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The Devil

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Der Teufel

Es braucht nicht viel analytischen Scharfsinns, um zu erraten, dass Gott und Teufel ursprünglich identisch waren, eine einzige Gestalt, die später in zwei mit entgegengesetzten Eigenschaften zerlegt wurde […] Es ist der uns wohl bekannte Vorgang der Zerlegung einer Vorstellung mit […] ambivalentem Inhalt in zwei scharf kontrastierende Gegensätze.

One doesn`t need much wits to see that god and devil have been identical originally, they have been one being that was divided in two opposed characters later. That is the well known process of dividing one ambivalent idea in two sharply contradicting poles.

Sigmund Freud

Nachdem unser Artikel über die Hölle teuflisch gut ankam, beschlossen wir Buchfeen, über den Teufel höchstselbst zu schreiben. Masterchen meinte nämlich, die Hölle sei ein Vergnügungspark, in dem der Teufel die Hauptattraktion darstellt. Und wenn man vom Teufel spricht, dann kommt er.

As our post about the hell was develishly successful we Bookfayries decided to write about the devil himself. Our Master`s comment: „The hell is a funfair in which the devil is the main attraction.“

Teufel1

Die Schiffsglocke wurde angeschlagen, Masterchen erhob sich, um die im Sommer stets etwas klemmende Tür zu öffnen.
“Haben Sie für zwei Nächte ein Zimmer frei?”, fragte sie, die wir Buchfeen gleich mit unserem besonderen Sinn als eine “blond beautiful bitch” erkannten. Aber, ach, unser Masterchen ist bisweilen so naiv! Das kommt wohl davon, wenn man seine Nase ständig in Bücher steckt. Zeit zum Warnen hatten wir keine, denn er bot nach beflissentlichem Zeigen des Zimmers auch gleich “tea for two” an, den er in unserem Wohnzimmer zu servieren gedachte. Bodenkultur pflegen wir dort, was bei diesem Gast mit kurzem roten Röckchen tiefe Einblicke versprach. Obwohl auf Teufelslist gefasst, waren auch wir fasziniert und konnten wie Masterchen unseren Blick nicht abwenden. An ihrem inneren rechten Oberschenkel war ein lustiges Teufelchen tätowiert, das seinen Dreizack auf die glatt rasierte Scham richtete.

Our ship`s bell was ringing and our Master got up to open our jammed door.
„Have you got a room for two nights?“ she was asking, she, who we Bookfayries immediately thought to be a „blond beautiful bitch“. But, oh dear, our Master is sometimes so naiv! We suppose that`s because he lives all the time in his bookworld only. It was too late to warn him because he offered her assiduously a tea for two. As we live on the carpet without table and chairs in our living room the tea on the floor would open quite some insights. Although we were expecting a devilish cunning, well, her skirt was short enough, we couldn`t stop gazing fascinated like our Master. We stared at that tattooed little devil on her right inner thigh who pointed his trident on her nicely shaved vulva.  

Teufelchen

Um Masterchen nicht vollständig Frau Teufel verfallen zu lassen, haben wir sie frei heraus befragt, was denn ihr Machtbereich sei.
“Wir Teufel herrschen über all die schönen, verlockenden, aufregenden Dinge der Welt. Dieser Ambrose Bierce hat es in seinem ‘Lexikon des Teufels’ ausgeplaudert, der Teufel wurde durch eine Frau auf die Erde geleitet. Er hat natürlich nicht gesagt, dass diese Frau sich von ihm emanzipierte und die bin ich.”
Als Masterchen, seinen Blick nicht von der Tätowierung wendend, William Blake zitierte “Der Weg des Exzesses führt zum Palast der Weisheit”, machten wir uns ernsthaft Sorgen.
“Er hat doch recht”, stimmte Frau Teufel zu, “es geht um das Ablegen irrationaler Schuldgefühle, darum, sich von unfruchtbaren Hoffnungen und Träumen zu befreien. Und überhaupt ziehe ich es vor, eine ehrliche Egoistin statt eine nette Scheinheilige zu sein.” Als sie dann noch sagte, dass der Teufel für Genuss statt Zwang, für Klugheit und Verantwortung statt Selbstbetrug stehe, hatte sie auch unsere Sympathien gewonnen. Immerhin ist der Teufel dem Naturwesen Pan verwandt, den wir Feen nahe stehen. Unsere Verwandtschaft zeigt sich schon darin, dass der Teufel bereits in vorchristlichen Jh.  wie wir mit Hautflügel ausgestattet wurde. Masterchen meint, das ginge auf China zurück. In unseren Kulturbereich tritt der Teufel als Flatterwesen wie wir Buchfeen erst im Mittelalter in illuminierten Handschriften und Fresken auf. Und seien wir doch ehrlich, ohne diese Teufel wäre die Welt langweiliger da so viel weniger lustig. Wir Feen können es gut mit den Teufeln. Stellt euch vor, wir würden euch nicht mehr zur Lust verführen – nicht nur, dass ihr dann aussterben würdet.

To prevent our Master to fall for Ms Devil we asked her what her domain of power is.
„Devils rule over everything that is the beautiful, exciting,  and alluring. Ambrose Bierce blabbed it in his satirical lexicon ‚The Devil`s Dictionary‘ that the devil was led to the earth by a woman. Of course, Bierce didn`t mention that this woman emancipated herself and getting free from Mr Devil. And I am this woman.“
When our Master quoted William Blake without turning his glance from that tattoo „the path of excess leads to the palace of wisdom“ we became really worried.
„You are right“, agreed Ms Devil, „it`s all about overcoming irrational guilt feelings and to free oneself from fruitless hopes and dreams. I prefer being an honest egotist to being a nice hypocrite.“ When she was going on that the devil stands for indulgence instead of constraint, for wisdom and responsibility instead of self-deception she had won our sympathy. And anyway the devil is related to nature-beings like Pan with whom we fairies are related as well. This connection shows in the wings that the devil has got like us already B.C.  Our Master told us this goes back to Chinese ideas, whereas in our culture area you will find the winged devils as us winged fairies in illuminated manuscripts and frescoes not before the middle ages. But anyway, without the devil our world would be less cheerful. Yes, we Bookfayries like the devils. And imagine we would not seduce you to live your desires – not only that you would become extinct …

