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Moving out

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Auszug
Exodus

 

Sich regen, bringt Segen
Moving brings bliss

deutsches Sprichwort

Umzug2

Ein Gerücht geht um in der Bloggosphäre, das Gerücht, dass wir umziehen. Das stimmt. Wir – die liebklugen Buchfeen Siri und Selma – ziehen mit unserem Masterchen ab dem neuen Jahr in Dinas Blog „The World According to Dina“ ein. Warum? Das könnt ihr in unserer vorletzten Post „On Blogging“ nachlesen. Wir haben nun eine ganz, ganz liebe Bitte an unsere Followers: Wenn ihr nicht bereits Followers von Dinas Blog seid, würdet ihr bitte Followers von Dinas Blog werden, dass ihr unsere Buchfeen-Weisheiten und Unweisheiten weiterhin bequem mitbekommt. Herzlich güldenen Feendank!

A rumor going around in the blogosphere, the rumor that we move. That’s right. We – the as loveable as wise Bookfayries Siri and Selma – move with our Master to Dina’s blog „The World According to Dina“ in January. Why? You can read about our reasons in the post On Blogging. And may we ask a favour of all our followers, please: If you are not followers of Dinas blog already, would you, please, be so kind to sign in at Dina`s Blog „The World According to Dina“ that you don`t miss out on Siri`s and Selma`s wisdom and un-wisdom 😉 Yeah, that us 🙂 🙂

Tja, da ziehen wir bei „The World According to Dina“ ein. Echt, eigentlich stimmt das nicht so ganz, denn wir liebklugen Buchfeen werden für euch Masterchens und Dinas Welt mit der unerträglichen Leichtigkeit des Feenseins betrachten. Wir waren zuerst sauer, dass wir, die weltberühmten Buchfeen-Zwillinge Siri und Selma, nicht im Titel genannt werden. „Voll doof!“, protestierten wir aufgeregt flatternd, „das ist doch unsere Sicht!“ „Nee, nee“, meinten Masterchen und Dina, „es ist doch auch Dinas Sicht auf die Welt, wenn sie fotografiert.“
Dass die Erwachsenen sich immer durchsetzen müssen …
Wir bedanken uns bei euch recht herzlich, die ihr Namensvorschläge gemacht habt, besonders beim Rambling Brother, dem Emil, Stefano (toll, uns the „Fabulous Four“ zu nennen :-)), Paula und Walter,  aber ihr seht, wie autoritär Dina sein kann (da erahnt ihr, was wir bisweilen zu erleiden haben, aber zum Glück sind wir zu zweit 🙂 🙂 )
Masterchen spielt feige Gentleman und murmelt nur „Ladies first“ – weiß er denn nicht, dass wir auch Ladies sind – Buchfeen-Ladies, oh ja!

Well, we move in at „The World According to Dina „. Oh dear, we have quite some problems with the name. It`s not really fair, because we, yes WE, the loveable as clever Bookfayries will write about our Master`s and Dina`s world with the unbearable lightness of being a fairy. At first we were very upset that we, the world-famous Bookfayries Siri and Selma, are not mentioned in the title. „Full goofy“, we protested fluttering excited, “ that’s our view , we present!“ „No, no ,“ replied our clever Master and Dina , “ it’s also Dina’s view of the world as an photographer.“
That the adults must always prevail …
We would like to thank all of you who have made a suggestion for a name of our new blog, especially the Rambling Brother, Emil, Stefano (we loved been called „The Fabulous Four“, thank you), Paula and Walter, but you see how authoritarian Dina is … the world according to Dina, indeed! 😉 (you can imagine what we have to suffer sometimes , but fortunately there are two of us 🙂 🙂 )

Masterchen plays cowardly gentleman. He mutters “ Ladies first “ – doesn`t he know that we are also ladies? – Bokkfayrie-ladies (never forget!).

