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World Ocean Day

Veröffentlicht am

Welttag der Meere, 8. Juni

What would an ocean be without a monster lurking in the dark? It would be like sleep without dreams.

Werner Herzog

Arctic Ocean, Svalbard. Picture: Kb. Vollmar

Arctic Ocean, Greenland.
Picture: Klausbernd Vollmar

Es gibt 7 Weltwunder, 6 Kontinente, 5 Ecken des Pentagons, 4 Blätter des Klees, 3 Weltmeere (der Atlantische, Pazifische und Indische Ozean) und nur 2 Buchfeen  – nämlich uns, Siri und Selma🙂🙂
(Früher und teilweise noch heute unterschied man „Sieben Weltmeere“ und meinte damit bestimmte Teile der drei Ozeane: Nordatlantik, Südatlantik, Nordpazifik, Südpazifik, Indischer Ozean, Nord- und Südpolarmeer.)

There are 7 wonders of the world, 6 continents, 5 corners of the pentagram, 4 leaves of the clover, 3 oceans – Atlantic, Pacific and Indian Ocean – but two Bookfayries only, Siri and Selma🙂🙂
(In former times and even today one spoke of the „Seven Seas“, exactly these are seven parts of the three oceans: North and South Atlantic, North and South Pacific, Indian Ocean and North and South Polar Ocean.)

Seit der Antike wird das Meer mit einem launenhaften Weib verglichen, das zum Ziel männlichen Eroberungsdrangs wird und zugleich symbolisiert es das weiblich Verschlingende.

The ocean was seen as a moody woman since ancient times, a woman the male conquest was aimed to. But the ocean is also a symbol of female devour.

Man befuhr das Meer meistens aus Gewinnsucht. Es symbolisiert ständige Veränderung und das speziell heute, wo sich die Chemie der Meere atemberaubend schnell verändert. Gleichzeit ist das Meer zu einer Glückskulisse der Freizeitgesellschaft geworden, wenn es auch lange Zeit zuvor als todbringender Ort angesehen wurde. Heute steht jedoch die Sinnlichkeit des Meers im Vordergrund. Das Meer gilt als Aphrodisiakum und zugleich symbolisiert es nach C.G. Jung das mütterlich Weibliche.

The ocean was mostly sailed for making profit. It symbolizes constant changes and this especially nowadays when the chemistry of the ocean is changing rapidly. At the same time the ocean became a setting for happiness presented by the leisure industry although it was seen a deadly before. But today the sensuality of the ocean is stressed. The ocean is seen an aphrodisiacum. For C.G. Jung it is the Anima (the female archetype).

Arctic Ocean, Isfjord/Svalbard. Picture: Kb. Vollmar

Arctic Ocean, Isfjord/Svalbard.
Picture: Klausbernd Vollmar

Der Ozean steht für Sehnsucht nach Freiheit und Unabhängigkeit. Er ist ein Bild des Unbekannten und Ungeheuerlichen. Speziell in früheren Zeiten wirkte er furchteinflößend, da er als Wohnort der Ungeheuer betrachtet wurde. Er war der prädestinierte Raum für projizierte Urängste. Am bekanntesten ist das gehörnte Tier der Apokalypse, das dem Meer entstieg, genauso wie noch heute in Schätzings Roman „Der Schwarm“ das Zerstörerische und Menschenfeindliche im Meer angesiedelt wird. Die Tiefsee galt schon immer als ein Raum ungeheuerlicher Schrecken, die stets aus der Finsternis auftauchen.

The ocean expresses a longing for freedom and is a symbol of the unknown and enormity. In the old times it was frightning because it was home of the monsters. The ocean was the projection screen for all deep fears. You find that in the Apocalypsus of the Bible where this horrible animal with horns comes from the sea as well as in Frank Schätzings bestseller „The Swarm“ in which the big enemy of mankind lives at the bottom of the ocean which always was seen as a place of horrors.

Arctic Ocean, Hornsund/Svalbard. Picture: Kb. Vollmar

Arctic Ocean, Hornsund/Svalbard.
Picture: Klausbernd Vollmar

Odysseus und Sindbad sind die klassischen Reisenden, die das Meer befahren. Sie müssen ihre Gefühle erleben. Deswegen trifft Odysseus auffallend viele weibliche Wesen (Circe, die Sirenen, Nausikaa etc.). Der Weg über das Wasser ist ein Weg durch unsere Gefühle.

Ulysses and Sindbad are the typical travellers of the sea. They have to experience their feelings. Therefore Ulysses meets so many female beings like Circe, the Sirens and Nausikaa.

Arctic Ocean, Svalbard. Picture: Kb. Vollmar

Arctic Ocean, Svalbard, walruses.
Picture: Klausbernd Vollmar

Die Schiffreise des Odysseus von einem Ende des Mittelmeers zum anderen wurde als solch eine heldenhafte Tat angesehen, dass Homer ihr ein ganzes Epos widmete. In jenen Zeiten galt nämlich das Meer als nicht schiffbar, außer an den Küsten. Er wurde einem Ungeheuer gleich empfunden und wer sich zu weit hinauswagte, stürzte über den Rand des Meeres in Nichts.

The sailings of Ulysses to ends of the Mediterranean Sea was such a heroic action that Homer dedicated a whole epos to it. That`s why in those ancient times the sea was seen as un-navigable but for sailing close to coastlines. The sea was seen as a monster and the sailor who dared sailing to far from the coastline would fall into the deadly abyss.

Arctic Ocean, Sjuöyane/Svalbard. Picture: Kb.Vollmar

Arctic Ocean, Sjuöyane/Svalbard.
Picture: Klausbernd Vollmar

Bekannt sind die sieben Fahrten von Sindbad dem Seefahrer aus „1001 Nacht“ und Daniel Defoes „Robinson Crusoe“. Wie Robinson Crusoe erliegt Sindbad der Sucht, die Meere zu befahren, um durch Handel seinen Reichtum zu vermehren. Auf seinen sieben Reisen wird er dabei mit den gruseligsten Situationen konfrontiert, die er alle – wie sein Vorgänger Odysseus – mit listiger Klugheit besteht. Robinson und Sindbad sind wie fast alle Befahrer des Meeres (in der Literatur) auf sich selbst gestellt.

Famous are the seven sailings of Sindbad the sailor from „Thousandandone Nights“ and Daniel Defoes „Robinson Crusoe“. Sindbad is addicted to sail the oceans like Robinson to make a profit by trading. The price was that Sindbad (and Robinsonin a way too) was confronted with the quite horrible situations on his journeys. But like his forerunner Ulysses he masters every situation with his wits.
It is typical for all those mythological or literary sailors that they are like Hemingways old man on their own. 