Teufel Dor

The Devil by Gustave Doré (from John Milton`s „Paradise Lost“)

So vor sich hin sinnierend, hörten wir Masterchen eifrig fragen: “Stimmt es, dass der Teufel ein Spiel- und Zechkumpane des großen Boccaccio war? Er war dessen angeklagt worden, so las ich.” Worauf Frau Teufel erklärte, dass es immer, wo es um Lust geht, der Teufel sich erbarme, da die Engel, diese neutralen Langweiler, es wirklich nicht bringen würden, wenn auch einige neuerdings bei uns Nachhilfe in Sachen Verführung nehmen. “Aber eigentlich sind doch diese Engel Duckmäuser, die sich eher in die Hose machen, als sich gegen diesen autoritären Gott aufzulehnen und nicht einmal zu Orgien sind sie fähig, pah! Da hat doch der Teufel ein anderes Format”, fuhr Frau Teufel überzeugend fort, “er war Begleiter jenes Doktor Faustus, der in Krakau, Toledo und Salamanca lehrte. Marlowe und Goethe haben ihn unsterblich gemacht, diesen Mephisto, ‘ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft.’ Kann man nicht daraus folgern, dass Gut und Böse eh relativ sind?”

Musing like this we heard our Master devotedly asking: „Is that true that the devil was the playfellow and booze buddy of Boccaccio? This great poet was indicted to be the devil`s friend, I read.“ Ms Devil explained that the devils always have mercy if desire is involved because those boring angels are loosers who don`t get anything working. Newly some of them take private lessons in seducing in the devil academy. „But all in all those angels are sneaks who don`t dare to rebel against an authoritarian god. And they can`t even celebrate an orgy!  Well, the devils just show more style“, Ms Devil continued convincingly, „Mephistopheles was the tutor of the famous Doktor Faustus who taught in Krakow, Toledo and Salamanca. Marlowe and Goethe made him immortal. Well, this Mephistopheles who calls himself part of this power who wants the evil but produces the good. You see, good and evil is very relative, isn`t it.“         

The Devil (Lucifer)

The Devil – Lucifer the fallen angel as he is banned by god from the heavens (by Mihaly Zichy)

“Behaupten nicht einige, der Teufel sei das Gewissen, das den Menschen verfolgt und peinigt?”, fragte Masterchen jetzt ganz in seinem Element und wieder – endlich! – bei Sinnen.
“Das ist eine infame Verleumdung dieser Brillenschlange Otto Rank, die Freud dazu brachte, im Teufel auch das Vater-Imago zu sehen.” Nachdem sie ihre Tasse austrank, fügte sie so süß lächelnd noch hinzu: ”Die Volkskultur hat uns verstanden, der wir Teufel zum Trickster wurden, witzig gewitzt und zu jedem Streich aufgelegt.”
Und nun erinnerte sich Masterchen an seine Kindheit, als er kleine gläserne Teufelchen in einer mit Wasser gefüllten Flasche tanzen ließ, indem er den Korken auf und zu drehte. Immer, wenn er lieb war, bekam er ein anders farbiges Flaschenteufelchen geschenkt.

„Some folks claims the devil being the conscience that people hunts and afflicts“, said our Master now turning to his field of knowledge and – thanks the devils – in his right mind again.
„That is an infamous denial of this four-eyed Otto Rank who made Freud to see the father-imago in the devil.“ After she had finished her tea she added smiling so sweetly: „The folk culture did understand us right in making the devil to the archetype of the trickster, witty and funny and open for every trick.“
And suddenly our Master remembered his childhood when he played with this glass devils letting them dance in the bottle by loosing and tightening the cork. And always when he behaved well he got another coloured devil.

Hell is empty, devils are here
William Shakespeare „The Tempest“

Wir Buchfeen ließen die beiden alleine, sollten sie doch ihren Spaß haben. Unterdessen haben wir nachgeschaut, wo der Teufel in der Literatur eine Rolle spielt. Der Teufel hat so viele Autoren und nicht nur das, auch Musiker und Filmemacher, angeregt, dass wir euch hier nur jene Werke kurz vorstellen, die wir selbst gelesen haben.

Now we Bookfayries leave our Master and Ms Devil alone to amuse themselves. In the meantime we had a look at where the devil plays an important role in literature. But oh dear, the devil has inspired so many artist – not alone writers but musicians, film directors and painters too – that we only introduce those novels we have read.

The Devil - Liege

The Devil as Lucifer in the cathedral Saint-Paul de Liége/Belgium (credit: Luc Viatow, http://www.lucnix.be)

Adalbert von Chamisso: Peter Schemihls wundersame Geschichte (1813) – Peter Schlemilh: The Shadowless Man
die von dem Mann handelt, der seinen Schatten an den Teufel verkaufte. Warum der Teufel diesen Schatten haben wollte, das wissen nicht einmal Götter. Auf jeden Fall lesen wir unterhaltsam dargeboten, dass es sich ohne Schatten reichlich schlecht lebt.
The well written story is about a young man who sells his shadow to the devil. Why the devil is in need of the shadow is not explained but we read astonished how horrible it is living without a shadow. The tale is told partly in the tradition of the romantic fairy tales.

A. Chamissos Peter Schlemilh (deutsche Erstausgabe)

A. Chamissos Peter Schlemilh (first edition)

E.T.A. Hoffmann: Das Elixier des Teufels (1815/1816) – The Devil`s Elixiers
Der Vorfahre eines Mönches hatte eine Beziehung zu einem Teufelsweib, wodurch Medardus, der dazu noch vom Elixier des Teufels probiert hat, verdammt ist, viele seiner Verwandten ins Unglück zu stürzen. Schön schaurig im romantischen Stil erzählt wie alle Erzählungen Hoffmanns.
This novel is based on a highly complicated plot as in the end everyone is related to everybody. Anyway an ancestor of the monk Menardus had a relationship to a female devil. Medardus, the custodian of the devil`s elixiers tries a little of those and immediately is condemned to kill most of his relatives or make them very unhappy. It is the classic gothic novel of the age of romanticism well told like all tales of Hoffmann.