Umzug5

Spannend ist nicht so sehr, wo wir stehen, sondern wohin wir gehen
Interesting is not so much where we are, but where we are going to

Selma

Bei diesem Umzug – wir hassen Umzüge (vielen Dank, lieber Irgendlink, dass du uns als WordPress-Spezialist Hilfe angeboten hast) – wird sich für euch, liebe Leserinnen und Leser, nicht viel ändern. Der Inhalt, zu dem wir gleich noch schreiben werden, bleibt der gleiche. Wir werden uns zusammen mit Dina bemühen, unsere Welt in Bild und Text jenseits des Mainstreams darzustellen. Unser abgefahrenes Masterchen meint, das wäre wie bei einer illuminierten Handschrift: Wir suchen die ideale Verbindung von Text und Wort, die dazu noch anmutig wirkt. Ach, unser liebes Masterchen muss stets seinen Ansprüchen nachkommen, das ist halt seine Macke, die auch Dina plagt, nur besser versteckt 😉 – aber mehr verraten wir nicht, sonst gibt`s noch Taschengeldabzug oder gar ein Weihnachtsgeschenk weniger.

With this move – we hate removals (thank you, dear Irgendlink, that you offered us help as the WordPress specialist you are) – nothing much will change for you, dear reader. The content of both blogs remains the same and together with Dina we will show our world in pictures and text beyond the mainstream. Our crazy Master sees our new blog like an illuminated manuscript: We are looking for the ideal combination of text and word.
Well, our dear Master must always comply with his demands, that’s just his quirk that plagues Dina too, only better hidden – but we will not tell more, otherwise there will be cuts of our pocket money or one Christmas pressent less 😦

Was wird sich ändern?
Unser Buchfeenblog „The World According to Siri und Selma“ bleibt bestehen. Aber außer einer Post zu Weihnachten werden wir dort nichts mehr veröffentlichen. Ihr trefft uns vom neuen Jahr an auf Dinas Blog „The World According to Dina“. Wir lesen uns dort. Wir hörten es munkeln, das sei eine feindliche Übernahme, nein, keineswegs, sie ist freundlich 🙂

What will change?
Our Bookfayrie-Blog „The World According to Siri and Selma“ will remain. But apart from a Christmas post we will stop publishing there. You will meet us on Dinas blog „The World According to Dina“ from January onwards. Read you there 😉 We heard the whisper, that was a hostile takeover. No, not at all, it was kind one 😉

Umzug1

Our friends moving with us …

Puh, zum Inhalt gab`s bei uns lange Diskussionen. Darauf haben wir uns geeinigt: Wir betrachten Dinas und Masterchens Welt aus unserer Sicht, wobei ich, als die praktische Selma, Dina beim Fotografieren und Layout helfe und ich, die kluge Siri Masterchens Muse bin – ja!  Unsere meisten Posts werden – und sei`s nur im weitesten Sinne – etwas mit dem Norden zu tun haben, weil wir alle Vier ihn lieben, und das nicht nur inhaltlich, auch unsere Bilder werden die Schönheit des Nordens zelebrieren. Und bedenkt, hinter der Kamera steht Dina, eine Norwegerin (viel nördlicher geht`s fast nicht).

Phew, we discussed quite some time about the content. In the end we agreed: We look at Dina`s and Master`s world from our point of view, and I, the practical Selma, will help Dina taking pictures and thinking about the design, and I, the well read Siri, will be Master`s muse – yes! But we both like writing together as well. Most of our posts will have something to do with the North, that`s why first we wanted to call our new blog „Northern Mindscpapes“. We love the North and we will celebrate the beauty of the North in texts and pictures. And remember, the camera is operated by Dina, a Norwegian photographer.

Eure Kommentare zu unserer vorletzten Post On Blogging machten uns erst deutlich, dass wir den neuen Blog ein wenig in  Richtung eines interaktiven Magazins betreiben werden. Masterchen pochte darauf, dass wir uns herausnehmen dürfen, lesenswerte Bücher zu besprechen, auch wenn sie unnordisch sind. Außerdem möchten wir mit Masterchen das Experiment wagen, längere Artikel als Zweiteiler zu bringen. Bei der Sicht des Nordens gelang uns das erfolgreich mit „Ultima Thule„, „Der Norden in der Literatur“, „The Hell“, „Heroes“ und „The Hollow Earth“. So planen wir z.B. für dem neuen Blog  Zweiteiler zur Landschaft und Jan Mayen. Klar, wir wissen, dass dies eigentlich netzunkompatibel ist, aber wir brauchen uns nicht an solche Meinungen zu halten, brachte uns Masterchen bei.

