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„Lokes“ in Cley next the sea

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„Lokes“ in Cley next the sea

Hallo, hallo, heute bringen wir Euch einen Gemeinschaftsartikel von Selma OberKnipsiFee und Siri BuchFee. Da der Master auf dem Kontinent weilt und wir geschickt wurden, nach dem Rechten zu sehen, nahmen wir uns Zeit, durch unser schönes Dorf und seine idyllischen Gassen zu fliegen.

Es geht um die Lokes. Wahrscheinlich wisst Ihr nicht, was ein Loke ist. Nach dem Wörterbuch von Robert Forby (mit sooo einen langen Titel, wie Siri BuchFee ihn liebt) „An Attempt to Record the Vulgar Tongue of the Sister Counties of Norfolk and Suffolk as it existed in the last Twenty Years of the Eighteenth Century“  (1830 von seinem Freund George Turner vollendet und herausgegeben) ist das eine kleine Gasse, eben was der Brite „lane“ nennt. Im Dialekt Norfolks gibt es einige solcher Worte wie z.B. „loke“, die noch heute bei uns gebräulich sind und von FOND (Friends of Norfolk Dialect) gepflegt und vor dem Aussterben bewahrt werden. Einer, der unseren Dialekt (der eigentlich ein Akzent ist) in den sechziger Jahren in ganz Großbrittannien populär machte, war Allan Smethurst, bekannt als „The Singing Postman“.

Und so sah er aus, der beliebte Postbote. Alles klar?

Diese Lokes gibt es am schönsten ausgeprägt in unserem geliebten Cley und die folgenden Knipsis  zeigen Euch, warum wir unsere Lokes sooo lieben.

Dinas Lieblingsloke, aber nicht immer. Das Wetter und die sich ständig verändernde Lichtverhältnisse im Laufe des Tages spielen eine Rolle, wie eine flüchtige Laune, man weiß nie so richtig, was kommt oder sich zeigt. Darum lieben wir sie ja so. Dieser Loke badet gerade in der Nachmittagssonne.

Dieser Loke lädt zum Hüpfen, Singen und Tanzen ein, findet Ihr nicht? Fred Astaire hätte sich sicherlich gefreut, auch wenn es bei uns kaum regnet. Das ist gut so, in die Lokes passen eh keine Regenschirme.

Der gleiche Loke im schwachen Nachmittagslicht eines Weihnachtsrundfluges letztes Jahr. Der vorbeihuschender Mann sieht dem Master nicht unähnlich, aber wir waren uns diesmal einig, keine Knipsis … es ist nur um zu zeigen, dass Schirme wirklich keinen Platz haben …

Ja, wie Ihr hier nur schlecht sehen, aber doch ahnen könnt, es ist wunderbar spooky-nett-gemütlich in den Lokes. Die alten Flinthäuser krümmen sich unter der Last der Jahrhunderte, stecken über den Lokes die Köpfe zusammen und tauschen flüsternd die neusten Gossip-Geschichten aus. Für Menschenohren leider nicht verständlich, für unsere feine Feenöhrchen geht’s noch. Wir bekommen das meiste mit.

Dieser Loke ist besonders abenteuerlich, mehr verraten wir nicht.

Sogar ein Loke House gibt es bei uns.

Wie für uns Buchfeen gemacht, gemauert, meine ich.

 Einige Pflanzen gedeihen prima auf den alten Steinmauern. Jede Mauer sieht anders aus, also SiriFee und ich legen oft eine kleine Zwischenlandung auf diesen Mäuerchen ein.

Urgemütlich, weich und beschützend, nicht? Artur Mee schrieb mal: ‚For the traveller in search of the English Heritage, the county Norfolk is a paradise.‘

Diese Lokes waren auch wichtig für die Kommunikation, so gibt im Emporiums Loke eine versteckte Nische, in der die Schmuggler eine Flasche Brandy für den Pfarrer deponierten, um ihr gutes Verhältnis zu Gott zu pflegen.

Hier ein leider zugemauertes Schmugglerfach bei uns im Dorf.

Im Hintergrund unsere Mühle. (Gehört uns aber nicht, sondern der Familie Blound, Ihr kennt doch den Sänger James Blunt, oder? Ja, genau der, er änderte nur aus PR-Gründen die Schreibweise seines Nachnamens.)