Nicolai Gogol: Das Bildnis (1842) – The Portrait
Kurt Tucholsky hat diese Geschichte in der “Weltbühne” (Jan. 1921) beschrieben. Kurzum hier geht`s um ein Bildnis, das einem armen Künstler zu Ruhm und Geld bringt, ihn aber letztlich zugrunde richtet. Wie Peter Schlemilh lautet auch hier die Moral von der Geschicht`: Reichtum macht nicht glücklich.
The famous German writer Kurt Tucholsky did review this story in 1921. In short it is all about a portrait, as the title says, which makes a poor artist famous and rich but in the end produces his downfall. Actually quite a romantic clischee but well written. Like in Peter Schlemilh`s story is the moral of this tale: being rich does not make you happy. 

Jan Potocki: Die Handschrift von Saragossa (1847) – The Manuscript Found in Saragossa
Das ist einer verrücktesten, klügsten enzyklopädistischen Romane, die wir in Masterchens Bibliothek fanden. Es ist umwerfend und gut gemacht, wie Potocki das Wissen seiner Zeit in einen spannenden und sehr dicken Roman aufarbeitet. Ehrlich, ein Geheimtipp von uns.
This is one of the most mind blowing book we found in our Master`s library. This encyclopedic, sophisticated novel is worthwhile reading although it is very long and has many footnotes too. But Potocki succeeds to pack all the knowledge of his time in one thrilling novel.  An insider`s tip especially for those who are interested in esoteric knowledge and, of course, you will meet the devil there as well.

Michail Bulgakow: Der Meister und Margarita (1940) – The Master and Margarita
Der mächtig von der Zensur gekürzte Roman ist eine Satire auf das Leben in Moskau. Einige zählen diesen Roman zu dem wichtigsten in Russland des 20.Jh. Hier hat der Teufel eine positive, erlösende Funktion.
We were not that impressed by this novel which is praised as one of the most important Russian novels in the 20th century. The text is very much shortened by Russian censorship and is a satire set in Moscow.

Thoma Mann: Doktor Faustus (1947) – Doctor Faustus
Obwohl wir Thomas Mann Fans waren, hatten wir mit diesem Roman über Musik schon immer Schwierigkeiten. Nicht nur, dass das Thema Musik für uns zu langatmig ausgeführt wird, sondern auch das der Stil einfach zu geschraubt künstlich ist. Es fehlt völlig die ironische Leichtigkeit des früheren Joseph-Romans, die wir bei Mann so lieben.
Although we have been admirers of Thomas Mann we always had our problems with this novel about modern music. Not only that the topic music is too lengthy written about for our taste, also the style is superficial and maniristic. This novel lacks the ironic lightness of the earlier written novel about Joseph and his brothers. Maybe when the devil is involved even Thomas Mann looses his easy irony. 

Und nicht vergessen Goethes Drama „Faust“, die dramatische Geschichte, die der deutsche Intellektuelle Heinrich Faust mit Mephisto erlebt. Mephisto ist Fausts alter Ego, dieser Teufel, der in jedem von uns wohnt und so oft verdrängt und dadurch gestärkt wird.
In the German literature the most important text about the devil is Goethe`s „Faust“, the story of an intellectual and his adventures with Mephistopheles (influenced by the Renaissance-drama of Christopher Marlowe). Mephistopheles is Faust`s alter ego, this devil living in everyone of us and is often made powerful by repression.

Christopher Marlow`s "Faust", first edition, 1620

Christopher Marlowe`s „Faust“, first edition, 1620

Da ihr die ihr die letzten beiden Titel sicher vom Film her kennt, brauchen wir wohl nichts dazu schreiben:
As you surely know those two titels from films we don`t need to write about those:
Ira Levin: Rosemary`s Baby
William Peter Batty: The Exorcist

Zum Schluss noch eine Geschichte, die ich gerade in Vargas Llosas Roman „Tante Julia und der Kunstschreiber“ las: Ein Mann erschreckt als Teufel verkleidet seinen Freund, der ihn in Panik erschlägt. Der Freund kommt nun als Teufel verkleidet in sein Dorf, wo er von einer Gruppe von Bauern erschlagen wird. Könnt ihr euch vorstellen, wie die Geschichte weiter geht? Klar, nun treten diese Bauern als Teufel auf. Der Held des Romans, ein verhindeter Schreiberling, überlegt sich, wie es wäre, wenn „der richtige Teufel“ zwischen all den verkleideten Teufel erscheinen würde. Diese Geschichte schrieb er allerdings nie.

Last not least a story I just read in Vargas Llosa`s novel „Aunt Julia and the Scriptwriter“: A man frigthens his friend for fun disguised as the devil. The friend slays him panicking and now it is him who comes in his village disguised as the devil where he is slain by a group of peasants. I suppose you guessed already how the story goes on. You are right, now those paesant appear in disguise of the devil. The hero of this novel, this unsuccessful scriptwriter, thinks about what would happen if the real devil would appear among all the disguised ones. But he never wrote this story.

Wir wünschen euch allen einen teuflisch guten Tag. Liebe Grüße und übrigens „dilige et quod vis fac“ (liebe und tue, was du willst), denn wir sagen mit Goethe (Faust) „uns plagen keine Skrupel noch Zweifel, fürchte mich weder vor Hölle noch Teufel“.
We wish you all a happy day and remember this old Latin saying „dilige et quod vis fac“ (love and do what thou willt) as we say quoting the German poet Goethe: „we are neither afflicted by qualms nor doubts, we do not fear neither hell nor the devil“.
Siri und Selma, die höllisch guten Buchfeen🙂🙂, die jetzt erstmal einen Kaffee trinken, heiß wie die Hölle und schwarz wie der Teufel😉

Über Klausbernd

Autor (fiction & non-fiction), Diplompsychologe (Spezialist für Symbolik, speziell Traum- und Farbsymbolik)

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  1. nice post! those book fairies are quite witty and have such a gift of giving us smiles!