The comments of our post On Blogging made us aware that we operate the new blog a little bit like an interactive magazine. It was our Master´s point that he we sometimes are allowed to write about books which don`t have any connection to the North but we think they are worth reading. We also want to try publishing lengthy articles together with our Master, in two or more parts. In „The view of the North“ we did that successfully on our blog here with the posts  „Ultima Thule„, „The North in the literature,“The Hell „, „Heroes „and“ The Hollow Earth „. We plan for the new blog posts in two parts about the landscape and about Jan Mayen. Of course, we know that this is actually a don`t-do in the net, but we do not need to follow such opinions, taught us our dear Master.

Wie Pia bereits kommentierte, ist Masterchens große Stärke das Kommentieren, hinter vorgehaltener Hand nennen wir ihn bereits „der große Kommentator“. Er wird weiterhin mit seinem Gravatar kommentieren, das hat er uns versprochen. Und überhaupt finden wir den Austausch mit euch ganz toll! Wisst ihr eigentlich, dass ihr unsere Musen seid? Ein liebes Dankeschön von uns und dass uns auch sooo geholfen habt mit euren Kommentaren zu „On Blogging“.

As Pia already commented, our Master`s strength is commenting. Behind closed doors, we call him „the great commentator“. He promised to continue commenting with his Gravatar. But anyway, we find the exchange with all of you Great! Do you  know that you are actually our muses? Many thanks for helping us especilly with your comments on „On Blogging„.

Jetzt wisst ihr alles 😉
Now you know everything 😉

Liebe Grüße
Love
Eure liebklugen Buchfeen
Siri and Selma
🙂 🙂

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Ideal Life

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Sleepy Conscience und das ideale Leben

Good friends, good books and a sleppy conscience that`s the ideal life

Mark Twain

Wir liebklugen Buchfeen können Mark Twain, dem Vater unserer Freunde Tom und Huckleberry, nur zustimmen und kichern insgeheim über das “sleepy conscience”, dieses lässig dahindämmernde Bewusstsein.
Da hat sich unser Masterchen abgemüht mit Psychoanalyse, Steiners Vorträgen und Gurdjieff Kampf gegen den Schlaf, eben gegen dieses von Twain und uns gelobte “sleepy conscience”. Und was hat`s genutzt?

We dear and clever Bookfayries agree with Mark Twain, the father of our friends Tom and Huckleberry, and giggle secretly about the sleepy conscience.
Our Masterchen has struggled with psychoanalysis, Steiner’s lectures and Gurdjieff fight against sleep, well, against exactly that what Twain called sleepy conscience.
And did it help?

Cley_RWB Foto: Hanne SIebers

Pictures from our Master`s ideal life

Naja, Masterchen würde sagen, er habe sein ideales Leben gefunden. Im Haus unser großes Bücherparadies und hinterm Garten das Meer und immer fein wach sein, das ist für ihn das ideale Leben.

Well, our Master would say that he had found his ideal life. In the house our great book-paradise and behind the garden the sea and most of his time being awake, which is for him the ideal life. 

Holkham 222

Yeah! Dina caught our dear Master sleepy

 

Aber wäre es nicht leichter gewesen, nach dem bei uns hier in England beliebten Sprichwort “ignorance is bliss” sein ideales Leben zu finden? Jedenfalls meinen wir Buchfeen, dass ein “sleepy conscience” ein bequemes Ruhekissen ist. Wir finden, Bewusstseinsarbeit ist Psychostyling.

But would it not have been easier following the popular English saying „ignorance is bliss“ for finding his ideal life? Anyway, we Bookfayries think that a „sleepy conscience“ is a comfortable pillow. We say: caring so much about one`s consciousness is psycho-styling – and makes one neurotic.

