebung aufgewachsen.
      Ich danke dir, dass du so nachgehakt hast, was mir auch wieder meine „Macken“ bewusst gemacht hat.
      Ganz, ganz liebe Grüße dir vom sonnigen Meer
      Klausbernd

      Antworten
      • Lieber Klausbernd,

        womöglich hab ich viel zu großen Respekt (Angst) davor, wütend zu sein und es auszudrücken. Ich übe… Auch in Bloghausen😉
        Wenn mit Widerspruch oder abweichender Meinung konstruktiv umgegangen wird, gewinnen beide daran. Ich danke dir für deine Art der Reaktion.

        Ich glaube, dass ein Teil der Träume so entsteht, wie du es beschreibst (aus einer inneren Spannung heraus). Ich glaube, dass es aber auch Trauminhalte anderer Qualität gibt. Zum Beispiel so etwas wie Außerkörpererfahrungen im Schlaf, die wir als Traum wahrnehmen.

        Ich habe eine gute Freundin, mit der ich mich über Jahre in der Tiefe über viele Themen ausgetauscht habe. Wir können einander die Träume sehr gut deuten, kennen wir doch sowohl die Lebenssituation des anderen, als auch seine anstehenden Entwicklungsthemen (intensivsten Ängste und „Achillesfersen“) und sehen klar(er), weil die „Probleme“ des anderen nicht die eigenen sind. Ich gebe dir recht, dass es ein Ideal ist, solch ein Bewusstsein über sich zu erreichen, dass man sich zugleich als Subjekt und distanziert cool als Objekt betrachten kann. Natürlich nutze ich daher auch nahestehende Personen, die mit wenigen Worten des Pudels Kern meiner Träume sehen und widergeben können. Und es stimmt, das geht wesentlich tiefer als das, was ich selbst sehen kann.

        In der Tat ist die Traumdeutung eine sehr kreative künstlerische Tätigkeit und macht daher viel Spaß.

        Ja, es ist wohl so, dass sich viele als Opfer ihrer Gefühle wahrnehmen und daran leiden. Und so hilft natürlich nur, ein Stück weit heraus zu treten und sich das von außen zu betrachten, indem man den Verstand einsetzt. Für mich kommen da parallele Leben ins Spiel, deren Produkt (Gefühle) herüber drücken.

        Es ist schon eine Kunst, die erst durch viel Übung – mal mehr, mal weniger – gelingt, diese auftauchenden Gefühle wie ein neutraler Beobachter anzuschauen und damit zu „arbeiten“.

        Du nennst es… dass die Emotionalität das Denken überdeterminiert. Ich glaube, diese Emotionen fluten deswegen herein, um etwas zu verstehen. Und das geht für mich nur, wenn beides eingesetzt wird, das Denken und das offene Zulassen der Gefühle, möglichst in sinnvollem Wechsel. Dort fängt es an Kunst zu werden.

        Wenn du so aufgewachsen bist, prägt das natürlich, das versteh ich gut. Und jede Prägung ist eine Chance, weiterzulernen. Ich übe daran…

        Ebenso liebe Grüße aus dem heute verschneiten Mittelland der Schweiz ins sonnige milde Cley zu Dina, Siri und Selma und dich ❤
        Habt einen gemütlichen Abend!
        Marion

      • Liebe Marion,
        ich kann zu außerkörperlichen Erfahrungen wie sie in der Theosophie z.B. von Madame Blavatsky und anderen Theosophen beschrieben wurden, wenig sagen. Für mich sind all diese Aspekte wie außerkörperliche Erfahrungen, frühere Leben und ähnliches Metaphern um jetzige, aktuelle Zustände in einer spirituellen Sprache zu beschreiben. Es gibt viele Beschreibungssysteme und Sprachen, die alle ihre Berechtigung haben. Und letztendlich kommt jeder bei einer tiefergehenden Deutung eines Traums zu ähnlichen Ergebnissen, womit der Träumer oder die Träumerin sich mehr beschäftigen sollten. Wichtig scheint mit jedoch eins zu sein, um nicht in eine Deutungsmonotonie zu verfallen wie Jung und Freud und viele andere, dass man, besonders wenn man seine Träume selbst deutet, öfters das System seiner Betrachtung ändern sollte. Erst dann eröffnet sich die Fülle der Sprache unseres Unbewussten.
        Dina und ich haben heute einen wunderschönen Ausflug bei frühsommerlichen Wetter in einen magischen Garten eines großen Hauses hier in der Nähe gemacht und sitzen nun vorm Kamin und trinken Rotwein und bloggen, echt gemütlich. Siri und Siri schnarchen leise vor sich hin in ihren Kuschelbettchen. Dir wünsche ich auch ein rundum angenehmes Wochenende und vielen Dank, dass du so offen deine Meinung vertrittst. Es gibt doch viele Sichtweisen aller Phänomene und das Schöne ist, sich frei und ohne Vorurteil auszutauschen, alles andere führt in einen unfruchtbaren Dogmatismus.
        Liebe Grüße dir
        Klausbernd

      • Lieber Klausbernd,

        euer gestriger Tag klingt schön und der gemütliche Abend vorm Feuerchen auch😉.

        Ich gebe dir Recht, dass jedwede geistige Einschränkung ebenso einschränkend auf die Möglichkeiten, mit sich zu arbeiten, wirkt. Was der Verstand nicht zulässt, kann nicht erfahren werden. Und was erfahren wird, kann der Verstand versuchen in Erklärungsmodelle zu bringen, die sich aber weiter entwickeln dürfen, um auch dort nicht zu sehr festzufahren.

        Das, was gesehen werden will und Aufmerksamkeit verlangt, geht eh nicht weg und kommt auf verschiedenen Wegen stets solange zurück, bis man sich dem widmet und damit aktiv kreativ umgeht.

        Ich finde es sehr erstaunlich, wie durch eigenes Erfahren jenseits von Verstandesmodellen Möglichkeiten auftauchen, die vorher einfach nicht hätten gedacht werden können. Und immer wenn man versucht das Erfahrene in Glaubensmodelle zu verwandeln, verändert sich das Erfahrene so, dass die Glaubensmodelle erweitert oder gar fallen gelassen werden müssen.

        Du sagst: Für mich sind all diese Aspekte wie außerkörperliche Erfahrungen, frühere Leben und ähnliches Metaphern um jetzige, aktuelle Zustände in einer spirituellen Sprache zu beschreiben.

        Dieser Ansatz ist eine Möglichkeit, reicht jedoch als Erklärung für das, was ich erlebe, einfach nicht aus bzw. wird dem nicht gerecht.

        Aber letztlich sind und funktionieren wir vermutlich so viel komplexer, dass unser Verstand es eh kaum fassen kann.

        Von Vorurteilen freier Austausch ist sehr angenehm und ich freue mich über die Orte wo er gedeihen kann🙂

        Liebe Grüße
        Marion

  8. Dreams have fascinated people ever since life began and they probably always will. They often bring out our innermost emotions.

    Antworten
    • Dear Anneli,
      dreams are so fascinating because they want to tell us something what we cannot grasp that easily. But their pictures are so real and intensive that they create a feeling that we have travelled into another world. They make us ask what is reality – actually it is always our inner (often surpressed) reality.
      Thanks for your comment.
      Greetings and have a great weekend
      Klausbernd and his Bookfayries Siri and Selma

      Antworten
  9. Echt ein interessantes Thema🙂
    Ich kann mich selten an Träume erinnern, aber wenn ich es tue, dann ist es meist etwas gaaaaaaanz konfuses, was aber irgendwie real wirkt.
    Meistens hat es was mit der Arbeit oder Beziehung zu tun.

    Martin hatte jetzt NAchts solch einen Alptraum, dass er 2 Stunden lang in der Küche sitzen musste und aus dem Fester blicken musste, weil er nicht mehr schlafen konnte.