    Antworten
  2. Interesting topic. Informative and thought-provoking. Very well written. I have to say, I lean towards Goethe’s interpretation.

    Antworten
    • Yes, we fairies feel a bit similar like all these devils and we are fans of Goethe`s „Faust“. Did you know that our Master in his youth had to learn the whole „Faust“ by heart. It was an exercise in will power his grandmother gave him. Well, those were the times …
      Thank you for commenting🙂
      Have an enjoyable day
      Love from
      Siri and Selma, Bookfayries

      Antworten
  3. Thanks for sharing this great article !!!
    *clap to you
    *clap to Thomas Mann: Doktor Faustus
    *clap to Goethe’s Faust ****
    all my favorites ones and you reminded me that I should read again and again these masterpieces!

    Antworten
    • Dear Juno,
      we, Siri, Selma, me and you, seem to have the same taste, of course😉
      There exists a chap-book of Doktor Faustus as well, I don`t know of which origin (I suppose Eastern Europe) which is quite magical full of alchimist ideas but not that philosophical as Thomas Mann und Goethe.
      Thank you very much for your kind commentary.
      We, Siri, Selma und me, wish you a great evening🙂 We will vanish in our sauna with friends now.
      Greetings from North Norfolk coast
      Klausbernd

      Antworten
  4. Wenn man vom Teufel spricht … auf meinem kleinen Buchtisch neben dem Sessel wartet Dantes *Inferno* auf mich, gelesen zu werden😉
    Vorsichtshalber sende ich euch himmlische Grüße, denn die Hölle ist bestimmt weitaus ungemütlicher🙂

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    • Ja, ja, das „Inferno“ – ich finde, das ist sehr gut gealtert, es lohnt sich immer noch zu lesen. Da musst du dich warm anziehen mit Schal, Mütze und Handschuhen, denn dort ist Hölle kalt, brrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr …
      Ganz liebe Grüße aus dem immer noch sommerlichen Cley – eigentlich voll langweiliges Wetter, stets blauer Himmel und Sonnenschein …
      Klausbernd
      Die Buchfeen lassen kichernd grüßen🙂🙂 grüßgrüßgrüß …

      Antworten
  5. Interessant, wie viele Facetten der Teufel hat. Euch ist mal wieder ein prima Post gelungen. Sehr unterhaltsam. Wer will da schon in den Himmel? Liebe Gruesse, Peggy

    Antworten
    • Liebe Peggy,
      wir haben auch schon unsere Plätze in der Hölle vorgebucht, Himmel wäre uns viiiiiiiiiiiiel zu langweilig. Und habe Dank für dein Lob, dafür kommst du sicher in die Hölle. Wir halten dir einen guten Platz frei, versprochen🙂
      Mit lieben Grüßen
      Klausbernd und seine liebfrechen Buchfeen Siri und Selma

      Antworten
  6. Lieber Klausbernd,
    wenn ich wieder von Köln zurück nach Berlin bin, werde ich in Ruhe den Artikel lesen.🙂
    Einen schönen Tag wünscht dir Susanne

    Antworten
    • Liebe Susanne,
      alles, alles Gute, viel Freude und Erfolg wünsche ich dir für deinen Ausstellung in Köln. Ich halte fest die Daumen.
      Grüße doch bitte alle, die du nun in Köln treffen wirst und die mich kennen. Einen ganz lieben Gruß an dich vom viel zu warmen Norfolk
      Klausbernd🙂

      Antworten
  7. Reblogged this on AuAu Over and commented:
    Such an interesting topic, its easy to realize how intimately connected are Good and Evil, the difficult part its to know why.
    I get the feeling that Good is whats already set, something forced to be respected and admired since its our safety net to fall back on, yet it lacks of so many things for whatever reasons; and Evil is our determination of making things and shape the world our own way, powerful and pleasant, yet likely to fail for our own perversion.
    You did kept an eye on your Master, right Bookfayries?😛

    Antworten
    • Thank you sooooo much, dear AuAu, we really feel honoured and are sooooo happy🙂🙂 You are so right with your comment: Good is conventional and boring, Evil is creative and interesting😉
      Well, well, in some situations we have to keep an eye on our Master, oh dear …
      Have a happy weekend
      Siri and Selma, the busy Bookfayries

      Antworten
    • Ja, gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz herzlichen Dank. Und toll dieses Teufelchen, wo hast du denn das her?
      Ganz liebe Grüße von uns, die wir jetzt heiße Hölle in meiner Sauna spielen
      Siri, Selma und Klausbernd und all unsere Meeresteufelinchen🙂🙂 und hier müssten eigentlich deine kleinen Teufelchen kommen …

      Antworten
  8. Toller Artikel, sehr unterhaltsam! Und die Engel als neutrale Langweiler und Duckmäuser: das hat was.
    LG Juergen

    Antworten
  9. Great article! Made it’s so interesting to read, from arts to analysis of various books🙂
    Thanks to all of you!

    Antworten
    • Thanks a lot for your comment.
      Well, Siri and Selma really got into this topic. And do you know why? Because some people called them angels because they are winged but they don`t like that at all. They feel much nearer to the devils and think angels are dead boring.
      Have a happy weekend
      Klausbernd
      Greetings from Siri and Selma🙂🙂

      Antworten
  10. Lieber Klausbernd, it’s just a great pleasure to read your article! Du hast mich nun auch endgültig davon überzeugt, dass das Leben viel langweiliger wäre ohne den lieben Teufel. Auch dir einen guten Tag und danke. Cari saluti Martina:)

    Antworten
    • Liebe Martina,
      habe Dank für deinen Kommentar. Das ist ja toll, dass wir dich vom positiven Wert des Teufels überzeugten, sofort wird das Leben freier und lustiger.
      Habe ein wunderschönes Wochenende.
      Liebe Grüße von der sonnigen Küste
      Klausbernd und seine fröhlichen Buchfeen Siri und Selma

      Antworten
  11. 😉 “Everything will turn out right, the world is built on that.”
    (Mikhail Bulgakov, „The Master and Margarita“)

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  12. Das ist genial, so tricky geschrieben, Teufel, Teufel!! Nehme jetzt einen kleinen Enzym-Shake zu mir, mit ganz viel Luziferase, haben wir das Teuflische in den Genen ?….. bin im Stress, haben am Wochenende wieder unsrer Stadtfest, am Samstag singt ein man über „New Age“, am nächsten Tag tanzen wir wieder auf dieser Bühne, hinten wird wahrscheinlich wieder „Sparen-Sparkasse“ stehen….Buchfeen, danke für diesen tollen Artikel, alles gegeben! Großartig!!