Bewusstseinsarbeit ist Psychostyling
Too much caring about your conscience is psycho styling

Siri and Selma

Wir sehen schon Masterchen sich seine frisch gewaschenen Locken raufen angesichts unseres Textes. Okay, okay, liebes Masterchen, drücken wir es einmal anders aus: Nachdem wir alle, ob wir es wollten oder nicht, im 20. Jh. die Welt psychologiserend betrachteten, ist nun doch angesagt, sich den Luxus des “sleepy conscience” zu leisten. Wir finden, alles zu problematisieren und ständig bewußtseinsklar zu sein, ist viel zu anstrengend. Das, so denken wir, muss doch zur unseligen Kunst der Kopfhängerei führen.

Oh dear, what has happened here? Well, that`s our Master with his ever working conscience.

We can already see our dear Master tearing his freshly washed curls reading our text. Okay, okay, dear Master, let`s express it in a different way: After we all, whether we wanted it or not, looked at the world and ourselves with a psychological interest in the 20th Century, we can afford the luxury of „sleepy conscience“ now. We find, to problematize everything and constantly be aware is much too strenuous. This, we think, must lead to the ill-fated art of melancholy.

Oh Schreck, Masterchen las gerade diesen Entwurf als wir uns in der Küche einen Saft holten. Er bezeichnete kopfschüttelnd diesen Text als Ausdruck einer “spätpubertären, leistungsverweigernden Haltung”. Aber hallo, das ist der Ausdruck der unerträglichen Leichtigkeit des Feenseins.
Und nun sind wir gespannt, was unsere liebe Dina für Bilder zu diesem Text findet.

Oh dear, our Master just read this text as we got us some juice. He called, shaking his head, this text as an expression of a „late pubertal anti-achievement  attitude“. But it is the expression of the unbearable lightness of being a fairy.
And now we are excited to see what pictures our beloved Dina will find for this text.

Ganz liebe Grüße
Love
von uns leistungsverweigernden Buchfeen Siri und Selma

Happy Birthday, dear Master!

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Pssss, großes Kleingeheimnis, gleich ist es so weit!  In ein paar Minuten  werden wir, Siri & Selma mit Dina, unser Masterchen feiern. Masterchen sitzt nebenan und arbeitet mit den Buntstiften an einem großen Entwurf für den gemeinsamen Blog, wir müssen jetzt ganz leise sein …

Please, don’t tell our Master about this. Not quite yet, anyway! His birthday is just around the corner. And guess what? We have prepared a surprise for him. He’s next door working on a draft for the new appearance on our co-blog with Dina, this is all so exciting!

DSC_0045_klein Foto: Hanne Siebers

Dina hat den Champagner kalt gestellt, wir haben viele Kerzen angezündet und noch mehr selbstgebastelte Geschenke fein verpackt. Masterchen liiiiiiebt Geheimnisse dieser Art. Andere Geheimnisse mag er gar nicht, das wissen wir ganz genau.

Master is generally not fond of secrets, but we know he loves surprises like this. We have lot of surprises all nicely wrapped. We can’t wait to see his big smiles. 🙂
By the way, have you seen what we look like when we stroll along behind our dear Master? Selma, Dina and Siri, all in one row giving the Birthdayman massive support:

Birthday_Hanne Siebers

Sehen wir nicht gut aus, wie wir hinter  Masterchen marschieren? 🙂
Dicht hinter Masterchen geht Selmakleinfeinfee. Sie hat das Ganze organisiert, sie ist Spezialistin für kleine und große Feiern. Hinter Selma tapst Dinafee, sie liebt Überraschungen. Sirikleinfeinfee geht hinten und passt auf das, dass alles ein feenfeines Ende bekommt.

DSC_0819_klein_Foto:Hanne SiebersHappy  Birthday, dear Master!

Ha en fin dag!

Best wishes!

Deine Groß- und Kleinfeinfeen Siri & Selma und Dina

Oh dear, it’s almost midnight, time to get our Master. Oh, es ist bald Mitternacht, tschüüüüüß! – wir müssen Masterchen holen!