Arctic Ocean, Svalbard. Picture: Kb. Vollmar

Arctic Ocean, North Svalbard.
Picture: Klausbernd Vollmar

Im Islam zeigt das Meer die unstillbare Sehnsucht nach Gott. Im Meer löst sich die einzelne Seele auf, um mit Gott eins zu werden. Sie liefert sich ihm aus gleich dem Seefahrer, der sich dem Meer ausliefert. Der Sufi-Mystiker Sayyid Naqvi schrieb: „Gott ist das Meer, der Mensch ist ein Tropfen darin.“ Die gesamte mystische Tradition des Osten, ob Islam, Hinduismus oder Zen nutzt die Symbolik des Meeres, um die „Unio Mystica“ auszudrücken. An diese Tradition knüpft ebenfalls Hermann Hesses Roman „Siddhartha“ an.

In the Islamic world the ocean represents an insatiable longing for God. In the ocean the soul will be dissolved to become one with God. The Sufi mystic Sayyid Naqvi wrote: „God is the ocean, men are just a drop in it„. The eastern tradition of Islam, Hinduism or Zen-Buddhism used the ocean to express the „unio mystica„, a tradition which was followed by Hermann Hesse in his novel „Siddhartha“ as well.

Arctic Ocean, North Svalard. Picture: Kb. Vollmar

Arctic Ocean, North Svalbard.
Picture: Klausbernd Vollmar

Das Meer ist eine Heilquelle“ soll bereits im Jahre 414 vor unserer Zeitrechnung der antike Philosoph Euripides gesagt haben. Das Meer als Ort der Heilung aufzusuchen, war bereits bei den Römern beliebt, die Festessen am Strand zelebrierten. Allerdings einen Badebetrieb, wie wir ihn heute kennen, kam zuerst in England in der Mitte des 18. Jahrhunderts auf.

The ocean is healing“ said Euripides, a Greece philosopher around 414 B.C. Going to the sea for healing was already a custom of the Romans who celebrated special meals at the beach. But bathing holidays like we know them today started first in England not before the 18th c.

Für Goethe, der Angst hatte vor den Piraten des Mittelmeers, verlieren wir das Gefühl unseres Verhältnisses zur Welt, wenn wir auf dem Meer sind, allerdings lobt er im „Faust II“ das Meer, weil es den Geist befreit.

For the German author Goethe, who was afraid of the pirates of the Mediterranean Sea, we risking to loose the connection to our world sailing the seven seas. But on the other hand he praises the sea for freeing our mind (in „Faust“ II).

Arctic Ocean, NE-Greenland, iceberg. Picture: Kb. Vollmar

Arctic Ocean, NE-Greenland, iceberg.
Picture: Klausbernd Vollmar

Auch so unterschiedliche Autoren wie Lord Byron und Ernest Hemingway sprechen vom Meer als letzten freien Ort der Welt. Horkheimer und Adorno sind sich dagegen beide einig, dass die Beherrschung des Meers einen Ausdruck von Triebunterdrückung darstellt.

Even such different writers as Lord Byron and Ernest Hemingway write about the sea as the last place of freedom in our world. Whereas Horkheimer and Adorno (Frankfurt School of Philosophy) see the mastering of the sea as a sign of a repression of desires (libido).

Arctic Ocean, Scoresby Sound, Greenland. Picture: Kb. Vollmar

Arctic Ocean, Scoresby Sound, Greenland.
Picture: Klausbernd Vollmar

Immer wieder werden Romane Bestseller, die das „hungrige Meer“ (Linda Greenlaw) beschreiben. Dazu gehören „Schiffsmeldungen“ von Edna Annie Proulx (übrigens wunderschön verfilmt von meinem Lieblingsfilmemacher, dem Schweden Lasse Hallström, ganz hochkarätig besetzt mit Kevin Spacey, Julianne Moore, Judi Dench  – kennt ihr denn Film?) und „Die Entdeckung der Langsamkeit“ von Stan Nadolny (gibt es sogar als Oper und auch als Film), wo der Held, der Polarforscher John Franklin, wegen der Absage einer Frau sich für die See entscheidet. Vorläufer dieser Welle waren „Das Meer, das Meer“ von Jean Iris Murdoch und „Waterland“ von Graham Swift (grottenschlecht in USA verfilmt) – um nur die bekanntesten zu nennen. In all diesen empfehlenswerten Romanen wird die Stärke des Meeres gegenüber dem relativ hilflosen Menschen beschrieben.

A lot of besellers describe the „Hungry Sea“ (a novel by Linda Greenlaw) like „Shipping News“ by Annie Proulx (very beautiful filmed by my favourite director Lasse Hallström with brilliant staring Kevin Spacey, Julianne Moore, Judi Dench – have you seen this film?) and „The Discovery of Slowness“ by Stan Nadolny (this exists even as an opera and a film as well). It`s the story of the polar explorer John Franklin. Forerunners were „The Sea, the Sea“ by Iris Murdoch and „Waterland“ by Graham Swift (which was horrobly filmed in the US far away from the original setting of the novel) – just to name the most famous ones. I can recommend these novels which show the huge powers of the oceans and the relativly helpless sailor. 

Das Meer tritt als Symbol des Todes in Sebastian Jungers „Der Sturm“ (grottenschlecht verfilmt) und in Thomas Manns „Tod in Venedig“ auf (wunderschön von Visconti verfimt). Aber bei Mann ist das Meer zugleich der Ort der Erholung, der das Vollkommene dem Unvollkommenden des Alltagslebens gegenüberstellt. Das Meer ist das Einfache und deswegen erholsam. So sieht es Gustav Aschenbach, die Hauptfigur dieser Novelle.

You find the ocean symbolizing death in Sebastian Junger`s „The Perfect Storm“ (badly filmed) and in Thomas Mann`s classic novel „Death in Venice“ (nicely fimed by Visconti). In this novel the sea is a place of recreation aswell as a place of death. It`s a place were the perfect makes a stand against the unperfect of the everydaylife because the sea is simple and therefore healing – so it`s seen by Gustav Aschenbach the central character in this novel.

 

Arctic Ocean, NE-Greenland. Picture: Kb. Vollmar

Arctic Ocean, NE-Greenland.
Picture: Klausbernd Vollmar

 

Zu einem der berühmtesten Meerbilder gehört „Mondaufgang am Meer“ von Caspar David Friedrich. Die Sehnsucht nach der Verschmelzung mit dem Meer, die stets auch eine Todessehnsucht ist, wird in diesem Ölbild deutlich ausgedrückt.