    Antworten
    • Liebe Melanie,
      vielen Menschen kommen ihre Träume konfus vor. Das liegt daran, dass neben Lernen eine der Aufgabe der Träume ist, festgefahrene Wahrnehmungstendenzen wieder aufzulockern. Indem du dich auf dieses Chaos einlässt, lockerst du automatisch Starrheiten auf, dabei ist es nicht unbedingt nötig, dass du den Traum verstehst. Es kommt darauf an, dich von ihm bewegen zu lassen.
      Albträume sind bei Kindern normal und gehören zu deren Reifungsprozess wie Kinderkrankheiten. Aber bei Erwachsenen sind sie eine Art Holzhammer der Psyche, die einen darauf aufmerksam machen möchte, das man „falsch“ lebt. Theodor W. Adorno prägte den Satz „es gibt kein wahres Leben im Falschen“. Der Albtraum macht darauf aufmerksam, dass man im Falschen lebt. Ich bin nicht dogmatisch der Ansicht, dass man jeden Traum deuten muss, aber Albträume sollte man unbedingt deuten. Wenn man nicht auf diese Ansprache der Psyche hört, dann wird auf die Dauer der Körper zu einem sprechen, d.h. es kommt zu psychosomatischen Erkrankungen. Also ich kann deinem Freund nur raten, sich mit diesen Albträumen zu beschäftigen, sie dir vielleicht zu erzählen oder einer anderen Person. Vielleicht hilft es auch schon, wenn er sie niederschreibt. Auf jeden Fall muss ein Erwachsener etwas mit seinen Albträumen machen, was auch den Vorteil hat, dass sie normalerweise dadurch verschwinden. Sieh es einfach so: Die Psyche versucht mit aller Macht sich mitzuteilen und man sollte versuchen, sie zu verstehen.
      Dann wünsche ich alles Gute und hoffe, dass dieser Hinweis hilft.
      Liebe Grüße in den Norden Schwedens vom Norden Norfolks
      Klausbernd

      Antworten
      • Er hat mir direkt erzählt worum es ging. Haben dann auch direkt noch nachts Google befragt was es gewissen könnte aber Google sagt eh immer dasselbe.

        Ich hatte als Kind einen immer wiederkehrenden Alptraum bei dem ich von aliens entführt wurde… aber a habe ich vielleicht einfach zu viel Akte x geschaut😉

      • Guten Morgen, liebe Melanie,
        Google ist vielleicht nicht so beste Quelle, um die Botschaft seiner Träume zu entschlüsseln. Es geht mehr darum, sich erst einmal ohne äußere Hilfsmittel über seine Träume zu unterhalten und sie nicht gleich zu deuten wollen. Beim Gespräch über den Traum kommt man oft ganz von alleine darauf, was der Traum ansprechen möchte. Bei Albträumen geht es ja um verdrängte Ängste. Ängste lösen sich oft schon dadurch auf, wenn man über das Angstmachende spricht. Macht euch frei davon, dass ihr deuten wollt, sondern ihr wollt von einer angstbesetzten Situation in eine mehr oder weniger angstfreie Situation wechseln.
        Naja und wurdest traumhaft von Aliens entführt. Das Bild hast du gewählt, da du Akte-X-Fan warst. Der Traum nimmt sich immer seine Bilder aus der Welt des Träumers, um eine bestimmte Nachricht zu übermitteln. Die Entführung spricht von einer Sehnsucht nach einer anderen Welt. Im Grunde bist du dem doch auch nachgekommen, bist deinem Traum gefolgt, indem du dich meistens in einer anderen Welt als der gewöhnlichen aufhältst und dich dort augenscheinlich glücklich fühlst.
        Liebe Grüße und eine „andersweltliche“ Woche voller Freude wünscht dir
        Klausbernd

  10. Liebe Buchfeen, das ist ja sehr interessant, was Ihr aus Masterchen alles rausgelockt habt. Ich muss zugeben, ich habe mich noch nie mit Traumdeutung beschaeftigt, obwohl ich eine sehr intensive Traeumerin bin. Wenn ich einen besonders lustigen Traum erzaehle (ich erinnere mich interessanterweise oft) fragt mich mein Mann, ob ich nachts nichts Besseres zu tun haette. Ich habe allerdings noch nie darueber nachgedacht, das Getraeumte kuenstlerisch umzusetzen. Das waere ja mal ein Versuch wert. Ein traumhaftes Wochenende wuenscht Euch Peggy
    PS: Ich mag den Rossetti!

    Antworten
    • Hi liebe Peggy,
      da haben wir eine große Gemeinsamkeit, ich liebe den Rossetti auch sehr, so fein romantisch dekadent.
      Hast du mal versucht, dich von deinen Traumbilder zum Schreiben anregen zu lassen? Ich beziehe einige anschauliche Metaphern von meinen Träumen. Es gab viele Autoren (bes. Italiener) wie Elsa Morante und Antonio Tabucci z.B. in seinem klugen Werk „Träume von Träumen“, die Träume als Ausgangspunkt ihrer Literatur nahmen. Als ich Frank Schätzing auf der Buchmesse traf, nachdem er „Der Schwarm“ geschrieben hatte, sagt er dort, er bekäme alle seine Ideen von Träumen. Also, versuch`s mal.
      Ganz liebe Grüße dir. Habt ihr auch solch märchenhaftes Wetter und dieses Wochenende gibt es dazu freien Eintritt bei allen National Trust properties🙂
      Mach`s gut
      Klausbernd und die fröhlichen Buchfeen Siri und Selma und auch von Dina liebe Grüße nach Greenwich

      Antworten
  11. „Where dreaming is gone everything looses its magic.“
    I have written that down so that I remember it. Perhaps today too many people have forgotten their dreams.

    Antworten
    • You are right, it`s a pity – going back to the age of enlightment – that many people don`t want to see their dreams.
      Enjoy the weekend
      Klausbernd

      Antworten
  12. Oh, the theme chosen you: dreams! An eternal mystery that attracts people from all generations. I have no particular opinion about this, but it is a very interesting. I once wrote a simple post about a dream, maybe you want to look at it or read it despite the difficulties of the language difference. Greetings.

    http://zorrogris41.wordpress.com/2010/09/11/un-sueno/

    Sorry for this audacity.

    Antworten
    • Thanks, dear Walter, for your link. I mastered to kind of understand it with the help of Google Translator.
      Well, as I said before, I will post another article about dreams in one of my next blogs.
      Dreams and dreaming is such huge field …
      All the best
      Klausbernd🙂

      Antworten
  13. Liebe Buchfeen,
    Euch ein ganz herzliches Dankeschön, dass Ihr Masterchen dazu anregen und überreden konntet, etwas über sein Verständnis und seinen therapeutischen Umgang mit der Traumdeutung zu berichten. Ich fand den Beitrag sowohl privat als auch beruflich sehr hilfreich, liegt doch mein letzter Workshop bei Deserno einige Jahre zurück.
    Weiter so!
    Herzlichst,
    B.ee

    Antworten
    • Liebe B.ee,
      was für ein spannender Name, fast so rätselhaft wie ein nächtlicher Traum😉
      Habe herzlichen Dank für deinen Kommentar. Es wird ja noch ein weiterer Blog zum Traum folgen. Möge auch der dir helfen.
      Liebe Grüße vom kleinen Dorf am großen Meer
      Klausbernd🙂

      Antworten
  14. Schon seit meiner frühen Jugend haben Träume mich fasziniert und habe ich sie aufgeschrieben, oft nur in Stichwörtchen aber nach und nach hatte ich das Gefühl dass sich da eine ganz andere Sprache ergab die man lernen konnte. Ich tue es noch immer und sie sind für mich ein Zeichen dass ich über manche Sachen eben nachdenken muss… meistens auch schreibend. Manchmaal war/ist es nur ein bestimmtes Gefühl… manchmaal Bilder… und manchmaal fast ein Film, sei es in abstracter form🙂

    Daarum meinen Dank an die Buchfeen und ich erwarte mit Spannung die Fortsetzung🙂

    Grüsschen aus Belgien
    Nil

    PS: Lange her dass ich noch auf Deutsch geschrieben habe…

    Antworten
    • Liebe Nil,
      ganz herzlichen Dank, dass du dir die Mühe machtest, in Deutsch zu schreiben. Aber hallo, du schreibst ein richtig gutes Deutsch.
      Du hast recht, Träume sprechen in einer anderen Sprache, als jener, die wir normalerweise sprechen. Man könnte sagen, dass unsere Alltagssprache von einem männlichen Code geprägt ist, der linear auf den Punkt gerichtet ist, während der Traum eine weibliche Sprache spricht, die multiperspektivisch einen Sachverhalt betrachtet. Anders ausgedrückt, die Träume sprechen eine Sprache, die wir Kinder gewohnt waren, als wir, wie Jean Piaget und Bärbel Inhelder es ausdrückten, in einer magischen Welt lebten. Da wir in dieser Sprache schon einmal zu Hause waren, ist nicht so schwer sie wieder zu erlernen. Wie jede Sprache lernen wir die symbolische der Träume durch ihre Anwendung. Je öfter wir uns mit unseren Träumen beschäftigen, desto geläufiger wird uns ihre Sprache. Auch hier macht Übung den Meister.
      Ganz liebe Grüße dir nach Belgien von der Küste Norfolks, wo ich gerade vorm Feuer in meinem Kamin gemütlich schreibe und Rotwein trinke. Habe auch du einen gemütlichen, angednehmen Abend
      Klausbernd🙂

      Antworten
  15. Lieber Klausbernd,
    es würde mich freuen, wenn du mal schaust, was ich in einem meiner Blogs über das Träumen schreibe.
    http://sansvoile.blogspot.de/2011/08/kostlich.html

    Ich habe nach meiner sehr intensiven informativen Traumphase mit Menschen in kleinen Gruppen gearbeitet.
    Sie kamen von selbst zu mir.