    Antworten
    • Liiiiiiiiiiiiiiiiiebe Pia,

      klar, hast du das Teuflische in den Genen, haben wir alle – zum Glück.
      Wir wünsche dir ein feines Stadtfest, teuflisch viel Freude und Vergnügen.

      Alles Liiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiebe
      Siri & Selma, die liebfrechen Buchfeen🙂🙂

      Antworten
  13. Teuflisch lustig, liebe Buchfeen🙂

    Liebe Grüsse!

    Antworten
  14. Talking aboul hell and the devil, so I was reminded of this old Winston Churchill saying which I always had liked – “If you are going through hell, keep going” – very well written post…🙂

    Antworten
    • Thank you for your comment, dear Andrikken, and for that Churchill quote. We keep on going – anyhow …
      Have a great weekend
      Klausbernd, Siri and Selma🙂🙂🙂

      Antworten
  15. Lieber Klausbernd,

    Marilyn Monroe soll mal gesagt haben;
    „I am good, but not an angel.
    I do sin, but I am not the devil“
    das gefällt mir.🙂

    Als einige Leser „Ihre 5 Lieblingsbücher aller Zeiten“ auf den Dinablog präsentierten, waren u.a. „Der Meister und Margarita“ darunter. Ich war beeindruckt, so viele positive Rezensionen und Lobeshymnen verschiedener Literaturkenner, das Buch habe ich mir sofort gekauft. Auf meine Leiblingsliste kommt das Buch nicht, es beruhigt mich, dass auch andere weniger laut klastchen.
    Den Kampf zwischen Gut und Böse finde ich in P. Coelhos „Der Dämon und Fräulein Prym“ viel unterhaltsamer vorgestellt. Als Hörbuch, eindringlich vorgelesen von Markus Hoffmann, immer noch ein Hit.

    Ganz ♥liche Grüße nach Cley aus dem sonnigen Bonn
    Dina
    xxx

    Antworten
    • Mein liebe Dina,
      inzwischen habe ich mir „Der Meister und Margarita“ angeschaut, naja, ich würde „nett“ sagen oder „nice“ auf Englisch mit all der Doppeldeutigkeit dieser Adjektive.
      Der Coelho „Der Dämon und Fräulein Prym“ finde ich wie du unterhaltsam, witzig und hintergründig. Ich kenne es nur als Hörbuch, das mir Siri vor zwei Jahren schenkte und höre es immer wieder mit Genuß beim Putzen.
      Ganz liebe Grüße von sonnigen Cley nach Bonn
      Klausbernd
      xxx

      Antworten
  16. And there’s Robert Loius Stevenson’s Dr Jekyl and Mister Hyde and James’s Hogg’s Confessions of a Justified Sinner.

    Antworten
    • Dear Dorothy,
      Stevenson`s Jekyl/Hide-Story is indeed a little bit similar to Goethes „Faust“: the „two souls which live in our chest“ – the devil living in all of us. I find Jekyl/Hide very well written and in a way one of the first criminal stories.
      I have to admid I never read some text written by James. If I remember it right his brother was that famous American psychologist and so I suppose it is a psychological sophisticated story.
      Thanks for reminding us on these two texts.
      Enjoy your weekend
      Klausbernd and his chirpy Bookfayries Siri and Selma

      Antworten
  17. Hi there,
    we have been so busy moving, I haven’t had much time to read your blog lately. Sorry, sorry Siri and Selma . sorry with a big kiss fo reach and every one! XX🙂 I enjoyed this one about the devil. Sadly, I don’t know too many books you mention here, I’ll put the one by Coelho on my wishing list. I once read “Aunt Julia and the Scriptwriter” by Vargas Llosa and I think i liked it🙂 but can’t remember too much. Oh dear.
    Have a great time! Lost of love, hugs and kisses from sunny Fredrikstad
    Tone Xx

    Antworten
    • Hi, dear Tone,
      „Aunt Julia and the Scriptwriter“ is funny, erotic, entertaining, and easy to read. It`s the first book of Vargas Llosa I read because usually I rather rather European authors from England, Scandinavia and Germany and Switzerland. I don`t regret reading Llosa, I will finish the crazy novel tonight.
      Have an enjoyable weekend.
      All the best from sunny Cley
      Klausbernd

      Antworten
  18. Conrad Cornelius

    Guten Abend,
    es scheint üblich sich zu duzen, also frage ich euch, liebe Buchfeen und dich, lieber Klausbernd; – nachdem ich den interessanten und sehr gut recherchierten Artikel über den vergnüglichen Teufel gelesen habe, fühlte ich mich ermutigt in den eigenen Büchern nach dem Teufel zu gucken. Ich wurde fündig!🙂 Allerdings habe ich das Buch noch nicht gelesen, also nach langer Einleitung: kennt ihr „F“ von Daniel Kehlmann, über den Zauberwürfels des Teufels? Nach einem guten Steak und einem feinen Rotwein werde ich gleich mit dem Roman anfangen.
    Beste Grüße
    Conrad