One of the most famous picture of the sea was painted by Caspar David Friedrich „Rising Moon at the Sea„. This painting expresses the longing of becoming one with the sea which always is a longing for death.

Liebe Grüße an alle Freundinnen und Freunde des Meers
Greetings to all friends of the oceans
Klausbernd

Für alle meine deutschen Leser möchte ich gerne noch zwei Bücher von Frank Schätzing empfehlen:
Sorry, those recommended books are available in German only

  • Nachrichten aus einem unbekannten Universum. Eine Zeitreise durch die Meere. (Ein Muss für die wissenschaftlich interessierten Laien.)
  • Die Ducks auf hoher See (für alle Comic-Fans ein Muss)

Jeder, der am Eismeer interessiert ist, findet weitere Infos und Fotos hier:
Everyone interested in the Arctic Ocean will find more pictures and information here:

Copyright for all photos: Klausbernd Vollmar, Cley/Norfolk

Über Klausbernd

Autor (fiction & non-fiction), Diplompsychologe (Spezialist für Symbolik, speziell Traum- und Farbsymbolik)

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  1. Reblogged this on Svalbardpost and commented:
    My dear readers,
    here you can see some marvellous pictures of the island where I live – Svalbard. Great, isn`t it?
    Have fun with this post of my dear friend Klausbernd
    Per Magnus from Longyearbyen/Svalbard

    Antworten
    • Dear Per Magnus,
      thank you so much for reblogging – what an honour!
      I love your island very much and I hope to be able to visit you in the not that far future.
      All the best to you.
      Love and hugs
      Klausbernd from sunny coast of North Norfolk

      Antworten
  2. I live on the Gulf of Mexico and loved your literary references to the beloved sea.

    Antworten
    • Dear John,
      thank you very much. I love the sea and I am living right at the North Atlantic Ocean. A long time ago I travelled to Gulf of Mexico and I am always amazed how many faces the sea can show.
      Thanks for commenting.
      Enjoy the weekend
      Klausbernd

      Antworten
  3. Thank you so much, dear Klausbernd, for showing these stunning photographs of my home island Svalbard. You wouldn`t believe it but I have never been that far north as the Seven Island (Sjuöyane) – only about 900 km to the North Pole. Some polar expeditions tried to reach the pole from there – but most of them in vain.
    My dear friend in far south, I wish you a great weekend and thanks for sharing those pictures and I like your text very much too.
    Per Magnus

    Antworten
    • My dear friend Per Magnus,
      on my last expedition we reached as far as 82.5 degrees North then the ice has been to thick to break. Sjuöyarna are about 80,5 degrees North. When I cross 75 degrees North I always have the feeling to be in „the real arctic“. Up to the 19th c. it was a kind of sport how far north one could reache. Nobody came further north than 83 degrees until the very end of the 19th c. Sjuöyarna or Sjuöyane was the end of the world for quite a while and beeing there you still have that feeling that`s the end of the world and behind those islands there is the abyss.
      I wish you a great weekend and, if you have the chance, go to the northern end of your island, it is a very special atmosphere there.
      Lots of love
      Klausbernd

      Antworten
  4. Dear Klaus,
    gratulations! These are amazing photographs! They make me wish to travel to the Arctic Ocean right away. And your text is typical you😉 I always like you writing about symbolism. Thank you for sharing your knowledge.
    Greetings from sunny Stockholm
    Annalena
    I didn`t know you as a photographer before. You did hide your talent very well😉

    Antworten
    • Dear Annalena,
      did I hide my talent? Well, Dina is much better than I am and therefore most of the pictures of my blog are hers. But I like to take photos when I have time. On such expedition you have a lot of time. In former times the sailors did paint and draw and nowadays the traveller takes pictures.
      Thank you for praising my text about symbolism. That wasn`t only my job researching symbolism – as you know – it`s my hobby too.
      Love and hugs from my lille village next the huge sea
      Klausbernd

      Antworten
  5. Dear Klaus,
    Thank you for telling the stories about seas, Love these breathtaking photographs!

    Antworten
    • Dear Amy,
      thank you🙂 I am a lover of the sea living at the sea. If the tides and the weather is right – means sunny😉 – I go for a lttle trip out to sea in my tiny boat „Circe“ and immediately feel from all the worries and the stress of the everyday life. And when I come home I read stories about the sea f.e. the novels of Patrick O`Brian.
      All the best and a great weekend
      Klausbernd, the sailor of the seven seas😉

      Antworten
  6. Fabulous photos. My husband has been a commercial fisherman for 35 years and can’t imagine living far from the sea.

    Antworten
    • Dear Anneli,
      I feel in the way, I couldn`t imagine to live far from the sea neither, although I am born quite far away from the sea. But once one has lived near the sea one is hooked to sea.
      Thank you🙂
      Klausbernd

      Antworten
  7. Vielen Dank für diese Betrachtungen! In diesen Tagen beschäftigt auch mich das Wasser, allerdings in Form von Hochwasser am Rande des Biosphärenreservats, wo die Mulde in die Elbe fließt……

    Antworten
    • Liebe Ulrike,
      ja, das Wasser sollte auch nicht romantisiert werden, es kann eine große zerstörerische Kraft entfalten. Es trägt eben die Symbolik und Kraft von Leben und Tod in sich, was es gerade so faszinierend macht.
      Aber entschuldige bitte die ignorante Frage, wo fließt denn die Mulde? Zu meiner Entschuldigung: Ich habe bei weitem die kürzeste Zeit meines Lebens in Deutschland gelebt.
      Liebe Grüße vom großen Meer
      Klausbernd

      Antworten
      • Nachtrag
        Habe sie gerade gefunden, sie ist ein Nebenfluss der Elbe in Sachsen – das stimmt doch, oder?
        Ich bin bei Rhein und Wupper geboren.

  8. Stimmt, die Mulde fließt durch Sachsen und Sachsen-Anhalt, bis sie bei der Bauhausstadt Dessau in die Elbe mündet. Hier in Dessau kommt das Biospärenreservat Elbe und das Dessau-Wörlitzer Gartenreich zusammen.