    Wir arbeiteten in kleinen Gruppen und hatten viel Spaß dabei. Die Zielsetzung war eine spirituelle. Frage mich nicht, woher die Menschen kamen. Sie waren einfach da. Fünf Jahre folgte ich diesem Weg, lernte dabei am meisten, weil potenziert.

    Dann eröffnete sich mir ein anderes Lernfeld.

    In fortlaufenden Einträgen – vom 5. bis zum 29. August 2011 – ist kurz zusammen gefasst, wie ich es erfahren und weitergegeben habe.
    Liebe Grüße
    Barbara

    Antworten
    • Liebe Nil,
      ich finde es einen feinen Zugang mit Lyrik sich den Träumen zu nähern. Das ist der poetischen Ausdrucksweise der Träume sehr angemessen. Deinen Deutungen kann ich nur zustimmen und bewundere die Leichtigkeit, mit der du die Traumwelten erschließt. Das hilft sicher viel mehr als all jene schweren Problematisierungen, die oft erst Probleme schaffen.
      Danke, dass du mich auf deine Blogs aufmerksam gemacht hast, die ich mit Freude gelesen habe.
      Ein noch weiterhin schönes Wochenende wünsche ich dir und happy dreaming
      Klausbernd

      Antworten
    • Liebe Barbara,
      ich finde es sehr anmutig, wie du mit der Sprache der Lyrik auf die poetische Sprache des Traums reagierst. Auch gefällt mir dir die Leichtigkeit, mit der du deutest. Diese Schwere, die oft bei der Traumdeutung zu finden ist, schafft wohl eher Probleme, als dass sie diese auflöst. Deinen Deutungen kann ich nur zustimmen.
      Habe herzlichen Dank, dass du mich auf deine Traumblogs aufmerksam gemacht hast.
      Dann wünsche ich dir frohes Träumen und ein feines Wochenende,
      Ganz liebe Grüße
      Klausbernd

      Antworten
      • Lieber Klausbernd,
        Herzliche Sonntagsgrüße zu Dir und den Traumfeen. Ich freue mich auch, Deinen Blog gefunden zu haben.
        Grüße aus München
        Barbara

      • Liebe Barbara,
        bei dir einen Kommentar oder gar ein Like it zu machen, finde ich zu kompliziert. So bekommst du mein LIKE für deine minimalistische Zeichnung hier.
        Liebe Grüße
        Klausbernd
        Blogspot-Blogs besuche ich für gewöhnlich gar nicht, wegen dieser Anmeldeprozeduren für Mitglieder anderer Server – aber bei dir war ich!

  16. Very interesting and timely! Especially since I just woke up this morning from what seemed to be a rather profound dream.

    Antworten
  17. Lieber KB,
    ich finde, Träume sind etwas sehr faszinierendes.
    Leider Träume ich des Nachts nicht, ich habe nur viele, viele Tagträume, die natürlich in die beiden Bereiche, die Siri und Selma genannt haben, fallen: Liebe und Arbeit……
    Ich nehme diese Träume als Endziele, die ich in kleinen Zieletappen zu erreichen versuche.
    Die Bilder, die Siri und Selma ausgesucht haben, inspireren mich sehr, es sind viele meiner Lieblingsbilder dabei.
    Ein sehr interessanter Artikel, den ich gerne gelesen haben.
    In Berlin scheint die Sonne und ich sitze bei offener Terassentür und schaue in den HImmel, ob ich wohl einen der vielen Engel sehe, die dort gerade fliegen…..
    LG von Susanne

    Antworten
    • Liebe Susanne,
      ob nächtliche Träume oder Tagträume, das ist eigentlich kein großer Unterschied. Die Hauptsache ist, nicht den Kontakt mit der Quelle zu verlieren, aus der diese Träume stammen.
      Du träumst natürlich nachts, wie jeder Mensch, aber erinnerst die Träume einfach nicht, aber was macht das schon, dafür hast du deine Tagträume und, wie gesagt, Traum ist Traum.
      Wir waren heute in Fellbrig, in einem schönen Garten, in dem Dina und ich viel fotografierten und in der Sonne unter blühenden Bäumen wandelten. Wunderschön war es und nun ist es schon ganz spät geworden und wir geben uns dem Müßiggang hin, während Siri und Selma, unsere beiden Schnarchnasen, selig schlummern.
      Ganz liebe Grüße von
      Dina und Klausbernd

      Antworten
      • Lieber Klausbernd,
        ich bin schon gespannt, wenn ihr die schönen Fotos vom Garten blogt.
        Gestern war in Berlin auch schönes Wetter – ich habe Wedding/Mitte erkundet. Das gibt mir immer ein Gefühl von Heimat, weil ich im Wedding geboren bin.
        Morgen beginne ich die Töpfe auf meinem Balkon zu bepflanzen.
        Ich wünsche euch einen schönen Sonntag Nachmittag
        Susanne

      • Guten Abend, liebe Susanne,
        nach einem wunderschönen Tag in einem betörenden Garten, in dem wir einige Pflänzchen erwarben, die ich mit Siri und Selma auch schon in Töpfe pflanzte, sitzen wir nun im Wintergarten und bloggen. Ich weiß nicht, ob Dina Bilder zu meinem Garten bloggen wird, sie beschäftigt sich gerade mit Träumen und mit Winnie, dem Bär.
        Ist es nicht fein, Töpfe zu bepflanzen und die Pflanzen zu pflegen und wachsen zu sehen? Manche Pflanzen kann man auch nur in Töpfen halten wie z.B. jede Art von Minze, die sonst vom Untergrund her den ganzen Garten übernimmt, mit Melisse ist es ähnlich. Ich finde auch Rosen in Kübeln sehr fein, obwohl die Pflanzen in Töpfen und Kübeln mehr sorgfältige Pflege benötigen.
        Dann wünsche ich „a green thumb“, wie wir hier England sagen und etwas Regen nach dem Bepflanzen deiner Töpfe, was die Pflanzen so lieben.
        Eine wunderbare Woche dir
        Dina und Klausbernd und unsere munteren Buchfeen Siri und Selma, die heute in der größten Bibliothek des National Trust in Blickling waren (dem Geburtshaus von Anne Boleyn)

      • Lieber Klausbernd,
        ich mag es auch sehr, Töpfe zu bepflanzen. Heute habe ich einen ganz jungen Lavendel und Rosmarin gekauft. Die kommen in blaue Übertöpfe mit weißen Blumen. Bei Margaritten, einer roten und weißen Tausendschön und bei einem lila etwas konnte ich auch nicht widerstehen.
        Nun freue ich mich, wenn ich von meinem Arbeitsplatz auf dem Balkon in die Blütenpracht schaue.
        Frische Minze schmeckt gut im Mojito ….. lecker!
        Aber ich habe keine frische Minze auf dem Balkon nur noch Koriander und Basilikum.
        Nun ist der Tag vorbei und ich will schnell meine letzten Eintragungen für die Steuererklärung vornehmen.
        Einen schönen Abend wünscht euch mit lieben Grüßen Susanne