    Antworten
    • Ja, lieber Conrad, wir duzen uns hier für gewöhnlich. Viele auf unserem Blog kommen aus Skandinavien oder England und dort ist es ja geradezu eine Beleidigung einen z.B. mit Nachnamen vorzustellen. Also nehmen wir uns kühn heraus, auch dich zu duzen. Okay?
      „F“ von Daniel Kehlmann kennen wir nicht. Vielen Dank, dass du darauf aufmerksam machtest und wenn du es nach Steak und Rotwein gelesen hast, fänden wir es toll, wenn du darüber berichten würdest.
      Dann lass es dir schmecken und gut munden.
      Herzliche Grüße vom abendlichen Cley next the Sea
      Klausbernd und seine heute liebfrechen Buchfeen Siri und Selma, die sich für deinen Kommentar bedanken🙂🙂

      Antworten
    • @ Conrad
      ich fände es auch interessant, wenn du hier deine Eindrücke zu „F“ schildern würdest. Gestern haben Siri, Selma und ich unterwegs im Radio gebannt Deutschlandfunk gelauscht ; dort wurde das „F“ als das Buch der Woche vorgestellt.
      Liebe Grüße aus dem Rheinland
      Dina und die 2 fröhlichen Buchfeen Siri und Selma

      Antworten
  19. Ich danke Dir so sehr für diesen Artikel, lieber Klausbernd!
    Klasse!
    Liebe Grüße,
    und Euch ein schönes Wochenende, mb,
    und dm lässt auch fein grüßen …😉

    Antworten
    • Liebe mb und dm,

      habt ganz herzlichen Dank für euer Lob. Da freuen sich Siri und Selma aber und flattern vor fröhlicher Aufregung im Quadrat.
      Wir wünschen euch beiden auch ein rundum feines Wochenende.

      Liebe Grüße von
      Klausbernd, Siri und Selma🙂🙂🙂

      Antworten
  20. Hello my friends and Wpler students.My Wpadresse has changed please write an email with your email address you all me briefly thank you…

    Come on my Wpseite see me was the question

    Antworten
    • ???
      I don`t get it …

      Antworten
      • need your email address otherwise I can not send the modification link you from my WPseite, because WP doesn’t like to see it if we had links in the article to comment with einfügen…da time I pretty problems for this reason.Here is the weather gemischt…ich write you time on English is Andrea once a Variante.Hab a beautiful Tag.Herzlichst

      • Äh …
        Ich denke, du schreibst besser in Deutsch. Dein Englisch verstehe ich einfach nicht, sorry😦

  21. I loved thids Devil’s post a lot! It was fun reading it all, Klausbernd! ooh yes!

    Antworten
  22. Hm – mit Vergnügen gelesen.

    Die Handschrift von Saragossa werde ich demnächst lesen🙂
    Liebe Grüße
    Barbara

    Antworten
    • Liebe Barbara,
      „Die Handschrift von Saragossa“ ist eine verrückte Fleißarbeit, erstaunlich wie der Autor all sein Wissen, das beachtlich ist, dort hineinfließen lässt. Das ganze Ausmaß wird dir erst richtig klar, wenn du die Fußnoten auch liest. Das hat mir sehr imponiert, ein Roman mit Fußnoten. Ich liebe nämlich Fußnoten und als ich noch wissenschaftlich tätig war, habe ich oft bei Aufsätzen und Büchern nur die Fußnoten gelesen, denn dort versteckt sich oft das wahre Wissen, während der Text mainstream ist, damit er möglichst massenhaft gelesen wird.
      Liebe Grüße und ein feines Wochenende dir
      Klausbernd

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      • Ich liebe auch Fußnoten….
        Liebe Grüße!
        ….im Ernst, es ist erstaunlich, was manche in den Fußnoten an Wissen einstreuen und offensichtlich vermuten, dass es die Leser nicht interessiert, oder zu sehr ins Detail geht….z.B in der Bhagavad Gita, blödes Beispiel jetzt beim Thema „Teufel“.
        Kannst du mir den Unterschied zwischen Satan und Luzifer erklären, oder wissen das vielleicht die Buchfeen?
        Würde mich wirklich mal interessieren…….

      • Liebe Pia,
        ich hatte eine Lektorin, die Fußnoten hasste. So machte ich aus den Fußnoten stets ein anspruchsvolles Buch und der Text ohne Fußnoten wurde dann zum Ratgeber.
        Ich weiß nicht mehr, wer das war, aber ich glaube, es war im 17. Jh., da schrieb einer einen Text mit Fußnoten und wiederum mit Fußnoten zu diesen Fußnoten, die auch wieder Fußnoten aufwiesen. Mich hat das damals sehr fasziniert.
        Liebe Grüße
        Klausbernd

  23. Liebe Pia,
    ich kenne mich da auch nicht so richtig aus, vielleicht kann das eine oder einer dir – und auch mir – besser erklären.
    Mein Versuch: SATAN ist so etwas wie der Staatsanwalt beim jüngsten Gericht, der Ankläger des armen Sünderleins. Irgenwie (?) und irgendwann (?) wird er dann zum Rebellen gegen Gott und gefallenen Engel. LUZIFER ist eigentlich der Morgenstern bzw. Abendstern, eben Venus. Er ist der Lichtbringer. Wie der dann zum Teufel wird, ist mir unklar.
    Beide zeigen die hochgradig autoritäre Struktur Gottes. Wer Widerspruch übt, wird vom Engel zum Teufel. Völlig platt: entweder man ist für oder gegen Gott – Zwischentöne gibt`s da nicht. Das ist Fundamentalismus in Reinkultur.
    Ein schönes Wochenende dir und liebe Grüße
    Klausbernd🙂

    Antworten
    • Vielen Dank, lieber Klausbernd, ich hoffe auch, dass mir das hier jemand erklären kann, es sind schon einige Rätsel zu lösen….die Hobbyastrologin in mir möchte das gerne wissen: Waage mit Skorpion wäre dann nämlich Satan und Luzifer gemeinsam im Boot zu haben. Noch ein wenig Neptun dazu, kein Wunder, dass man sich da ein bissel „aufrührerisch“ verhält. Am liebsten würde ich ja mal einen Round-Tabel mit denen machen….
      Wir tanzen morgen zum ersten mal den neu einstudierten Piratentanz, bitte Daumen drücken!
      Schönen Sonntag dir!