    Antworten
    • Oh dear, liebe Ulrike, im Dessau-Wörlitzer-Gartenreich war ich sogar schon einmal vor 3 Jahren. Ich fand es wunderschön. Vorher hatte ich das Bauhaus/Dessau besucht und die Meistervillen. Aber um die Mulde wusst ich nicht.
      Lebe Grüße vom Meer
      Klausbernd🙂

      Antworten
  9. Lieber Klausbernd,
    was für eine gelungene Zusammenstellung!
    Ich bekomme sofort Sehnsucht nach dem Meer und nach der Seeluft…..
    Die Gewalt und das Geheimnis des Meeres geben mir immer wieder Anlaß zum Träumen mit offenen Augen. und Zeichnen.
    Einen schönen Freitag dir und den Buchfeen
    liebe Grüße von Susanne

    Antworten
    • Danke, liebe Susanne!🙂
      Ich brauche das Meer heutzutage als Inspirationsquelle, weil dort die Wellenhexen wohnen, die du auf deinen Blog von heute so fein gestaltet hast. Und natürlich auch die Nixen und Undinen …
      Ein sonniges Wochenende wünsche ich dir, und ich soll dir liebste Grüße von Siri und Selma bestellen, die munter z.Zt. mit Dina durch Bonn ziehen
      Ganz liebe Grüße von mir
      Klausbernd🙂

      Antworten
  10. „Schiffsmeldungen“ ist einer meiner Lieblingsfilme! Danke für den sehr schönen und anregenden Text. „Der Weg übers Wasser ist ein Weg durch unsere Gefühle“… so erlebe ich das auch. Und freue mich gleich noch mehr auf das Meer. Liebe Grüße von Greta

    Antworten
    • Liebe Greta,
      danke für deinen Kommentar. Ja, „Schiffsmeldungen“ finde ich auch einen tollen Roman, der fein verfilmt wurde.Man bekommt diese Meeresstimmung in Neufundland bestens mit.
      Liebe Grüße vom kleinen Dorf am großen Meer
      Klausbernd

      Antworten
  11. Ein großartiger Beitrag, lieber Klausbernd. Und so tolle Fotos dazu – was für ein Augen- und Seelenschmaus!🙂
    Aus dem Meer als Symbol lässt sich mehr rausholen, wie deine umfassende Zusammensammlung zeigt. Ich kenne keinen, den das Meer kalt lässt!

    Antworten
    • Liebe Marion,
      vielen herzlichen Dank.
      Du hast völlig recht, das Meer zieht jeden in den Bann, vielleicht auch weil es zu den komplexen archetypischen Symbolen gehört, die unser Unbewusstes sogleich ansprechen.
      Ganz liebe Grüße vom heute ruhig plätschernden Meer
      Klausbernd🙂

      Antworten
  12. Hey my friend!
    What beautiful & breath-taking pictures! Thanks for sharing this lovely post with us! Your pics are top notch!🙂 Have agreat & fun weekend! x

    Antworten
    • Hey dear Sophie,
      thank you so much for your commentary🙂🙂 that made my day – and I needed this desperately because I have to work with client this weekend and I was too long in the pub yesterday with some drunken sailors …
      I wish you a GREAT weekend too, my friend, and enjoy …🙂
      Hugs
      Klausbernd

      Antworten
  13. Ja, lieber Klausbernd,

    diese Aufnahmen hätte ich selbst gerne gemacht, ich finde sie wunderbar berührend. Ich hoffe sehr, bald selbst in die Arktis zu sein.

    Gut schreiben kannst du, davon gibt es u.a. viele Beispiele auch auf The World according to Dina.

    Passend zum heutigen Welttag der Meere habe ich den Text „Oceanview“ ausgesucht. (♥-lichen Dank an Susanne Haun für den Tipp!) Der Text wird mit richtig spannenden Aufnahmen von Ocean Phoenix begleitet, reinschauen lohnt sich!

    http://toffeefee.wordpress.com/2012/09/06/oceanview

    ♥-liche Grüße von uns 3
    Siri& Selma und Dina

    Antworten
    • Na, das ist ja eine Überraschung, liebe Dina! Vielen Dank, dass du meinen Text mit diesen tollen Bildern von Ocean Phönix noch einmal gebloggt hast. SUPER! Darüber freue ich mich sehr🙂
      Ganz liebe Grüße vom heute bleigrauen Meer auch an unsere beiden liebklugen Buchfeen Siri und Selma
      Klausbernd xxx

      Antworten
  14. Hallo lieber Klausbernd, liebe Dina und liebste Buchfeen, bin zurück vom Retraet mit einem Extremheiligen….
    Wie schön, wenn man so nahe am Meer wohnt wie ihr und dann auch noch diese einsamen Strände an Cleys Küste!
    Uns überfällt immer wieder diese große Sehnsucht nach dem Meer, vor allem lieben wir das Schnorcheln im indischen Ozean, faszinierend!
    Wasser gibt es hier allerding gerade mehr als genug….
    Werde mich jetzt endlich wieder in die arktische Welt von Tante begeben….bin ich gespannt!
    Sende herzlichste Grüße, vielleicht kaufe ich uns auch noch ein Schlauchboot….

    Antworten
    • Liebe Pia,
      kaum wage ich es zuzugeben, aber ich als Liebhaber des Meeres liebe es gar nicht, meinen Kopf unter das Wasser zu stecken. Nur zur Not tauchemal unter das Boot, wenn sich eine Leine oder anderes in der Schraube verfangen hat. Aber das geht auch nur, wenn`s hinterher zur Belohnung einen steifen Whisky gibt😉
      Einige Teile meines Romans „Tantes Tod“ spielen unweit von der Stelle, von der die Bilder von Grönland sind.
      Well, von so einem richtigen Schlauchboot, einem Zodiak, träumt hier auch jeder …
      Ganz liebe Grüße und sonniges Wochenende
      Klausbernd🙂

      Antworten
      • Wenn ich mal wieder zu dir komme, machen wir Wasserballett (2 Fliegen mit einer Klappe…)…..danach natürlich in den Birdwatcher-Pub…..
        Mein Gehirn muss erst wieder langsam hochgefahren werden, bin dann mal lesen…..smile…
        huch die Farbe hat sich geändert beim ersten applemail….???

      • Oijoijoi – Wasserballett, da gebe ich sicher eine grandiose Figur ab😉

  15. Amazing photos, excellent captured…🙂

    Antworten
  16. Wow! Wonderful photographs. Make you understand why man has been so fascinated by seas and oceans, their pull.

    Antworten
    • Oceans are addicting!
      One part is the magic of the reflected light on the waves … But today the sea calm and gray although we are having high floods. The ocean seem to change its colour every minute …
      Thanks for your comment🙂
      Klausbernd

      Antworten
  17. Ganz herzlichen Dank für Deinen spannenden Artikel und die phantastischen Photos!
    Wunderbar!