      • Liebe Susanne,
        du hast, wie es für mich klingt, einen wunderschönen Topfgarten. Ich liebe auch Kräuter sehr, auf sie zu schauen, gibt mir Frohsinn. Rudolf Steiner meinte, die Kräuter wollen benutzt werden, was ich in Form von Tees mache.
        Hab noch einen feinen Abend.
        Liebe Grüße
        Klausbernd

  18. Pingback: Traumnovelle | Philea's Blog

  19. Lieber Klausbernd,

    hier schreibst du über ein Thema ..sehr umfassend und tiefgehend .. das mich auch brennend interessiert, zumal ich ebenfalls eine Vielträumerin bin, und mich an so gut wie all meine Träume genau erinnern kann ..habe sie früher auch eine Zeitlang notiert. Ich komme nochmal wieder, um in Ruhe zu lesen🙂 Bis dahin schick ich liebe Wochenendgrüße zu dir .. hab eine gute Zeit🙂

    Ocean

    Antworten
    • Liebe Ocean,
      auch dir ganz, ganz liebe Wochenendgrüße von uns hier in Cley next the Sea.
      Dina kuschelt vorm Kamin, Siri und Selma schlummern, und ich blogge und nippe am feinen Rotwein. Ich freue mich, wenn du wiederkommst und wir werden auch noch das Thema Traum weiter behandeln.
      Hab`s fein
      Klausbernd

      Antworten
  20. Hello Klausbernd and Bookfayries Siri and Selma. Too often people equate dreams with fantasies. Sometimes this inner reality is a way of accessing a porthole view, or even a wormhole transportation, to an event taking place elsewhere than your bed. Then the dream can be quite literal and you can be an influence like the flap of a butterfly’s wing: a push in a dream becomes a gust of wind across an ocean five days later that causes a person to fall outside the avalanche’s path. Then you read about it in the newspaper and think: ah, what a marvelous and mysterious world!

    Antworten
      • Dear Pia,
        einen tollen Sonntag wünschen dir Dina, Siri und Selma und Klausbernd vom sonnigen Norfolk🙂🙂🙂🙂

    • Hi, dear Orbphotog,
      in my understanding our dreams and our phantasies are rootet in the same source – the creativity of our subconscicousness. But, of course, our subcousciousness is able to perceive much more than our conscious mind. But everything that takes place in dreams is taking place in our inner self, I suppose. The mysterious worlds are to be found within.
      Thanks for your poetic commentary and enjoy this sunny Sunday.
      The wormhole-theory in physics is not a reality but as a theory a metaphor for describing reality – not reality itself. It`s for me like a map and the landscape: the map isn`t the landscape.
      Klausbernd and his happy Bookfayries Siri and Selma

      Antworten
    • Danke euch auch, ich lese die komischen Bücher, die ich anderen empfehle und schicksalhaft zu mir finden auch jetzt öfter selbst. In Dummbach und Dofheim hat sich der Trend zum Zweitbuch auch herumgesprochen…….
      Alles Liebe!

      Antworten
  21. Herzlichen Dank für diesen tollen Artikel!

    Antworten
    • Dankesehr🙂
      Eine tolle kreative Woche dir, eine traumhafte wünschen dir
      Dina und Klausbernd und unsere munteren Buchfeen Siri und Selma

      Antworten
  22. Lieber Klausbernd,
    das ist wieder ein feiner und interessanter Artikel.

    Bei mir finden Träume meist den Weg ins Buch der Schatten und ab und zu blättere ich drin herum. Oft entstehen daraus Geschichten. Deuten tu ich die Träume in aller Regel nicht, die Beschäftigung in kreativer Weise reicht mir.🙂

    Ich wünsch dir einen sonigen Sonntag, Szintilla

    Antworten
    • Liebe Szintilla,
      genau diesen Umgang mit Träumen würde ich jeden empfehlen. Und ist der Umgang mit dem Schatten nicht oft weitaus produktiver als jener mit dem Licht, der oft in die Platitude entgleitet?
      Wir hatten einen wunderschönen sonnigen Sonntag und sitzen nun in meinem Wintergarten und bloggen. Die wünschen wir eine höchst angenehme Woche
      Dina und ich, Siri und Selma
      Klausbernd🙂

      Antworten
      • Schatten sind auf jedenfall spannender, als die Beschäftigung mit dem Licht. Die Balance machts.🙂
        Meine Meinung ist, dass alles was wir verbissen betrachten und mit Vehemenz lösen wollen, uns die Sicht verstellt.

        Ein bisschen mehr Leichtigkleit im Umgang mit den Dingen und die Lösung zeigt sich oft von allein, so meine ganz subjektive Erfahrung.

        Bei dem Wetter ist ein Wintergarten genau der richtige Ort, da lässt es sich bestimmt gut aushalten.

        Liebe Grüße an euch alle und eine gute neue Woche, Szintilla

  23. Interesting! bit too long though. I always think that the life is a dream, when we wake up, it means the end of life. So it’s important to understand while we are asleep what happen in our mind.

    Antworten
    • Dear Olivia,
      to understand the dream while we are dreaming is „normal“ for the technique of lucid dreaming. But usually we don`t do. Actually what counts in the end is the everyday life. He for whom the world of dreaming becomes more important than his everyday life risks his mental sanity.
      Thanks for commenting
      Klausbernd

      Antworten
  24. Dear Klausbernd, I have one question for you. Who analyses your dreams?

    Antworten
    • Dear Paula,
      as did write somewhere above my dreams are analysed by Konrad Lenz (a clinical psychologist specialised in dreams), by my psychoanalyst (she is helping me with problems of creativity), and by Dina (my partner).
      And who is analysing your dreams?
      Have a relaxing evening
      Klausbernd

      Antworten
      • Oh dear, I got big protests: Siri and Selma, of course, as well. They are very clever analysing their Master`s dreams.

      • Dear Klausbernd,

        I am honoured you took the time to reply to me🙂
        I am glad you are so well covered dream-analysis-wise … as for my dreams … I have noone. Last night I have a scrambled dream nothing I can really put down to paper, but I remember being forced into some situations, water and dog excrement😦.The weather today is shitty … it must be why😉

      • Dear Paula,
        everybody dreams in a 90 min. rhythm every night. We know that from the EEG and other measurements in sleep laboratories. But that doesn`t mean that we remember those dreams. You dream for sure but you don`t remember many dreams.
        Well, your dream fragment of being forced into dog`s shit could either mean that you concentrate to much on the shit or you should look more on the shitty side – a problematic site of our personality we all have (otherwise we would be boring). My intuition let me think that you have a tendency to be overwhelmed by your negative feelings. But, sorry, I can be absolutely wrong. I suppose that dream wants to inspire you to think about how your contact to your feelings are.
        But, dear Paula, always remember: A dream never says how it is, a dream wants to inspire you to think about some aspect of your Psyche that doesn`t seem to be helpful.
        Okay, that`s it for today.
        May you have sweet dreams tonight😉
        Klausbernd

  25. Dear Klausbernd,

    Thanks for this great & grand post! I thoroughly enjoyed reading it all!🙂 Having fun in your new kitchen yet? Good night!

    Antworten
    • Oh, dear Sophie,
      my kitchen … Well, it looks great, realy even much better than I hoped it would but it isn`t finished yet😦 The hob wasn`t delivered in time, what caused a chaos because the man who should connected it to my gas tanks came in vain. Anyway the delivery is promised for the end of this week now. Meanwhile I am cooking on a camping stove and enjoying the looks of my kitchen. But nevertheless Dina and me had a great weekend visiting grand old gardens with Siri and Selma.
      So I hope that by the end of this week I have my dream-kitchen working.
      Have a great week, happy cooking – by the way I admire you to invent all the time new recipes!
      Love from
      Dina and me and our happy Bookfayries Siri and Selma
      Klausbernd

      Antworten
  26. I have one recurring dream that I am moving to a new residence. Each time it is a different home, some grand, others by the seashore. All are beautiful. When I enter the house, I ask the question – „where is the library?“ I am told there is no room for a library. I am appalled and then respond I cannot live without books. How can anyone live without books….

    The next day, I enjoy going through my bookcases as if they were my long lost friends. I am at peace….