      Antworten
    • Hello! Wir waren super! Hatte ich doch echten Piratenfriedhofsduft eingeatmet in Cley!
      Außerdem habe ich mir überlegt eine blonde Perücke zu tragen….
      Eine Hose, auf der hinten unten „Angel“ steht, finde ich auch schick, dazu ein T-Shirt „Sie tut doch nix, sie will nur helfen“ oder vorne EGO hinten KILLER.
      Schöne Woche! Habe auch ein T-Shirt „Never miss the chance to shut up“, freiwillig selbst gekauft….
      Alles Liebe!

      Antworten
      • Na, liebe Pia,
        das hört sich ja völlig verrückt an. Schade, dass du kein Foto von deiner Kluft hast😦
        Die alten Piraten, das fällt mir gerade ein, sind Teufel und Helden zugleich.
        Liebe Grüße, eine angenehme Woche
        Klausbernd🙂

  24. Was wären wir ohne all die süßen Verlockungen der Hölle? Was wäre es langweilig. Ich mag auch nicht immer nur Hosianna singen und täte mich, wie Aloisius auf der Wolke (der Münchener im Himmel), mit der Harfe, schrecklich langweilen.

    Ein feiner Beitrag über den Höllenfürsten.🙂

    Liebe Grüße, Szintilla

    Antworten
    • Vielen herzlichen Dank, liebe Szintilla,
      fein, dass du mich an den Münchner im Himmel erinnert hast. Ich hab`s nur einmal gehört, mich aber schief gelacht. Ich habe mir gerade diese Geschichte von Ludwig Thoma noch mal auf YouTube angehört – zum Schreien gut. Es erstaunt mich immer wieder, welche witzige Schreiberlinge Bayern hervorgebracht hat, wie z.B. auch den Valentin, bei dem Brecht als Geräuschemacher arbeitete und den er sehr verehrte.
      Habe ein durchweg angenehme Woche.
      Liebe Grüße
      Klausbernd

      Antworten
      • Ja Bayern, da ist ein König mit den Schwänen baden gegangen, hat ein schönes Schloss gebaut….
        Im Hotel Sommer in Füssen gibt es im Schwimmbad eine Hängeliege, kann man tiefenentspannt über den See schauen zum Schloss, den Gedankenströmen freien Lauf lassen……..
        Das Musical spielen sie nicht mehr, da kamen auch Graf Dürckheim und Tesla vor.
        Im Deutschen Bundestag wollten sie gerade wissen, wie ich die Idee der „Grünen“ finde, Ölheizungen zu verbieten, 80 Zeichen Kommentar.
        Bei mir ist ja nicht die Tante sondern der Onkel tot, der bei der BASF in einem Verkaufsteam tätig war, er war zuständig für den geschichtlichen Hintergrund der Firma…….naja, die IG-Farben ist ja nicht so astrein, kein Öl aber Chemie…..
        Kannst du den Faust eigentlich immernoch auswendig?
        Gehe jetzt tanzen, danke für diesen inspirierenden Beitrag über Teufel!

  25. Liebe Pia,
    nein, den „Faust I“ kann ich nicht mehr auswendig. Ich war gerade 20, als ich den auswendig lernte. Viele sind der Ansicht, dass man so bis 18/19 seine beste Zeit für intellektuelle Hochleistung habe und danach geht`s bergab. Also mit 20 war ich gerade noch intellektuell topfit. Ich kann mich noch erinnern, dass ich das Auswendiglernen nicht so schwierig fand, was auch an der gut rhythmisierten, teils gereimten Sprache lag. Damals habe ich viel auswendig gelernt, das gehörte zu meiner konservativen Ausbildung. Einiges kann ich noch davon.
    Frohes Tanzen, liebe Grüße
    Klausbernd

    Antworten
  26. Dear Bookfayries and Klausbernd,
    As always a very interesting, well researched, educational and witty post!
    This sentence really made me smile: „I prefer being an honest egotist to being a nice hypocrite“😀
    On the lighter side compared to the bibliography you proposed, I will add a fun song to your „devilish collection“😉 It is called Devil came down to Georgia by The Charlie Daniels Band – good country music and fun lyrics!
    „When the devil finished
    Johnny said well you’re pretty good old son
    But just flop down in that chair right there
    And let me show you how this stuffs done“😉
    Have a wonderful week!
    Big hugs,
    Stefano

    Antworten
    • Dear Stefano,
      thanks for that fun song! It`s funny and typical: there are much fun songs and fun literature about the devil but about the angels and this Christian god everything is dead serious. I suppose that tells us everything.
      A wonderful week for you as well!
      With lots of love
      Klausbernd

      Antworten
  27. Vielen Dank for liking StarDreams. By my name alone I am compelled to read your blog🙂
    @Michdevilish

    Antworten
  28. Good evening you all….:) Must say that reading this post was pure amusement…!! erotism, the eternal damnation, art, literature….
    The perfect ingredients for the after-dinner…conversation…

    Thank you for the inspiration!🙂

    Antworten
  29. I’m surprised you did not mention the portrait of Dorian Grey. You read it for sure!!!🙂
    Loved this post! What happen to Ms. Devil?
    Francesca Xx

    Antworten
    • Dear Francesca,

      you are right „Dorian Gray“ can be seen as a Faust-Mephistopheles-story. Dorian Gray being Faust, Lord Henry being Mephisto, Sybil Vane being Gretchen and Basil being Wagner. But different to Goethe`s „Faust“ there is no salvation to be found. It`s like the Faust-story of the German poet Nikolaus Lenau: there is no salvation for Faust, the devil wins. – I didn`t mention it because there are so many Faust-stories and for Germans Goethe`s and Thomas Mann`s texts are the most important, as for English people Christopher Marlowe and Oscar Wilde`s „Dorian Gray“. Is there a kind of American Faust-story as well?

      What happened to Ms Devil? Well, well she left after two days and what happened then that`s a big, big secret even Siri and Selma don`t know about.