    Herzliche Grüße, dm und mb

    Antworten
    • Ihr Lieben,
      habt herzlichen Dank!🙂
      Ich hörte gerade, dass in Deutschland Einiges unter Wasser steht und noch mehr flutbedroht ist. Ich hoffe, bei euch ist alles trocken und kein Land unter.
      Ganz liebe Grüße vom kleinen Dorf am großen Meer
      Klausbernd🙂

      Antworten
  18. Splendid photography, Klausbernd ♥! Absolutely breathtaking!

    This is the second post for me today that mention Caspar David Friedrich!🙂 Dina writes about his famous painting „Das Eismeer“ in her post about the Opera House in Oslo and now you introduce „Mondaufgang am Meer“ – I like it!

    Ha en god helg!
    HIlsen ♥ Hjerter ♥

    Antworten
  19. Joan O' Malley-Marechal

    Hi dear Klausbernd, super blog and SUPER photos. Makes me want to head off to any see or ocean to take in the energy. Will do!!!! Yes! Yes! Yes! will do. Thanks for inspiring me. Best wishes from Fritzdorf.🙂

    Antworten
    • Dear Joan,
      thank you very, very much.🙂🙂🙂
      Well, the ocean is healing but you know that for sure having such a famous pirate as ancestor.
      All the best, hugs to Fritzdorf
      Klausbernd🙂

      Antworten
  20. Yes, Shipping News was a powerful film, and The Perfect Storm was so badly filmed it became a comedy of plywood and windswept sound stage. But, back to the ocean, the roar in the night as one approaches crashing waves in a cove…

    Antworten
    • Dear Orbphoto-Master,
      thank you very much for commenting. As film The Perfect Storm is trash but the book I liked, especially those paragraphs about ship constructing and how storms are build.
      All the best
      Klausbernd

      Antworten
  21. Hallohallohallo Ihr Lieben,

    wir sind gerade durch Dinas Filmecke geflogen und möchten euch ein paar Meeresfilme nennen die wir sehr gerne haben, alle haben wir oft und öfters gesehen:

    We just flew through Dina’s filmcorner and picked a few films about the ocean; Do you know any one else?

    „Master and Commander“ with Russel Crowe. Excellent!

    „White Squal“ with Jeff Bridges and lots of jung men. You have to see this one. Dina loves it.

    „Castaway/Verschollen“ Tom Hanks living as a Robinson.Crusoe. One of his best.

    „Das Boot“. (We saw the Director’s Cut on Youtube with Dina and Master;, almost 4 Hours suspense. Very well aged, we think.

    „Whale Rider“ the story about the Maori girl.

    „Der weiße Hai“ mehrere Ausgaben.

    „Das Haus am Meer“ mit Kevin Kline. Schöner Liebesfilm ♥

    „Titanic“ of course.

    Welcher Film könnt ihr uns empfehlen? We love the sea. What’s your favourite? Please share it with us!

    Happy Sunday everybody.
    🙂🙂

    Grüße, greetings and lots of l♥ve with fayriedust from the Rhine Valley

    Siri and Selma

    and Dina sends her love ♥ too…she’s busy working

    Antworten
    • Hallihallo, ihr Lieben,
      das ist aber schön, hier von euch zu lesen. Ich hatte euch schon vermisst.
      Habt ganz herzlichen Dank für eure Filmlist – thanks a lot for your list of films🙂
      „Master and Commander“ is one of my favourite films about the sea.“Titanic“ – well, I find that film debatable.I just remember einen Film, den ich spannend fand „Roter Oktober“.
      So, ihr Lieben dann wünsche ich euch eine feine fröhliche Woche in Bonn bei Dina.
      Große Feenknuddler ##### von mir
      Klausbernd alias Masterchen😉

      Antworten
  22. Hi dear Klausbernd,
    sooo schön, soo inspirierend och lite vemodig. Ich wollte immer hinter dem Deich wohnen – so Hauke Hain mässig. Der hat mich schon sehr beeindruckt. So ehelichte ich ein zweites Mal in St. Peter-Ording, wo ich das erste Mal in meinem Leben eine Nacht im Strandkorb verbrachte – mystisch, nicht zu toppen, auch nicht von sternklaren Nächten in der Höhe.
    Von Bonn bin ich immer nach Egmont – die nächste Heinmat – Nederländerna gefahren. Am liebsten wenns so richtig kachelte. Da merkt der Mensch sich.
    Im Juli versuche ich mit dem Wohnmobil (erster Versuch) nach Bergen/Norge von hier aus um den Hardangervida zu fahren und den Kranz im Meer zu versenken als Dank an das Meer und die Menschen, die dort wohnen, die mir meinen Vater ins Leben zurückholten und damit schenkten, als er als einziger von seinem Boat den brit Bombenangriff in 1942 auf den U-boatbunker in Bergen überlebte, weil Bewohner der Gegend ihn aus dem kalten Wasser fischten und sach- und fachgerecht wieder aufwärmten. Er hat sein mir bekanntes Leben, das Wasser nicht richtig verlassen. Ich liebe es auch nicht den Kopf unter Wasser zu haben.Wenn es um das Sein im Wasser ging hat er immer nur gelacht – diabolisch – der volle Neptun. So ist meine kleine Schwester einmal vom Steg an der unser Boot auf dem Steinhuder Meer lag ins Wasser gefallen. Er bückte sich und mit dem Hintern stiess er den Sohn des Besitzers des Steges und mich ins Wasser. Für ihn war das nur lustig… Wir konnten alle nicht schwimmen.
    Ja, Sturm im Leben bekam ich. Reichlich. Die Winde sind wie das Meer. Und ohne sie wohl garnichts. Leider sitze ich nun hier im stark meerwindigen, es riecht eigentlich immer bei Wind von Ost und von West nach Meer, aber die Flut steigt nicht. Hier stehen immer nur die Känale, Bäche, Wiesen oder Villen (Bauland bringt`s?!+, blöd bei viel Frost unterm Haus) unter Wasser. Es ist nur sehr trocken oder sehr nass….( in jeder Form – z. B. Schneeflocke)
    Man sagt das Löwen das Leben am Meer lieben. Ich kann dies für mich bestätigen.
    Auf einem Bild in Euren bloggs in letzter Zeit sah ich einen Seestern (?!?!) oder war es ein Octopus. Bitte berichte was das ist.
    Mit dem Lesen, am liebsten möchte ich alles zusammen gleichzeitig, komme ich nicht so richtig hinterher. Und nun nehme ich ein Handtuch……;
    Du hoffentlich auch gleich und liegst am Meeressaum (Renesse, in den 1980igern irgendwann, Sansibar oder der letzte Sinn) kram Ruth