    Antworten
    • Dear Rebecca,

      thank you very for sharing your dream. In one of the next blogs Dina will interview me (what she actually did yesterday night) how to understand your own dreams.

      Now my ideas about your dream:
      You have a lot of great possibilities, a lot of different sides you are able to live. They are all fulfilling. Although everything is to your liking you are getting annoyed because there are no books. Could it be that you push yourself too much to be well read? It seems to me that this pressure doesn`t let you enjoy your life. Jung would have seen here too much intellect or too much self inflicted intellectual pressure. Freud would have seen here that you sublimate the joys of life with reading and seeing in your dream a fear of the direct contact with the joys of life. I believe that your dream is telling you take it easy and stop putting yourself under such an intellectual pressure – you don`t need that (you are intellectual enough anyhow).
      What do you think about this understanding of your dream? Does it ring a bell?

      What`s missing in a dream is often something that is overrepresented in the dreamer. Different residences, flats or rooms are often possibilities or traits of your personality.

      I hope this is of any help for you.
      Enjoy the day.
      Love from
      Klausbernd

      Antworten
      • I hope Rebecca appreciates the answer .. I know I would🙂

      • Dear Bernd Klaus,

        I think that you have pinpointed the issue. I love intellectual pursuits with a passion and often think that I have missed out on something very important, very interesting, very essential.

        Thank you so much for your observations – they have added so much to my understanding. My dear friend, you have made my day pure sunshine. And now I am really going to go out into the sunshine and experience the wonder of life.

        I am going to enjoy the day…

        Hugs to all,
        Rebecca

      • Dear Bernd Klaus – not certain how I came up with Lev Ivanov, in my first response. I truly did write Bernd Klaus.
        How interesting…

      • Dace, dance (in the sunshine..) otherwise we are lost!

      • Noch ein ganz lustiger Gedanke: Am Samstag sahen meine Tochter und ich einen Ausschnitt aus Coppelia, hier in Mannheim an der Ballettakademie von Frau Keil ( very famous!). Ende des ersten Aktes wird Coppelia wahnsinnig, im zweiten Akt, dem sogenannten „Weißen Akt“ geht es ihr wieder besser!
        Schade, diese alten großen Ballette werden sehr wenig aufgeführt, es sind auch fast nur noch Chinesen und Japaner, die die nötige Technik beherrschen…..wir Deutschen haben kaum noch Chancen an den Akademien…..
        Allerdings muss man auch sagen, es scheint wie ein Tanz aus einer anderen Zeit, diese unbequemen Schuhe…..die Röcke waren früher so lang, dass es aussah, als ob die Ballerina schwebte, hohe Beine und kurze Röcke galten als unanständig.
        Der kleine Engel mit den Stelzen ist ja auch süß, der übt wohl noch sein Engeldasein!
        Traumhaften Tag euch!

      • Nicht Coppelia, Giselle heißt das Ballett!!!! Bin etwas ballaballa heute?

      • Dear Rebecca,
        thank you so much🙂 You answer made me happy too.
        Well, Berndklaus or Klausbernd – so what. Even for Germans Klausbernd is very unusual. I suppose I am the onlyone with that name. My English friends call me KB like KayBee😉
        Enjoy the sunshine like we do as well.
        Love
        Klausbernd
        Greetings from Dina, Siri and Selma too

  27. Another observation from me .. don’t you think that most of our dreams is just processing the s#it it happens to us during the day.. dreams without importance or message just a way of unloading our psyche?

    Antworten
    • Dear Paula,
      dreams are never „just a processing of the shit that happens“. A dream uses everything you have seen, experienced mostly from the day before (Freud called that „rest of the day“) and combines it in a way to communicate a new message to the dreamer. As dreams don`t have a kind of own vocabulary they use images and feelings from the days before, I would say they produce film by using known elements to the dreamer. In other words every dream has a deeper meaning and to understand this meaning helps, but one doesn`t need to analyse every dream.
      Good night, dream well
      Klausbernd

      Antworten
      • Thank you Klausbernd… I had no shitty dreams last night… at least not that I remember .. I think all this analysing and interpreting would lead me to insanity. I don’t know if I am overwhelmed by my negative feelings .. I know I have been overwhelmed by the recent developments in my life and I know that my weird dreams can be attributed to that and how I deal with the outcome. Now I have another question if I may … some people have reported (now me too) to have nightmares when they use antihistamines…. I have been taking them for a few weeks now and dreams got more nightmarish during that time .. how do you explain that…

      • Dear Paula,
        nearly every drug changes your dream life. But I am not a pharmacist and therefore I can only guess. Antihistamines are taken usually against allergies and allergies and nightmares are connected.
        But nightmares have the tendency to reoccur if you don`t try to understand them (see my answer to Melanie`s comment above).
        Sorry, that I cannot be more helpful.
        I hope you are getting sweet dreams instead of nightmares soon
        Klausbernd

  28. P.S. I think you are right .. I concentrate too much on a s#it😀 and funny up until recently I had believed in our folk’s saying that dreaming about s#it means you will earn more money😀 – I would prefer that interpretation😉

    Antworten
    • Well, dear Paula, folklore is telling a lot of crazy things concerning dream Interpretation.
      It`s only interesting from a historical point of view but not helpful to understand your dreams.

      Antworten
  29. Thank you Klausbernd🙂 I would read it if I understood German, but I don’t. You said that nightmares tend to reoccur if we don’t try to understand them and in the same time you say that every dreamer is the worst interpretor of his dreams – you know that all of us don’t have dream therapist – so this sounds like a never ending problem… Danke.

    Antworten
  30. ooooops, mein Tippfehler ist aber nicht so lustig. Muss natürlich „Schnarchnasen“ heißen.

    Antworten
    • Well, dear Pit, „shit happens“ said Charly Brown😉
      Macht nix, mir ziehen auch stets unsere genauen Buchfeen die Ohren lang, wenn ich Tippfehler mache, dabei ist es ihre Aufgabe, meine Texte zu korrigieren. Bei seinen eigenen Texten übersieht man Fehler sooo leicht.
      Ganz liebe Grüße aus dem sonnig windigen Norfolk
      Klausbernd
      Auch Dina und die Schnarchnasen lassen gar liebst grüßen🙂

      Antworten
      • Lieber Klausbernd,
        Du hast es gut: Du hast Siri und Selma, die Dir beim Korrekturlesen helfen. Ich armer Kerl muss das so ganz alleine machen! 😉 Ich finde, es ist nicht nur so, dass man bei seinen eigenen Texte Fehler weniger gut findet. Es ist auch so, dass man am Computer Fehler eher übersieht/-liest als bei gedruckten Texten. Und schließlich: man liest ja nur zu gerne, was man lesen will, und übersieht dabei eben die Fehler. Ich habe übrigens früher meinen Schülern – jedenfalls denen, die sehr viele Rechtschreibfehler machten – immer geraten, ihre Texte von hinten nach vorne Korrektur zu lesen, damit so jedes Wort aus dem Zusammenhang gerissen würde und sie Rechtschreibfehler besser finden könnten. Aber das ist natürlich ein absolut aufwendiges Verfahren und deshalb habe ich es eben nur denen geraten, die wegen ganz ergeblich vieler Rechtschreibfehler in ihren Klausuren schlechte Noten bekamen. Für mich selber habe ich es nie praktiziert.
        Liebe Grüße aus dem südlichen Texas, auch an Deine Korrekturgehilfinnen und an Hanne,
        Pit

      • Guten Tag, lieber Pit,
        hier stürmt es gerade bei eitel Sonnenschein, dass mein Wintergarten ächzt und klappert – echt wild.
        Das Korrigieren: Meine Lektorinnen empfahlen mir auch immer wieder Texte von hinten nach vorne lesend zu korrigieren. Ich hab`s nie gemacht. Das war mir stets zu aufwändig und außerdem hätten die werten Lektorinnen dann gar nichts mehr zu tun gehabt😉 Gerade am Bildschirm übersehen ich so viele Fehler, aber, wie gesagt, „nobody is perfect“ und Fehler machen einen menschlich😉
        Siri und Selma sind da besser, weil ihre Muttersprache Feeisch ist und sie dazu gut in Deutsch und English sind. Da sie in den beiden letzten Sprachen doch nicht so zu Hause sind, können sie Fehler besser erkennen. Außerdem pflegen sie meine Texte von oben, schwebend zu korrigieren – die Magie des Überblicks. Ich als armer Erdling bin da doch sehr gehandikapt.
        Ganz liebe aus dem sturmumtobten Cley, oh wei
        Klausbernd

  31. I believe dreaming is one of healthiest things we do when we sleep. Perhaps it can be explained in what I wrote in my first book on page 57, when my main character, Easton who is a nine-year old, asked „where is here“ in one of his dreams. The answer: it’s a place we call, now, where we live each moment in the present. What’s happened is your past and what has not happened is your future. All this makes up our complex world because this place where you escaped in your dreams is the place you entered looking for answers to things that bother you. Other times, you entered to escape into a magical world of your own making. „So, you see, your dream world becomes a wondrous place that you created through your imagination and the things that surround you in your own real world,“ Mitica concludes._Mary Gilmartin, Author of Adventures with Easton, The Magical Journey.