Liebe Grüße aus dem schönen Dorf am Meer,
Eure Siri BuchFee, Muse, Chronistin und viel mehr und OberKnipsiNikiFee Selma


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Seascapes North Norfolk

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Das Meer ist keine Landschaft, es ist das Erlebnis der Ewigkeit
The sea is not a landscape, it is the experience of eternity

Thomas Mann

Zum Abschluss des Sommers zeigen wir euch einige Fotos, die Dina mit Hilfe ihrer lieben Assistentin Selma in unserer unmittelbaren Umgebung aufgenommen hat. Nun kommt der Herbst mit steifen Brisen, die die Stockrosen umwerfen und die Äpfel von den Bäumen fegen.

At the end of this great summer we show you some pictures which Dina took with the help of her beloved assistent Selma. They are all taken not far from our home. This is our Goodbye to the summer because the heavy winds will throw down the hollyhocks now and the apples from the trees.

Ihr seht, es gibt stets viel Himmel und das Meer ist nie weit entfernt. Solche Seeschaften – ein Wort, das unsere liebkluge Siri prägte – lieben wir Buchfeen, da können wir frei herumflattern und unseren Geist auslüften – der wird nämlich sonst muffig! Und da wir gerade beim Auslüften des Geistes sind, gibt`s heute keinen klugen Siri-Selma-Artikel.

As you see we have plenty of sky and the sea is never far away. We Bookfayries love to fly around over such seascapes. That is airing our mind which otherwise becomes fusty. And as we are airing our mind right now we will not tell a clever Siri-Selma-story today. – You have had enough of those in the last weeks anyway 😉

„Nicht denken, gucken!“, raten wir Buchfeen euch.

„Not thinking but looking!“, is our advise.

„Weite Blicke lassen den Geist schweifen“, meint Siri. Ihre altkluge Schwester Selma korrigiert sie halblaut: „abschweifen“. Masterchen grinst 🙂 Dina knipst. Siri zitiert irgendetwas Unverständliches murmelnd aus „The Sea, the Sea“ von Iris Murdoch, einem Roman, in dem ein eitler Autor sich in ein Haus am Meer zurückzieht (wie Masterchen?). Der Titel stammt übrigens von Xenophon, der beschreibt, wie die griechischen Heerscharen erfreut „The Sea, the Sea!“ ausriefen (allerdings in altgriechisch), als sie auf dem Weg zum Kampf gegen die Perser 401 B.C. vom Berg Teches aus das Schwarze Meer erblickten. Die See, welch ein erfreulicher Anblick – immer noch 😉

„Far views let the mind ramble“, says Siri. But her precocious sister Selma corrects her soft spoken: „not ramble but digress“. Our Master is smirking, Dina takes photographs, and Siri quotes something we can`t understand from „The Sea, the Sea“ by Iris Murdoch, this novel, in which a vain author retires to a house next the sea (like our Master?). The titel goes back as far as Xenophon, who describes that the Greek soldiers are happily shouting „the sea, the sea!“ (in old Greec, of course) when they were spotting the Black Sea from Mount Teches 401 B.C. on their way to fight the Persians. The Sea, one is still happy to see it.

Meer ist reine, lebendige Unendlichkeit
Sea means clean and living abyss

Siri

So ist`s bei uns bei Ebbe: Die Boote ruhen sich auf Land aus, wissend das hohe Wasser kommt bestimmt.

So looks like at low tide. The boats are resting on land knowing that the high waters will come again.

Das hier unten ist Selmas Ruderboot. Wir können euch sagen, das ist viel seetüchtiger als es scheint. Unsere liebkühne Buchfee rudert damit auf Besuch zu ihren Freunden, den Seehunden. Eine beachtliche nautische Tat, wie Masterchen meint. Aber wisst ihr, Selma ist ja insgeheim – aber nicht weitersagen – in Robin Lee Graham verliebt, der schöne 16jährige Junge, der mit seinem Boot „Dove“ 1965 allein die Welt umsegelte. Wir glauben, unser Selmalein verdrängt, dass der sicher nicht mehr so wie auf dem Titelblatt seines Buches „Dove“ aussieht. Aber macht nichts, Buchfeen können bisweilen nämlich die Zeit anhalten.

This blue and red boat you see in the next picture is Selma`s rowing boat. She is much more seagoing as she appears. Our brave Bookfayrie uses her beloved rowing boat to visit her friends, the seals. That is a formidable nautical act, as our Master calls it. But you must know that Selma is very secretly in love with Robin Lee Graham (but don`t dare to pass that on!), the handsome boy who single handed sailed around world in 1965. We believe Selma really suppresses that he will not any longer look like as on the cover of his book „Dove“ (what was the name of his boat). But never mind and remember that Bookfayries do stop time sometimes.