    PS Versuchte hier vergeblich ein Foto von Martin Parr, Magnum, zu placieren aus „Life`s a Beach“: ein Schwanenhals und -kopf reckt sich in die Linse, fokus, an einem Strand mit Familienleben – „, er selbst sagt dazu in dem Zeitbeitrag unter Reisen,“ er selbst gehe nie an den Strand um Spass zu haben. Strand ist Arbeit und er könne noch nicht einmal schwimmen. Schwimmen kann ich……

    Antworten
    • Liebe Ruth,
      danke für deinen ausführlichen Kommentar. Theodor Storms „Schimmelreiter“ haben wir in der Schule gelesen und seit damals fand ich dieses Buch faszinierend mit seinen starken symbolischen Bildern. Selbst der Deutschunterricht konnte es mir nicht verderben😉
      Auf dem Bild das ist sicher ein Seestern. An manchen Tagen findet man hier ziemlich viele Seesterne am Strand und dann auch wieder über ein, zwei Wochen keine.
      St. Peter-Ording mit seinem breiten Strand bei Ebbe kenne ich gut, allerdings habe ich dort noch nie im Strandkorb übernachtet. So einen sichtbaren Unterschied zwischen Ebbe und Flut gibt es hier auch. Ich liebe diese Küsten mit großen Tidenhub wie auch in St. Malo und auf der gegenüber liegenden Seite mit St. Michel`s Mount. So ein Plätschermeer wie das Mittelmeer nehme ich nicht ganz als „richtiges“ Meer wahr. Allerdings, ganz witzig, besonders die nördliche Ostsee nehme ich wieder ernst – ich lebte mal kurze Zeit bei Oulu.
      Neben Seesternen bringt uns das Meer Karneole. Viele Leute gehen abends bei Ebbe an den Strand, da im Licht der tief stehenden Sonne sie einem entgegenfunkeln. Krebse und Hummer gibt es noch und früher war die das Arme-Leute-Essen. Die Fischer hier gehen auf Krebse und besonders Hummer, da diese Schalentiere heute mehr Gewinn als Fische bringen.
      Man lebt an der Küste Nord Norfolks mit dem Meer, man weiß stets wie die Mondphasen sind wegen Ebbe und Flut und kurz nach Neu- und Vollmond kann man wegen der hohen Fluten einige Straßen nicht befahren.
      Liebe Grüße dir – und wenn du blaue Augen hast und blondes Haar, so sagt man hier, stammst du von den Nixen ab und bist vom Meer verzaubert –
      Ha en fin dag
      Klausbernd🙂

      Antworten
      • Dear Klausbernd,

        ja, der Tidenhub, der ist auch voll mein Ding. St Malo und der St Michel lehren uns, wie die Wattenmeere der Nordsee, wie das geht wenn das Wasser kommt und geht. Da gibt es nichts anderes – es kommt. Oder geht. Nirgendwo als hier wird so deutlich sichtbar, das alles Leben ohne Wasser nichts ist.
        Auf meinen Wegen nach Tunesien viele Male konnte ich erleben, dass Odysseus sicher nicht nur wegen der Erinyen am Mast festgebunden war. Alle Meerengen um Sizilien und die zwischen Ibiza und Formentera sind berühmt für ihre Untiefen mit dem hohen harten Wellengang. Ich musste mich oft auch halten bei gewissen Wetterlagen. Bis heute – aber das heisst nichts – war ich nicht seekrank
        .Deinen Respekt vor der nördlichen Ostsee teile ich. Vor nicht allzu langer Zeit auf dem Weg nach Helsinki erlebte ich den Schlag, der durch das Schiff ging als wir die tiefsten Stellen des mare überquerten. Der sound der Motoren wechselte von hoch nach tief. Steaming war angesagt und die Kraft des Meeres war im Klang der Motoren zu vernehmen. Die See war schwer, selbst ohne hohen Wellengang und alle erfuhren eine Erleichterung als wir uns dem weniger Tiefen näherten.
        Das mit dem Stand von Sonne, Mond und Sternen lernte ich von klein auf bei meinen Paten auf dem Lande. Es ist gut zu wissen für mich das ich nicht alles jederzeit gleich gut kann. Mein Garten freut sich, das Brot wird gut und ich fühle mich wohl. Und schaue in die Sterne.
        Natürlich habe ich blondes Haar und blaue Augen mit einem Stich grün, je nach dem wie das Licht fällt, aber keine Reste des Fischschwanzes. Den haben wohl meine vattenpolo – tjeer und manche der Kinder, die in meiner Nähe schwimmen lernten. Dieses Jahr gibt es für mich kein „Sim-Kollo i Tinnis“. Leider, aber nächstes vielleicht wieder.
        Mein badplats liegt nun am „Stora Rängen“ – nicht weit von hier entfernt.
        Letzten Freitag ging das erste Mal mitten am Tag eine Elchkuh mit ihrem Kalb durch mein Umgebungsgrün. Petersilie ist lecker….Ich habe so oft davon reden hören, dass das möglich ist. Aber wenn das passiert, dann bleibt die Zeit stehen. Das sind die Momente an Land die mich sprachlos werden lassen. So wie die Delphine im Süden von Kreta das Fischerboot begleiten und mit Dir reden, wenn Du willst.
        Von John Bauer gibt es ein Bild wo die Blonde, Blauäugige auf Moos zu Füssen eines Elches unter einem berauschenden Sternenhimmel liegt. Er wohnte in Jönköping und malte die Landschaft der Moosknicke mit dem Leben darin. John Bauer ertrank mit seiner ganzen Familie im Boot auf dem Vättern. Die Fähren von Gränna nach Visingö müssen sich sehr oft um diese Strömung weit herum treiben lassen – sizilienlike –
        Die nächsten Tage möchte ich nach Kalmar fahen. Dort das Meer sehen und mich mit meinen „Open water“-freunden treffen. Sie veranstalten jedes Jahr einen „Sjökanalmarathon“, kallad „7 sjöer“. Ich bevorzuge lieber ein gemässigtes Tempo und wie bereits gesagt, den Kopf immer fein über Wasser – Schwan halt.