    Antworten
    • Thanks, dear Mary, for commenting. Dreams are a magical world where nearly everything is possible. Dreams are a field for trying out a different behaviour and last not least a training of our brain and for learning. But may I ask you one question, please? You use the word „magical“ (following you I did as well), what do you mean by „magical“? How would you define magical?
      Enjoy the day, greetings from the sunny coast of North Norfolk
      Klausbernd

      Antworten
  32. Hej Klausbernd! Vilket jobb…… Imponerande. Und wie viel Du weisst ums träumen. Las den Artikel mehrer Male, weil ich mir Zeit nehmen wollte für meine Gedanken. Auf den Hinweis von jemanden in den letzten Jahren, wir Menschen würden nicht so viel farbig träumen, legte ich viel wert auf das Erinnern meiner Traumfarbigkeit. Es ist immer farbig ausser wenn es dunkel, Nacht, kellerartiges oder Wetterphänomene, t.ex. Gewitter – so wie wir es immer sehen. Für mich sind es die Bilder. Auslöser der Beschäftigung mit den Bildern war eine Lektüre über Jung`s Symbolinterpretationen und die Auseinandersetzung mit Virginia Wolff bei einer Reise um Kreta herum, irgendwann in den 80.Jahren. Beide Themenkreise sind mir bis heute wichtig. Es sind die Bilder, innen und aussen, eigene und fremde: (hier wollte ich jetzt eines der Schutzengelmotive, wie sie in unserer Kindheit weltweit über vielen Kinderbetten hingen einfügen, ich denke aber du weisst welche ich meine – Knabe und Mädchen unter den ausgebreiteten Flügeln eines Engels gehen beschützt durch eine gefährliche Situation, t.ex. Brücke über tobende Wasser, stehen im Wasserfall oder auf einer Felskante etc.) die sicher nicht nur mein Leben prägen. Sie finden sich in unglaublich vielen Farbausstattungen. Ohne mich vertiefen zu wollen in die Engelslehre, weiss ich, dass die Farben für die Sorte des agierenden Engels stehen.
    Es gab nicht so viel Honig in meiner Kindheit – aber dieses Bild, das nicht über meinem Bett, sondern über den Betten der Kinder meiner Patin, hing und den recht häufig gesagten Gute- Nacht- Wunsch meiner Eltern: “ Schlaf gut und träume schön“ waren mir hilfreich bis heute.
    Träume sind Schäume – (ich weiss nicht, wer das sagte, aber)- im Schaum sind wir alle geboren.
    Eine kleine bloggrelaterade Frage: warum ist mein Icon ( Svarre, unser „östgötska“ Kater, abgelichtet vor einigen Jahren vor unserer Haustür als Massband gegen den Schnee zur Verdeutlichung der Schneehöhe zu Weihnachten für Freunde und Verwandte.) auf der Seite von Dina zu sehen und nicht mehr auf dieser hier? Einfach nur eine Verständnisfrage.
    Dabei fällt mir ein: vielen Dank Dir und Dina für den wunderbaren Beitrag zu Katzen. Beim Stöbern auf euren Seiten bin ich über den Artikel gestolpert. Also, was wir alles zu Katzen denken können! Svarre fanden Julia, meine Tochter und ich auf einem Islandpferdereiterhof in der Nähe von Ekenäs Slott. Er war der 5. im Wurf und sehr, sehr wenig. Meine Patin hätte ihn gewässert; drei und keiner mehr hätte sie gesagt…….Svarre heisst auf östgötska der Schwarze. Er ist nicht besonders gross, wie alle Katzen aus dieser Sorte. Er ist der Meister im Revier. Niemals sah ich eine so altägyptisch aussehende Katze. – Warum werden bei der biol. Art Katze alle Sortenteilnehmer Katze genannt?-Nur ein kleiner Gedanke am Rande. Freue mich auch mit einem S daheim zu sein. Euch Allen- bevor ich die Ss übersehe, wie neulich geschehen, en jättefin dag k r (kram Ruth)

    Antworten
    • Liebe Ruth,
      zunächst einmal herzlichen Dank für deinen ausführlichen Kommentar und dass du dir die Mühe machtest, in Deutsch zu schreiben. Dein Deutsch ist ja noch immer vorzüglich!
      Zur Farbe im Traum: Wir träumen stets farbig, wie man aus vielen Untersuchungen mit dem EEG und anderen Methoden weiß. Dass die meisten Menschen glauben, sie würden schwarz-weiß träumen, liegt an einer Erinnerungsschwäche. Frauen erinnern häufiger Farben im Traum als Männer. Wenn die Farbe eines Symbols erinnert wird, sollte der Träumer immer die Farbsysmbolik in die Deutung miteinbeziehen. Es empfiehlt sich, bei diesem Symbol mit der Deutung zu beginnen.
      Warm das mit deinem Ikon so ist, kann ich dir nicht sagen. Aber in den letzten Wochen gab es wegen Umstellungen und einem heftigen Hackerangriff auf WordPress viele Unregelmäßigkeiten und Probleme bei WP.
      Dass Katze als Gruppenname für alle Katzen benutzen wird, ist biologisch üblich. Es folgt der Ordnungslogik deines klugen Landsmannes Linné. Wie bei den Pflanzen: Erst die Obergriff /die Gattung), dann die spezielle Klassifizierung.
      Ganz, ganz liebe Grüße dir von der sonnigen Küste Norfolks. Dina, die neben mir sitzt, wird dir noch etwas zur Katze schreiben, I suppose.
      Ein schönes Wochenende dir
      Klausbernd

      Antworten
  33. Klausbernd, This is fascinating reading. I wish I could understand the German, too, because I’m left with a feeling that I’ve missed out on much of your post. Thank you for noticing and liking my poem. I’ll be back once I find a way to translate the German. Blessings, Peg.

    Antworten
    • Dear Peg,
      I try (hard ;-)) to translate my German text quite exactly but I am not a native speaker. The content is translated well, I suppose, but irony, humor and those elements of style get lost in translation, sorry.
      Thanks for visting and commenting
      Klausbernd

      Antworten
  34. Reblogged this on Ganzheitlich Schlafen und kommentierte:
    Klausbernd Vollmar ist Autor (fiction & non-fiction), Diplompsychologe (Spezialist für Symbolik, speziell Traum- und Farbsymbolik) und Betreiber des kbvollmarblogs

    Antworten
    • Werter Herr Magister,

      Das freut mich aber sehr und meine Buchfeen sind außer Rand und Band vor Freude
      🙂🙂, dass du diesen Artikel bei dir reblogged hast. Da ist er auch am rechten Ort auf deinem Schlafblog.
      Habe ganz herzlichen Dank!
      Hier stürmt es gerade, dass einem die Haare wegfliegen, aber es scheint die Sonne dabei.
      Ganz liebe Grüße von Klausbernd und seinen munter fröhlichen Buchfeen Siri und Selma

      Antworten
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  38. you remind me of Plato, i wonder how some people come up with these complex and intelligent ideas,perhaps it’s from dreams.looking 4wad fo ur next post.

    Antworten
    • Yes, some artists and scientist like Chagall and Einstein wrote about their ideas coming from dreams.
      Thanks for your comment
      Klausbernd

      Antworten
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  42. Pingback: Master`s Own Books | kbvollmarblog

  43. Dann kopiere ich meine Fragen mal hierher ^^ .

    “Was heißt das, wenn ich XY träume?”