      I wish you a happy day.
      Love
      Klausbernd🙂

      Antworten
      • I’m so sorry Klausbernd. I didn’t understand that you were talking only about German authors. My mistake. Unfortunately I’m not aware of any American story but I’m sure there must be more than one.🙂
        Have a wonderful afternoon.
        Love,
        F.

      • Dear Francesca,

        well, I know the German and Scandinavian literature best. But, of course, the decadence of Oscar Wilde I love, such a great Irish dandy. Actually I always picture the devil a bit dandylike as well.

        Have a beautiful evening. I will have a sauna with friends in my garden and grilling afterwards.

        Love
        Klausbernd

  30. Sorry, ich schon wieder, scheint irgendwie mein Thema zu sein. Kürzlich bei einer Kommunion in der Kirche: Die Geschichte von der Brezel. Ein Mann bekam den Auftrag ein Brot zu backen durch das 3x das Licht gehen kann. Erst dann bekäme er die ersehnte Braut, So erfand er die Brezel.
    Eine Schlange zur Brezel geformt. verstehen so etwas 9jährige Kinder???
    Sie wollen doch viel lieber ein Stück abbrechen, essen, sich das Ding auf die Nase setzen und als Brille verwenden, oder???
    Eine italienische Oma gab den unruhigen, quengeligen Kindern die ganze Zeit Bonbons und Schokolade. Es war wohl etwas in meinem Blick, am Ende meinte sie zu mir: ich bin doch die Oma, da habe ich sie mal umarmt.
    Schönen Tag allen!

    Antworten
    • Liebe Pia,

      Mythen und Märchen wie diese Geschichte von der Brezel waren ursprünglich ja keineswegs für Kinder gedacht (als die entstanden, hatte man gar keine Vorstellung von Kindheit, die eine „Erfindung“ des 19. Jh. ist).

      Was ich spannend finde an solchen Geschichten, was man immer so tun muss, um die ersehnte Braut zu bekommen. Es wurde einem wirklich nichts geschenkt – ein hartes Leben😉

      Auch dir einen schönen Tag
      Klausbernd

      Antworten
  31. Nachdem ich auch durch dich so einiges mehr über die Symbolsprache erfahren hatte, war es übrigens fast nicht mehr auszuhalten im katholischen Gottesdienst, Nächstes mal(?) werde ich auch Bonbons und Schokolade brauchen und so einen Ipod, wie die 10 bis 14jährigen heimlich im Ohr hatten….
    Wenn ich mit den 4jährigen wie eine Kindertante mit etwas erhöhter Stimme spreche, machen sie sich ernsthaft Gedanken um meine Gesundheit.
    Manche müssen durchs Feuer gehen, bei „Schwanensee“ soll der Prinz aus den vielen Schwänchen seinen „Herzensschwan“ finden.
    Ein bissel stört mich dabei, dass immer der andere geprüft werden soll, nicht man selbst. Auftragsprüfungen…..
    Über die Erfindung der Kindheit muss auch nocmal gründlich nachdenken.
    Alles Liebe von Pia

    Antworten
    • Du hast recht, liebe Pia, es sind immer die anderen, die geprüft werden und klassisch sind es immer die Männer. Oh dear, es ist schon ein hartes Los, Mann zu sein😉
      Ich habe einst über die Erfindung der Kindheit das Werk von Phillipe Aries gelesen. Wenn ich mich dunkel erinnere, wurde zum Ende des 16 Jh. mit der Neuzeit die Kindheit erfunden. Zuvor wurden Kinder stets wie Erwachsene behandelt. Man hatte deswegen auch kein Konzept von Erziehung. Das mittelalterliche Verhältnis von Eltern zu Kindern glich dem vom Meister zu seinem Lehrling.
      Ach, ich sehe gerade, das Buch steht noch in meiner Bibliothek. Du kannst das in P. Aries: Geschichte der Kindheit (München 1975) nachlesen.
      Liebe Grüße
      Klausbernd

      Antworten
  32. Verteufelt guter Artikel, vielen Dank dafür! Mir wurde stellenweise ganz heiß beim Lesen!😉

    Siri und Selma, also Ihr drei habt mir wirklich gefehlt, stelle ich gerade fest, Teufel noch mal!😀

    Antworten
    • DANKE! Oh, das sind wir aber teuflisch froh und freuen uns höllisch🙂🙂🙂
      Ganz liebe Grüße und eine teuflisch gute Woche wünschen wir dir
      Klausbernd und seine beiden liebfrechen, heißen Buchfeen Siri und Selma

      Antworten
  33. Hach, wenn’s den Teufel nicht gäbe, man müsste ihn glatt erfinden! Sehr inspirierender Artikel, danke!
    Der Teufel übrigens auch Wilhelm Hauff inspiriert zu den „Mitteilungen aus den Memoiren des Satan“, schon damals ganz im Salon zu Hause. Besonders lesenswert daraus die Einleitung, wie der Herausgeber an die Memoiren kam, Satans Gedanken zu Goethes Mephisto und sein Besuch beim Meister höchstselbst. Hauff war erst Anfang 20, als er so keck über Goethe schrieb und viel älter ist er leider auch nicht geworden.
    Und Schlemihls Teufel wollte natürlich den Schatten, um ihn später gegen die Seele einzutauschen. Ein von langer Hand vorbereiteter Coup, das ganze, den der graue Herr bestimmt öfter durchgezogen hat. Und da man sonst kaum von schattenlosen Menschen liest, wohl ziemlich erfolgreich …

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    • Liebe/r Hokuspokus,
      das ist aber ein toller Kommentar. Ganz herzlichen Dank dafür🙂 teuflisch gut😉. Huch, von dem Hauff, den ich sehr liebe, kannte ich gar nicht diese teuflischen Mitteilungen. Danke für den Nachhilfeunterricht🙂
      Ich bin gerade im Urlaub in Englands nördlichster Ecke und ganz ko vom Wandern, ich bin schon gespannt, deine Seite zu besuchen, wenn ich in 3 Wochen zurück bin.
      Liebe Grüße aus dem Lake District
      Klausbernd und seine teuflisch guten Buchfeen Siri und Selma

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