        En stor solig kram – das im Moment vorhandene Englandtief reicht feinerweise nicht bis hier und schenkt mir eine gute Zeit um die Trittschäden grösserer Tiere – einige gelbe Lilien und anderes, noch nicht bekanntes, mussten daran glauben. Die Lilien stehen bereits in der Vase vor mir, wo sie strahlen. Ruth

      • Guten Morgen, liebe Ruth,
        ja, dieses England-Tief ist schon nervig, das Wetter ist bedeckt und kühl und verführt mich gar nicht,mich ins Boot zu setzen.
        Du erwähnst die Fähre nach Helsinki, ich fuhr diese Strecke von Helsinki nach Stockholm fast ein Jahr lang alle 14 Tage und erlebte alle Wetter dort. Und nicht nur diese Erfahrung haben wir gemeindam, ich kenne auch Kalmar gut, da ich zusammen mit Freunden ein Ferienhaus auf Öland hatte bevor die Brücke gebaut wurde. Als dann die Brücke gebaut war, haben wir verkauft.
        Seekrank bin ich auch noch nie geworden, aber das sagt nichts- leider – die kann auch den härtesten Seebären plötzlich treffen. Gut ist ja Ingwer gegen Seekrankheit, aber da ich Ingwer so gerne esse, ist der meistens schon weggenascht, bevor ins das Gebiet der rauen komme.
        Die Bilder von John Bauer kenne ich, ich wusste gar nicht, dass er auf dem Vättern ertrunken ist.
        So jetzt muss ich arbeiten und ein Handwerker kommt auch gleich. Ich mach Schluss und wünsche dir noch einen feinen Tag und schönen Ausflug nach Kalmar.
        Lebe Grüße von der kühlen Küste
        Klausbernd🙂
        Sag mal, hast du auch einen Blog?

  23. Guten Morgen Klausbernd, dieser wunderschöne Beitrag lässt mich stark an Smeerenburg, die Walfänger, den Eisbrecher, das falsche Schlauchboot und die damit zusammenhängenden Gefahren oder ans arktische Gold in deinem Buch „Tantes Tod“denken. Grazie mille e buona domenica Martina

    Antworten
    • Guten Tag, liebe Martina,
      du hast es recht erfasst, die Smeerenburg-Geschichte in meinem Roman spielt unweit der Stellen, wo ich die Fotos von Nord Svalbard aufgenommen habe. Als ich im August in Smeerenburg war, geriet ich in einen Schneesturm, so dass ich dort keine Fotos schoss.Es ist in Smeerenburg auch nicht mehr so viel zu sehen.
      Ganz liebe Grüßeund eine fröhliche Woche wünscht
      Klausbernd
      Eigentlich hätte ich ja noch das berühmte Gedicht „The Ancient Mariner“ zitieren müssen – aber das Meer inspirierte zu so viel, dass man gar alles bringen kann.

      Antworten
      • deine Antwort hat mich natürlich gefreut. Zur Ballade „The Ancient Mariner“ kannst du ja noch immer einen separaten Beitrag schreiben und uns diese symbolreiche und alte Sprache, wie z.B. (als einfaches Beispiel)“he liveth best who loveth best” etwas erklären. Erstmal wünsche ich auch dir eine sonnige Woche. L.G. Martina

      • Liebe Martina,
        das ist eine Zeile aus „The Ancient Mariner“, die mich auch berührt und erfreut hat
        „he liveth best who loveth best“
        Great, isn`t it?
        Und du hast recht, irgendwann sollte ich mal zu diesem Gedicht von Samuel Taylor Coleridge etwas bloggen – zumal es als Beginn der englischen Romantik angesehen wird.
        Liebe Grüße von der heute kühlen Küste
        Klausbernd

      • ja,ja, wunderschön, aber was heissen diese Worte? Vielleicht, wenn wir einfach das akzeptieren, was uns begegnet in dieser Welt. Das würde ja dann in die Romantik passen oder?
        Mir gefällt auch „water, water everywhere, nor any drop to drink“ Du bist, z.B. auf dem Meer, aber hast kein Trinkwasser.
        Buona serata a cari saluti dal Ticino, wo es ziemlich sonnig ist. Martina

      • Liebe Martina,
        die von dir angesprochene Haltung, von der Welt anzunehmen, was sie einem offeriert, finde ich auch erstrebenswert. Ich bemühe mich darum und bisweilen gar mit Erfolg😉
        Diese Haltung würde ich jedoch keineswegs romantisch nennen, denn die Eigenschaft der Romantik, die prägend für die Geistes- und Gefühlshaltung dieser Periode war, ist das unerfüllte Sehnen. Die Welt offeriert uns jedoch nicht selten eine Erfüllung unserer Sehnsüchte – zum Glück🙂
        Liebe Grüße von der plötzlich sommerlichen Küste Norfolks
        Klausbernd

  24. Das ist wieder eine wundervolle Zusmamenstellung von Text und Fotos.
    Das Meer berührt uns irgendwie alle. Schön ich finde zum Meer folgendes Zitat von Jules Verne:
    „Das Meer ist alles. Es bedeckt sieben Zehntel der Erde. Sein Atem ist rein und gesund. Es ist eine immense Wüste, wo ein Mann nie alleine ist, in dem er fühlen kann, wie das Leben aller in ihm bebt. Das Meer ist nur ein Behälter für alle die ungeheuren, übernatürlichen Dinge, die darin existieren; es ist nicht nur Bewegung und Liebe; es ist die lebende Unendlichkeit.“

    Besonders der letzte Teil des letzten Satzes – […] es ist die lebende Unendlichkeit […] – finde ich klasse.

    Liebe Grüße, Szintilla

    Antworten
    • Liebe Szintilla,
      habe ganz, ganz herzlichen Dank für dieses wunderbare Jules Verne Zitat, das ich nicht kannte. Es ist bewunderungswürdig wie Julues Verne hier die Essenz des Meeres schildert. Würdest du mir bitte noch verraten, aus welchem seiner Werke dieses Zitat stammt? Ich suchte kürzlich in einer Buchhandlung „Die Abenteuer des Kapitän Hatteras“ und bemerkte, dass dieses Buch von Verne wie viele seiner anderen Werke gar nicht mehr verlegt wird. Schade.
      Ganz liebe Grüße und nochmals vielen Dank
      Klausbernd

      Antworten
      • Ich freu mich, wenn ich was beisteuern kann, was du nicht kennst. *bg*
        Das Zitat stammt, glaube ich mich erinnern zu können aus dem Buch „20.000 Meilen unter dem Meer“. Aber festlegen würde ich mich nicht. Ich habe mir vor zig Jahren mal eine Kladde angelegt in der ich Zitate sammle, aber meist habe ich nicht dazu geschrieben woher sie stammen😦, nur von wem sie sind.