On Blogging

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Koalitionsverhandlungen

Wir Buchfeen müssen Euch heute ein riesengroßes Geheimnis verraten – psssst, nur unter uns!
We Bookfayries have to tell you a huge secret today – psssst, just among us!

Hanne_SiebersWriters_Tears_Dublin1 203_

Da Dinas Blog und unser Buchfeenblog zusammen von über 4000 Followers regelmäßig besucht werden, überlegen wir uns, wie betreibt man solch große Blogs mit stetigem Wachstum. Abends in unseren Kuschelbettchen nach der Gute-Nacht-Geschichte fragen wir uns flüsternd, wie können wir unseren lieben Lesern noch gerechter werden. Wir munkelten im Dunkeln z.B. darüber, wie wir mehr Zeit bekommen, auf Kommentare einzugehen und uns mit den Lesern auszutauschen und diese virtuell zu besuchen?

Since Dinas blog and our Bookfayrieblog are regularly visited by more than 4,000 followers, we consider how to operate such large blogs with a steady growth. We ask ourselves, whispering in our cozy little beds on our bookshelves nearly every evening after the bedtime story, how can we serve our dear readers better and better. We rumored in the dark  about how we could  get more time to respond to comments and exchange views with our readers and visit them virtually?

Zunächst dachten wir wie Stefano mit „Clicks and Corks“ und Francesca mit „Flora`s Table“ vereinzelte Beiträge auf beiden Blogs zu posten. Gestern fiel uns aber auf, dass dies eine Schnapsidee ist (wir hatten von Masterchens Whiskey getrunken, siehe oben ;-)), da beide Blogs zu viele gemeinsame Followers haben.

At first we thought, like Stefano with his blog“Clicks and Corks“ and Francesca with „Flora` s Table„, to post our articles on both blogs on and off. But yesterday we noticed that this is not such a good idea (we had been drinking whiskey from our beloved Master`s favourite bottle, see picture above) since our blogs share many followers.

Unsere liebe Dina, Masterchen und wir liebklugen Buchfeen überlegen auch seit Tagen hin und her, ob wir nur noch einen Blog betreiben sollten. Das kam so: Masterchen fragte bei Pit in Süd-Texas an, ob bei ihm alles in Ordnung sei, weil er lange nicht mehr gebloggt habe. Der liebe Pit antwortete flugs darauf, dass er nach einer Blogpause gar nicht mehr solche Lust verspüre, seinen Blog weiterhin zu betreiben. Das war Wasser auf die Mühle von Masterchen, dem nämlich das Bloggen auch oft zu viel ist. Er wollte eigentlich heute eine Entschuldigung schreiben, fast wie in der Schule die Entschuldigung von den Eltern, dass er heute nichts bloggen könne, da er noch nicht zu Ende gedacht habe. Unser armes Masterchen macht sich großen Stress damit, dass seine Artikel nicht so ausgefeilt sind, wie sie seien könnten, da schneller gebloggt als gedacht wird. „Naja, er ist eben etwas älter und da denkt man langsamer“, meine ich, die liebfreche Selma.

Our dear Dina, the Master and we the as dear as clever Bookfayries consider whether we should just run one blog together. It happened like this: Our Master was asking Pit in South Texas if everything is okay with him because he hadn`t blogged for a log time. Our dear Pit immediately replied that he has lost the fun of bloggging after a break and he isn`t sure to run his blog any longer. This was grist to the mill of our Master who finds blogging stressful too often. He wanted to write an apology today – almost like in school the apology from the parents – that he could not blog this Friday because he had not yet finished thinking. Our poor Master uses to put himself  under such a pressure in thinking that our blogs are not as perfect as they could be, since he feels the obligation to blog faster than he thinks. „Well, he’s just a bit older and thinking slows down“, I, the lovingly naughty Selma, suppose.