Dem Wasser entstiegen, droht uns das Meer nun steigend zu verschlingen
Risen from the sea it will angrily engulf us rising

Selma

Und hier muss man gaaaaanz doll aufpassen, dass einem der Himmel nicht auf den Kopf fällt und die Flut einen nicht überrascht. Hinweis für Landratten: Die Flut kommt meist von hinten.

And here you have to be very, very careful that the sky doesn`t fall on your head and flood is not taking you by surprise. And here a hint for landlubbers: the waters always come from behind.

Und dies ist Weg hinaus aufs Meer. Dort gibt`s viele Muscheln und – eigentlich dürfen wir es ja nicht verraten – Masterchen liest gerade im Schaukelstuhl im Wintergarten „Die Muschelsucher“, Rosamundes Pilchers Roman. „Die Muschelsucher“ ist der Titel eines präraffaelitischen Bildes in diesem Roman, der besser als sein Ruf ist (meint Masterchen), in dem u.a. zwei fröhliche Mädchen wie wir, Siri und Selma, abgebildet sind.

Here you see the way to the open sea. On this beaches you find many shells and our Master is just reading „The Shell Seekers“ by Rosamunde Pilcher sitting in his rocking chair in the conservatory – actually we are not allowed to tell but …
„The Shell Seekers“ is the titel of pre-Raphaelite picture in this novel which is much better as its fame (says our Master after having read some trash of Dan Brown). In this picture you can see two happy girls like us, Siri and Selma, seeking shells.

Zum Meer geht`s vorbei an der Schatzinsel, die von angriffslustigen Seeschwalben bewacht wird. Ihr kennt doch Hitchcocks Film „Die Vögel“ und Robert Louis Stevensons „Die Schatzinsel“ sicher auch. Naja, Leute mit Holzbein sieht man nur zum Piratenfest, das stets jedes Jahr Mitte September genau hier in Wells next the Sea inbrünstig gefeiert wird.

On your way out to the sea you will pass treasure island which is guarded by aggressive terns. We suppose you know Hitchcock`s film „The Birds“ and Robert Louis Stevenson`s „Treasure Island“ too. Well, folks with a wooden leg you see here in Wells next the Sea at the Pirate`s Festival every year in the middle of September.

Das war`s zu unserem Wasser-Himmel-Gebiet und zum Abschluss noch so ein schön schauriges romantisches Gedicht von Clemens von Brentano:

That`s it for today about our sea-and-sky-area. Last not least a lovely eerie romantic poem by Clemens von Brentano (well, I try my best to translate it just to get a rough impression of it):

Wenn der Sturm das Meer umschlinget,
schwarze Locken ihn umhüllen,
beugt sich kämpfend seinem Willen
die allmächtge Braut und ringet,
küsset ihn mit wilden Wellen,
Blitze blicken seine Augen,
Donner seine Seufzer hauchen,
und das Schifflein muß zerschellen

When tempest is entangling the sea
black curls are encasing him
the allmighty bride is fighting
giving in to his will
kisses him with furious waves
his eyes are lightning
thunder are his sighs
and the little boat must be smathed

Habt ihr immer noch nicht genug und wollt ihr noch mehr von unserer Heimat sehen? Dann schaut mal:
Do you want more, more to see of our home? Have a look:

Ten Reasons why we love North Norfolk
Postcard from Cley next the Sea
Reeds, Cley next the Sea
Cley next the Sea, winter
„Lokes“ in Cley next the Sea
Fish and Ship on Cley Beach
Holy Hedges

Liebe Grüße
Love

die liebmunteren Buchfeen Siri und Selma 🙂 🙂

Windows

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Die Liebende

Das ist mein Fenster. Eben
bin ich so sanft
erwacht.
Ich dachte,
ich würde schweben.
Bis wohin reicht mein Leben,
und wo beginnt die Nacht?

From Windows

O you window, measure of  longing,
refilling so many times
as one life spills over  and hurries
toward an other life.

You who divide and who bring together,
as changeable as the sea— a mirror, suddenly,  reflecting and blending
our faces with what we see  through you;
a taste of freedom  compromised
by the presence of chance,
grasp that serves to  balance out
the great excess of the  world.

(beide Gedichte von Rainer Maria Rilke – both poems by Rainer Maria Rilke)

b

Da Dina auf ihrem Blog die Fenster unseres kleinen Dorfs am Meer präsentierte, waren wir Buchfeen ganz begeistert, von ihr noch weitere Bilder von Fenster in unserer Umgebung zu bekommen. Alle diese Bilder sind in Norfolk aufgenommen worden, die meisten in Nord Norfolk.