    – Kann man das überhaupt so allgemeingülig bestimmen? Es hat doch jeder einen anderen Hintergrund, seltzt Dinge anders um, von kulturellen Unterschieden ganz abgesehen.

    Z.Zt. werde ich aber hauptsächlich zu Talkshows und Interviews zum Thema Farben eingeladen.

    – Du solltest mal bekannt geben, wann und wo die laufen, ich würde mir das gerne ansehen. Oder anhören.

    Eine Frage ist mir noch eingefallen: Ich habe im Rahmen des Spiels *The Lost Crown* gelesen, dass Menschen eher schwarz-weiß mit geringen Farbanteilen träumen. Demsprechend wurde das Spiel gestaltet, hier ein Screenshot: http://spielbewertungen.files.wordpress.com/2011/11/11.jpg . Stimmt das? Ist liegt da für dich die Kombination aus deinen beiden Forschungsgebieten?
    Das Spiel spielt überings in East Anglia und man läuft auch immer mal wieder durch die Marschen. Wenn du den Kulturschock eines Computerspiels verkraften möchtest, würde es dir bestimmt gut gefallen. Es taucht auch in die Geschichte der Region ein und hat ein einsteigerfreundliches Schwierigkeitsniveau😉 . Nach wie vor eines meiner Lieblingsspiele.

    Aus: http://rivella49.wordpress.com/2014/02/04/alice-munronobel-prize-winner/#comment-29721

    Antworten
    • Huch, da hat sich unser Schreiben überschnitten. Ich finde übrigens diesen Screenshot interessant. Für mein Gefühl nähert sich die Farbgebung sehr gut der Traumatmosphäre an. Also da hast du mich ja wirklich neugierig gemacht.
      Danke!

      Antworten
      • Es ist kein Ballerspiel, falls du das befürchtest, sondern ein Adventure, in welchem die Handlung durch das Lösen von Rätseln voran getrieben wird.

        Es taucht wohl sehr tief in die keltische Mytholgie und Geschichte East Anglias ein. Zudem gibt es zahlreiche literarische Anspielungen.

        Hier kannst du dir einen Eindruck davon machen: http://www.adventure-treff.de/forum/viewtopic.php?f=1&t=18235

        Aber nicht den ganzen Plsythrough durchlesen, sonst ist ja die Spannung weg😉 .

      • Nee, würde ich nie machen, obwohl ich bei Büchern stets vorher eine Inhaltsangabe lese, dass ich mich auf den Stil konzentrieren kann – aber das ist ja etwas völlig anderes.
        Hört sich echt spannend an🙂
        Danke

    • Zu deiner Frage: ein längeres Interview von mir zum Thema Farbwirkung:
      Es wird auf etwa 4 Seiten in der Zeitschrift TINA, Heft 10, Hamburg 26.2.2014 erscheinen (Burda women)
      Das war ein bes. gutes Interview.
      Kb🙂

      Antworten
  44. Also, liebe Nomadenseele, hier geh’s weiter:

    Zuerst einmal herzlichen Dank für den Screenshot von dem Spiel. Ein wenig peinblich ist es mir ja schon, aber ich habe noch nie ein Computerspiel gespielt, oh dear …

    Nun zu deinen Fragen zum TRAUM:

    Ich fange mit der leichteren an: träumen wir meistens Schwarz-Weiß?
    Von Gehirnscans wissen wir, dass wir bunt träumen, aber meistens unbunt erinnern. Das hängt also nicht mit dem Traum als solchen zusammen, sondern mit unserer Erinnerungsfähigkeit. Nun spielt im weiblichen Leben die Farbe eine wichtigere Rolle als im männlichen (etwa ab dem 4. Lebensjahr), was Auswirkungen auf die Traumerinnerung hat. Frauen können sich weitaus eher an Farben im Traum erinnern als Männer.
    Jeder hat wahrscheinlich schon einmal einen ganzen Traum oder zumindest ein Traumsymbol farbig erinnert. In diesem Fall kann man die Farbe als Marker sehen, also dafür dass das farbige Symbol bes. wichtig genommen werden soll. Wird der gesamte Traum farbig erinnert, ist das meistens ein Hinweis auf die Wichtigkeit des Traums.
    Das, was ich bis jetzt geschrieben habe, gilt einzig für „normale“ Leute, womit ich meine, Personen, die nicht wie Maler, Designer etc. mit Farbe tgl. zu tun haben. Wer beruflich mit Farbe zu tun hat, weist eine höhere statistische Wahrscheinlichkeit auf, Farbe im Traum zu erinnern.

    Kann man ein Traumsymbol allgemein deuten, d.h. in der Art, wenn ich XY träume, heißt das Z?
    Schon die Griechen der Spätklassik – die man als Bildungsbürger nur zu gerne bemüht😉 – sahen, dass der Traum sich symbolisch mitteilt. Übrigens zur ersten Symbolik, die man erkannte, gehörte die Sexualsymbolik. Nun folgt jede Symbolik einer sprachlichen Logik, d.h. sie besitzt eine Semantik und Verknüpfungsregeln, die wir Grammatik nennen. Würde dem Traum nicht eine allgemeine Semantik zugrunde liegen, würden wir zumindest die Träume anderer niemals verstehen. Noam Chomsky nimmt in seiner generativen Grammatik eine Tiefenstruktur an, die bereitstellt, dass wir auch ungewohnte & falsche Sätze verstehen. Du verstehen dies ich schreibe? Das verstehst du z.B. oder ich bin im Bergischen Land bei Köln geboren, wo man von „das Regenschirmschirm“ spricht, das verstehst du auch. So kannst du dir das auch beim Verständnis von Träumen vorstellen. Nehmen wir ein Beispiel: Die meisten Menschen träumen irgendwann vom Wasser. Archetypisch weist aus Gründen der Strukturanalogie bei jedem Menschen Wasser auf das Gefühl hin. Das ist allerdings noch viel zu abstrakt, um den Traum zu verstehen. Nun kommt die persönliche Erfahrung ins Spiel. Ich liebe das Meer zu befahren, also geht’s wohl eher um eine positive Einstellung, eine andere Person ist womöglich schon einmal fast ertrunken, also geht es um befrohliche Gefühle. D.h. mit anderen Worten, die spezielle Bedeutung eines Symbols kann man als Schnittpunkt einer überpersönlichen und einer individuellen Bedeutung sehen.
    Dazu kommt wie bei jeder Sprache, dass der Stellenwert in der Reihung (im Satz, in der Bilderfolge etc.) die Bedeutung modifiziert. Du siehst, eigentlich folgt die Traumdeutung den gleichen Gesetzen, mit denen wir jede kreative Sprache verstehen z.B. einen Roman oder ein Gemälde oder Foto.
    Ich persönlich bin der Ansicht, dass man die Traumdeutung wie auch das Verständnis kreativer Sprachen mathematisieren, d.h. durch ein Computermodell wiedergeben kann. Da lag am Ende meiner wissenschaftlichen Arbeit mein Interesse.

    Na, hab ich’s jetzt klar gemacht?
    Ich habe mich bemüht.
    Und nun wünsche ich dir gute Nacht und ich wende mich jetzt meinen Büchern zu (A. Baricco)
    Klausbernd🙂

    Antworten
    • Zuerst einmal herzlichen Dank für den Screenshot von dem Spiel. Ein wenig peinblich ist es mir ja schon, aber ich habe noch nie ein Computerspiel gespielt, oh dear …

      Irgendwann muss man sich einfach mal einen Ruck geben und bereit sein für neue Erfahrungen😉 .

      Nun kommt die persönliche Erfahrung ins Spiel. Ich liebe das Meer zu befahren, also geht’s wohl eher um eine positive Einstellung, eine andere Person ist womöglich schon einmal fast ertrunken, also geht es um befrohliche Gefühle. D.h. mit anderen Worten, die spezielle Bedeutung eines Symbols kann man als Schnittpunkt einer überpersönlichen und einer individuellen Bedeutung sehen.

      Das heißt, wenn du mit Patienten arbeitest, müssen sie dir sagen, was sie mit dem Meer assoziieren? Gerade, wenn du Seminare leitest, kennt man die einzelnen Person doch kaum und kann auch kaum auf sie eingehen, oder?