        Aber das ist sicher aus dem schlauen Inter-Netz herauszufischen.🙂

        Ganz liebe Grüße zu dir, Szintilla

      • Gewiss, das Zitat stammt von „20.000 Meilen unter dem Meer“! Ein wunderbares Buch.
        Danke für den tollen Beitrag!
        Gruß
        Manfred

      • Danke, lieber Manfred🙂
        Ja, du erinnerst mich daran, dass ich „20.000Meilen unter dem Meer“ mal wieder lesen sollte.Ich fand`s beim ersten Lesen vor vielen Jahren auch faszinierend und besonders Käptn Nemo hatte es mir angetan.
        Herzliche Grüße vom Meer
        Klausbernd

      • Ja, liebe Szintilla,
        Manfred schrieb es und ich habe es auch nachgeschaut, es stammt von „20.000 Meilen unter dem Meer“. Nochmals herzlichen Dank.
        Hab einen rundum schönen Tag.
        Mit lieben Grüßen
        Klausbernd🙂

  25. Sweet you,

    I’ve an award for you, for the person who you are and the things you share with the world
    http://summer4soul.wordpress.com/2013/06/10/peace-is-a-free-choice-so-is-this-award/

    Thank you for that..

    Namasté, Summer

    Antworten
  26. Dear Klausbernd,
    Congratulations on and thank you for yet another fantastic post! So thought-provoking and educational. I always learn so much from your „mini-essays“! Also, well done with the beautiful images that coherently complement the text.
    Big hugs!
    Stefano

    Antworten
    • Dear Stefano,
      I have to admid that I love writing my „mini-essays“ and especially if they are being about my favourite topics the sea and the Arctic. Siri and Selma are sometimes joking that I have the tendency to be too educational – they call me „our know-it-all schoolmaster“, well, those Bookfayries … And when I get too much carried away I follow the great hints on your and Flora`s blog and having of good glas of wine😉
      Thanks for kind commenary.
      Big hugs to you and Flora
      Klausbernd

      Antworten
  27. I love this post, Klausbernd. I do have a love-hate relationship with the ocean. One of my biggest fears is to die drowning in open waters. I haven’t seen the Juliane Moore’s movie but I saw The Perfect Storm. I agree: a very bad movie. Death in Venice is one of my favorite books and the Visconti’s movie is a masterpiece. Visconti was a genius and his movies made history.
    Take care,
    Francesca

    Antworten
    • Thanks for reminding me about this wonderful film, Francesca (- and of course the masterpeice by Thomas Mann, on of my alltime favourite writers). I have put in the suitcase now, it look forward to see it again with Klausbernd and the bookfayries later this month.

      I was a teenie when the film came in the early seventies. Björn Andrésen, who played the role of the pretty boy Tadzio was the talk of the summer with his stunning Beauty.

      I wonder what happened to the Swede? .

      Interesting is Andrésen’s longterm legal fight about the copyright of a photo of his pretty face:

      The feminist writer Germaine Greer used a photograph of him on the cover of her book The Beautiful Boy (2003) without first obtaining his personal permission. Although Greer did consult photographer David Bailey (who owned the copyright for the image) before publishing the book, Andrésen maintained that it is common practice when a party uses an image of a person which has been copyrighted by a different individual to inform the individual and that he would not have given his consent for Greer to use his picture if she had informed him of her plans.

      L♥ve and big hug to you, Stefano and the little princess
      Dina

      Antworten
      • Dear Dina,
        thanks you for the info about Andresen`s fight concerning the copyright of his picture. It`s funny there is a connection to North Norfolk. Germain Greer had or still has a holiday home in the next coastal villageof Salthouse and she sometimes talked at the meetings of te Cley Women Institute.
        Anyway, I am looking forward seeing „The Death in Venice“ with you🙂
        Love to you and our fairy darlings Siri and Selma xxx
        Klausbernd

      • Interesting story, Dina. Thank you for sharing it. He sure was a beauty! After all, Luchino Visconti’s love for beautiful boy is legendary. Do we want to talk about Helmut Berger?😉

    • Dear Francesca,
      thanks a lot for commenting.
      It is said that drowning next the freezing is a „soft death“. Up to the 19th cold people on this coast went far out to the open sea with their boats for ending their life drowning. Well, but I wouldn`t like to drown and although I love going out to the open sea with my tiny boat I am always a little bit afraid of the high waves – but that`s part of the thrill for me. Dina nearly drowned in a very rough weather with a sailig boat. She got rescues by a helicopter. So we go out together in calm waters only.
      Enjoy the day, love and hugs
      Klausbernd

      Antworten
  28. Hallo Klaus Bernd einen schönen Samstag und ein glückliches Wochenende wünsche ich dir ,tolle Fotos von den Eisbegen,das in Natura zu sehen muß gigantische sein viel gRüße Klaus

    Antworten
    • Lieber Klaus,
      es ist noch viel großartiger, als es in meinen Bildern herüberkommt. Als zum ersten Mal die Hoch-Arktis besuchte, war ich nur sprachlos.
      Auch dir ein feines Wochenende und Dank für deinen Kommentar
      Klausbernd

      Antworten
  29. Very interesting reading, & beautiful photos. I am especially enchanted with the first picture, of the ice.

    Antworten
  30. I’m honored that you liked one of my photos, especially when I see the quality and scope of your talent! these photos are stunning. these are places I’ll likely never see, so thank you.🙂

    Antworten
  31. Hi Klausbernd. I’ve been mostly absent on wordpress but am liking going back and seeing what I’ve missed on some of my favourite sites. I always enjoy your and Dina’s blogs. The photos here are stunning.
    The blogging world is a bit funny isn’t it? I got a bit weirded out at all the followers who obviously never read and such so I’ve decided to just do what I want when I want, and I’ll look forward to coming back and enjoying sites like yours every now and then like a good book. Hope that works for you too. 🙂 Now I’m going to go see what else I missed from you!

    Have a good weekend.
    Jennifer

    Antworten
    • Dear Jennifer,

      thank you so much for kind comment which made me smile from one ear tothe other🙂

      I just wrote it in an answer to a comment on my blog: blogging can`t be to please others. But if you please yourself you can hope to please other too.

      I had a break from blogging when Dina, our fairies and me had a holiday in the Lake District. And I noticed how easy life is without all this electronic gear that forces communication on you.

      Have an easy week.
      Love
      Klausbernd

      Antworten

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