We Bookfayries are very happy that our beloved Dina presented the windows of our little village next the big sea and passed on to us some pictures of windows in our area, North Norfolk and Norwich. 

Mit Fenstern ist fast immer der Innen-Außen-Bezug angesprochen. Deshalb ist es oft sehr symbolträchtig, ob das Fenster sauber und klar oder undurchsichtig ist. Wer „weg vom Fenster“ ist, der hat den Kontakt nach draußen, also zur Öffentlichkeit verloren.
Auf den Banknoten des Euro treten als häufigste Symbole Fenster und Durchgänge auf. Die Europäische Zentralbank rechtfertigte diese Symbolik, indem sie sagte, dass Fenster und Durchgänge den Geist Europas symbolisieren würden, der sich durch Offenheit und Zusammenarbeit auszeichnet.

Window symbolize the connection of inside and outside. It is meaningful if a window is clear and can be looked through or not.
On the Euro-banknotes you find lots of windows and gates. The European Central Bank wanted to express that the spirit of Europe is an open one.

Rainer Maria Rilke deutet Fenster als das Maß der Erwartung.

For the German Poet Rainer Maria Rilke windows are a symbol of expectations.

Blickling Hall, Norfolk, Photo: Hanne Siebers

Das sind die Fenster der Nebengebäude von Blickling Castle. Das war das Haus von Anne Boleyn, der Frau Heinrichs VIII., die hier noch nächtens herumgeistern soll und zwar in einer schwarzen Kutsche mit kopflosen rasenden Rappen. In Blickling Castle hängt in der Eingangshalle das berühmte Bild des dicken Heinrich mit seiner weißen Halskrause von Holbein.

These are windows of houses belonging to Blickling Castle. It was the house of Anne Boleyn, wife of Henry VIII. She is said to haunt this place. If you are lucky you see her in a dark night sitting in a black carriage drawn by strong black horses. In the entrance hall of Blickling you find that famous picture of fat Henry with his big white ruff painted by Holbein.

Blickling Hall, Norfolk Photo: Hanne Siebers

Ein klassische Art des Fensters, wie wir es auch in unserem Feenhaus haben – bleiverglast.

This is a fine example of a classic Norfolk window. Those windows we have in our fayrie-home as well – lead glazing.

House next to Blickling Estate, Norfolk Photo: Hanne Siebers

Was sich hinter diesen Fenstern wohl verstecken mag?
Offene Fenster, die wir oft sehen, wenn wir durch die Gassen flattern, besitzen doch immer so etwas wie eine Einladung – findet ihr das nicht auch?
Verhüllte oder nicht durchsichtige Fenster lassen oft Geheimnisse, Verfehlungen, Ängste und Neugier anklingen.
Außerdem ist das ein feines Beispiel für ein reetgedecktes Haus in Norfolk.

What might be hidden behind these windows?
We see open windows quite often flying up and down the country lanes in the summer time. Is it a kind of invitation? But closed windows provoke even more curiosity, at least in Bookfayries like us.
This is an example of a typical thatched cottage in North Norfolk. 

Gresham school, Nofolk Photo: Hanne Siebers

Diese Fenster stammen von der Elite-Schule Gresham in Holt (darüber möchte Dina demnächst bloggen). Wo, wie die Fenster ja deutlich zeigen, Reflexion gelernt wird.

These windows are at Gresham`s, a public school for the elite at Holt (Dina will blog about it soon). The windows are showing it clearly: This is a place of reflection.

Shopwindow in Holt, Norfolk Photo: Hanen Siebers

So sehen bei uns die Läden in Holt, der nächsten Marktstadt, aus, wo wir mit Masterchen einkaufen gehen. Norfolk hat den riesengroßen Vorteil, dass die Hauptstraßen in Marktstädten wie Holt aber selbst auch in Norwich von kleinen, individuell geführten Läden dominiert werden. Wir Buchfeen kämpfen wacker mit der einheimischen Bevölkerung gegen die Zulassung von Ladenketten in unseren Städten – bis jetzt mit Erfolg.
So individuell wie die Geschäfte sind die Menschen hier.

Shops at Holt look like this. Holt is our next marked town where we use to go shopping with our dear Master. There is a big advantage living in Norfolk: In the marked towns as well as in Norwich the High Streets are dominated by small, individually owned shop – until now. We Bookfayries fight together with locals to keep big chain shops out.
As individual as the shops is the folks here too.

Adam and Eve, Pub in Norwich Photo: Hanne Siebers

Das ist der älteste Pub in Norwich, urgemütlich. Deswegen kehren wir mit Masterchen oft dort ein, wenn wir in Norwich einkaufen oder Dina vom Flughafenbus abholen.