      So wie ich das verstehe, ist eine vernünftige Traumanalyse ohne den Hintergrund der Person zu kennen, kaum möglich oder?
      Und noch eine Frage: Wirken sich Persönlichkeitsstörungen auf die Art der Träume aus? Träumt z.B. ein Narzisst anders als ein Borderline oder hat er andere Traummotive?

      Und anders herum gefragt: Kann man von der Art der Träume auf die Persönlichkeit und / oder Persönlichkeitsstörung des Betroffenen schließen?

      Antworten
      • Wobei es Traummotive nicht trifft, ich meinte eine andere Traumhandlung.

      • Liebe Nomadenseele,

        man kann sehr treffend von der Art der Träume auf die Persönlichkeitsstruktur der Träumerin oder des Träumers schließen. Andersherum hilft es bei der Deutung von Träumen, biografische Daten zu haben, und zwar umso mehr, je unerfahrener der Deutende ist.
        Es sind häufig nicht so sehr die Traummotive sondern die Traumstrukturen, die Auskunft über Störungen geben – es geht dabei um die Grammatik des Traums, also um Verknüpfungsmuster.
        Mich hat allerdings nie so sehr die psychopathologische Seite des Traums interessiert als die Kreativität, die sich im Traum entfaltet.
        Ich glaube, dass alleine aus einer – freiliche aufwändigen – Analyse der Traumstruktur, ohne die Hintergründe des Träumers zu kennen, man zu treffenden Aussagen kommen kann. Wenn eine Person über sich erzählt, ist das sowieso fast immer „gelogen“ – mehr oder weniger bewusst oder unbewusst. Jeder versucht etwas zu verstecken. Warum dann nicht gleich den Traum als solchen betrachten?

        Außerdem kommt es keineswegs darauf an, dass ich als Deutender den Traum verstehen, der Träumende sollte ihn verstehen und dahin zu kommen, ist die Aufgabe des Deutenden. Dazu brauche ich nicht unbedingt den Traum verstehen.

        Und nun zum Schluss, ehe ich anderes machen muss, es ist auch nicht so einfach zu sagen, was denn „verstehen“ ist …

        Well, das wär’s zum Traum. Ich habe ja über 50 Bücher zum Symbolverständnis geschrieben, in denen du das alles genau nachlesen kannst (aber nicht musst😉 )

        Schönen Abend noch
        Klausbernd

      • Liebe Nomadenseele, guten Morgen,
        huch, eigentlich noch zu früh zum Denken😉
        Traumhandlungen sind ähnlich archetypisch wie die Traumsymbole und folgen einer ähnlichen Grammatik – das heißt cum grano salis: Betrachtung der Verben.
        Habe ’nen feinen Tag
        Klausbernd

  45. Lieber Klasbernd, ich habe deine Analyse zum Träumen gelesen und muss leider gestehen, dass ich um meinem IQ sehr besorgt bin, weil ich mich nicht mehr an meine Träume erinnere und so nicht mehr lerne. Früher habe ich oft mit einem Spezialisten über meine Träume gesprochen und fand das sehr interessant. Danke auch für deine Erklärung des Unterschieds zwischen Intuition und Gefühl. Werde zu einem späteren Zeitpunkt hierherzrückkommen, weil es noch einiges gibt, was ich noch einmal lesen möchte. Einen guten Tag wünscht Martina:)

    Antworten
    • Guten Morgen, liebe Martina,
      hier haben wir heute zum ersten Mal in diesem Jahr einen richtigen Wintermorgen: Es sind nur 3 Grad, mein Rasen ist bereift und die Sonne scheint.
      Die Traumerinnerung ist meist nicht konstant – außer man übt sie und stellt sich mental auf sie ein. Sie geht zyklisch, d.h. in manchen Zeiten erinnert man seine Träume besser als in anderen. Außerdem kann man in etwa sagen, je problematischer die Lebenssituation ist, in der man lebt, desto besser erinnert man seine Träume. Sie sind sozusagen die nächtlichen Helferlein.
      Na und außerdem gibt es – zum Glück – auch noch andere Methoden, seinen IQ hochzuhalten.
      Ich sende dir liebe Grüße vom Meer in die Berge. Hab’s schön
      Klausbernd
      Siri & Selma lassen auch gar liebst grüßen. Sie riefen gerade von Bonn aus an, wo sie aus ihren Kuschelbettchen gekrochen sind und aufgeregt von ihren Träumen berichten mussten.

      Antworten
      • Guten Morgen lieber Klausbernd, ich wollte dir nur kurz für deine Erklärungen danken und hoffe, dass dir deine Lieben in Bonn nicht zu sehr fehlen und du es schön warm hast im Haus. Bei uns lächelt uns bereits die Sonna an. Bis bald Martina:)

    • Mir hilft es, wenn ich einfach ein wenig im Bett liegen bleibe und mich an meinen Bären kuschel. (Ok, den meisten fehlt dazu die Zeit). Nur so als kleiner Tipp.

      Wenn wieder ordentlich etwas los war, dann weiß ich es Nachmittags noch. Gibt auch Träume, die kenne ich noch nach Monaten, allerdings eher deswegen, weil der Wecker klingelte, als es gerade anfing richtig gut zu werden -.- .

      Antworten
      • Liebe Nomadenseele,
        mit dem Bären morgens zu kuscheln ist die allerbeste Methode, seine Träume zu erinnern. Hast du schon mal versucht, sie dann deinem Bären zu erzählen? Erzählen ist nämlich eine spielerische Art der Deutung. Ich habe Löwis, eine ganze Familie auf meiner Heizung sitzen, die lieben es, meine Träume zu hören. Gib’s keine, wollen die Racker mich beißen.
        Träume, aus denen man vom Wecker geweckt wird, kann man versuchen in der nächsten Nacht, oder wenn man sich den Luxus des Mittagsschlafs leisten kann, weiterzuträumen. Das kannst du mal just for fun versuchen. Du stellst dir vorm Einschlafen einfach den angefangenen Traum vor, worüber du einschläfst …
        Na, dann wünsche ich dir bunte Träume, good night
        Klausbernd

      • Eigentlich war mein Bär neben dem Kuscheln dazu gedacht, nachts die Alpträume abzufangen. Es hat sich nur rausgestellt, dass ich sie ganz gerne habe, das ist der aufregenste Teil des Tages (oder der Nacht).

        Seit zwei Nächten hatte ich jetzt keine😦 , ich muss mal wieder etwas entsprechendes lesen oder einen Film sehen. Oder fällt dir noch etwas ein, wie man welche bekommen kann?

      • Hi, liebe Nomadenseele,

        nee, weiß ich auch nicht. Ich habe ja schon viele Fragen zum Traum gehört, aber mit der bist du die erste – Gratulation.
        Ich glaube, dass man schlecht sich selbst Albträume erzeugen kann. Dann ist man bereits in Kontrolle, wenn man’s könnte. Aber die Angst beim Alb kommt gerade daher, dass man keine Kontrolle hat.
        Alp kann man mit b oder p schreiben. Ich wählte hier bewusst die Schreibung mit b, denn man kann sich doch vorstellen, dass sie durch die Schwarzalben kommen. Just an idea …

        Gute Nacht
        Kb🙂

      • Ich habe ja schon viele Fragen zum Traum gehört, aber mit der bist du die erste – Gratulation.

        Siehst du da eröffnen sich ganz neue Forschungsgebiete im Dienste der Allgemeinheit😛 . Im Ernst, ich mag meine Alpträume wirklich, dann ist wenigstens *virtuell* mal etwas los. Ich finde die immer sehr spannend. Die letzten Nächte waren…grottenlangweilig.

      • Siehst du, da habe ich meine gesamte Karriere als Traumspezialist überlegt, wie ich Freud toppen könnte. Hier ist es: Ich werde der Erfinder der allnächtlichen Vorstellung von Dr Cagliaris Grusekkabinett – wie nett😉
        Aber wie heißt es in „Die Geschichte der O“, wenn der Träumer/die Träumerin Spaß daran findet, dann muss das Programm geändert werden.
        Gruselige Grüße aus dem sonnigen Cley
        Klausbernd🙂

      • Was würdest du ohne mich nur machen xD. Das ist dein Weg in den ewigen Ruhm.

      • Das hoffe ich doch
        🙂🙂🙂🙂

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