This is the oldest pub in Norwich – very cozy. We always have a drink there when fetch Dina from the airport bus.

Shopwindow in Norwich, Norfolk Photo: Hanne Siebers

Das ist ein Schaufenster in Burnham Market, ein Ort, den wir „Locals“ Burnham Upmarket nennen, da dort die reichsten der Reichen wohnen. Sorry, dass our beloved Queen etwas zerknittert aussieht.

That`s a window in Burnham Market – locally called „Burnham Upmarked“ as the very rich live here. Sorry, that our beloved Queen looks a bit wrinkled.

Window in Norwich, Photo: Hanne Siebers

Dies ist ein Fenster in „The Cathedral Close“, dort, wo man in Norwich wohnt, wenn man etwas auf sich hält. Es gehört zum Gebäude des Büros des Bischofs. Und wisst ihr was, einer der Bischöfe von Norwich, Launcelot Fleming, war eher selten in seiner schönen Kathedrale, sondern er machte sich einen Namen als Polarforscher. 1937 gewann er die „Polar Medal“ für seine Expeditionen in der Antarktis.

That`s at Norwich Cathedral Close, a place to live in Norwich. It`s the bishop`s office. Do you know that one of Norwich`s bishops, Launcelot Fleming, has not been that often at his beautiful cathedral? He was one of the great polar explorers who won the Polar Medal for his expeditions in Antarctica in 1937.

Haunted window, Gainsborough cottage, Cley, Norfolk Photo: Hanne Siebers

Das ist ein Fenster in einem „Loke“ in unserem kleinen Dorf am Meer. Und, ihr glaubt es kaum, es ist ein Geisterfenster. Bei Neumond soll hier um Mitternacht ein Pferd aus dem Fenster schauen. Das Cottage heißt Gainsborough Cottage, aber wir haben den Pferderkopf noch nie gesehen. Wir würden aber sooo gerne sehen, wie ein Pferd seinen Kopf durch solch ein kleines Fenster steckt. Wir flattern ja ab und an durch diesen Loke, um das Pferd nach seiner Geschichte zu fragen – aber es zeigt sich nicht, voll gemein! Wie ist es wohl dahin gekommen? Längst verstorbene Old Boys raunten etwas von zwei Junggesellen, die dort wohnten und ihr Pferd mit in ihr Zimmer nahmen. Well …

That`s a haunted window in the Post Office Loke in our little village. At new moon, it is said, you see a black horse looking out there. Unfortunately we haven`t seen it yet. But we wonder very much how a horse could get his head out of this small window. We quite often are flying up and down that loke at night – but nothing, really cruel! We wanted to ask the horse how it got up there. Old boys, died long ago, whispered the story of two batchelors living there with their horse up in their rooms. Well …

Blakeney, Norfolk Photo: Hanne Siebers

Dieses Sonnenfenster gehört zu einem Cottage in Wells next the Sea, einem Piratenort in unserer Nähe. Wells und Blakeney sind wahre Fundgruben für Fensterknipsis. Dina und ich, Selmafee, stecken immer einen Reserveakku ein, wenn es dorthin geht.

A sun-window of a cottage at Wells next the Sea, a pirate`s village just a quarter of an hour`s drive from us. Wells and Blakeney (next village to Cley) are heaven for photographers of windows. Dina and me, Selmafee, we always take a spare battery with us for our cameras when we go there.

House in Norwich, Norfolk Photo: Hanen Siebers

Und zum Abschluss noch ein Bild eines typischen Cottages in Norfolk. Ihr findet dieses hier in Norwich Cathedral Close – und nun könnt ihr vielleicht verstehen, warum Norwich „the fine city“ genannt wird.

Last not least a picture of a classic cottage. This one we found at Norwich – and now you may understand why Norwich is called „the fine city“.

Ganz liebe Grüße aus Norfolk an euch alle
Love to you all from crazy Norfolk 😉
Siri & Selma, die munteren Buchfeen

Wir bedanken uns gaaanz lieb bei Dina, dass sie uns diese Bilder zur Verfügung stellte.
Thank you so much, dearest Dina, for your photographs 🙂

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Und woll ihr wissen, wer hinter diesen Fenstern wohnt, dann schaut euch die Blogs unserer Kategorie „skurrile Dorfbewohner“ an. Ihr werdet euch kichernd wundern …
If you want to know who is living behind those windows click at our category „skurrile Dorfbewohner“ – unfortunately in German only.