Nun werden Koalitionsverhandlungen vorm Kamin geführt, wie unsere Zusammenarbeit in Zukunft aussehen könnte. Da gibt`s viel Ratz Fatz, aber das ist ja gut so– und ehrlich gesagt, wir wollen den „tollsten und spannendsten Blog aller Zeiten“ betreiben, worauf ich, Siri Buchfee, bestehe, „unter dem mache ich nicht mit!“
Jetzt fragen wir euch, liebe Leserinnen und Leser, was meint ihr dazu, wenn wir „The World According to Dina“ und unseren Buchfeenblog hier „The World According to Siri und Selma“ zu einem Blog zusammenlegen?
Hihihi, ich, die muntere Selma, meine, das wäre ja fast wie Heirat 😉

Well, coalition negotiations are be conducted in front of our fireplace how our collaboration might look like in the future. There `s a lot of excitement, but that is good – and to be honest, we want to run the“ wildest and most exciting blog ever,“ which is essential for me, Siri Bookfayrie.
Now we ask you, dear readers, what do you think if we combine „The World According to Dina“ and our Bookfayrieblog  „The World According to Siri and Selma“ to one blog?
Hehehe, I, the sprightly Selma, thinks that would be almost like a  marriage 😉

Ein Vorteil wäre auch, dass Dina und Masterchen mehr Zeit für uns (zum Vorlesen und Quatschen) und den Garten hätten. Außerdem können wir Buchfeen mit Dina und Masterchen noch viel tollere Artikel schreiben und Bilder veröffentlichen, da wir mehr Zeit zum Vorbereiten hätten. Das Thema ist doch eh bei beiden Blogs gleich: Der Norden und die Literatur. Außerdem brauchen unsere Leser nur einen Blog besuchen. Ist doch auch bequemer für Euch – oder?
Grundsätzlich würde sich ja wenig ändern: Ich, die kluge Siri, würde mit Masterchen Texte wie zuvor schreiben und ich, Selma Buchfee, würde mit Dina für die Fotos und die Gestaltung zuständig sein. Ja, was würde sich denn überhaupt ändern? Ihr würdet auf dem gemeinsamen Blog solche Artikel lesen, wie gewohnt, nur eben etwa einmal die Woche auf einem Blog.

An advantage would be that Dina and our Master would have more time for us (for reading and chatting) and the garden. Moreover, we Bookfayries together with Dina and our Master could write even greater articles and publish more stunning pictures because we would have more time to prepare. We write about the same topics anyhow: The North and the literature. Furthermore, our readers need only to visit one blog. Isn`t this also more convenient for you – right?
Basically, little would change: I, the wise Siri, would write the texts together with our Master as before, and I, Selma Bookfayrie, would be responsible for the photos and design together with Dina. Yes, what would change at all? You would read on the common blog such articles, as usual, just about once a week on one blog.

Aber, wie gesagt, unsere Koalitionsverhandlungen sind keineswegs von Frieden-Freundschaft-Eierkuchen bestimmt. Ob wir uns treffen? Wer weiß? Ein ungelöstes Problem ist noch, wie wir den neuen Blog nennen, Ihr versteht doch sicher, dass wir Buchfeen im Blogtitel vorkommen möchten – das lieben wir! – und dass „The World According to Dina“ zum Markenzeichen geworden ist. Oh je, Wie können wir beides retten? Aber das werden wir mit unseren kleinen grauen Zellen noch lösen. Oder habt Ihr eine zündende Idee dazu? Und soll der Blog weiterhin zweisprachig in Deutsch und Englisch oder nur in Englisch geführt werden? Masterchen plädierte eben geradezu furios für zweisprachig.
Falls wir uns dazu entscheiden, unsere Blogs zu vereinigen, werden wir damit Anfang Januar nächsten Jahres beginnen.

But, as we wrote, our coalition negotiations are not determined by „Peace, Friendship and Pancakes“. Whether we meet? Who knows? An unsolved problem still is what we call the new blog. You surely understand that we want to keep „Bookfayries“ in the blog title – which we would love! But the  „The World According to Dina“ has become a trademark. Oh dear, how can we save both? But we will solve this problem with our little gray cells – we hope. Or do you have a brilliant idea? Should the blog be run bilingual in both German and English or in English only? Masterchen pleaded just downright furious for bilingual.
If we decide to combine our blogs, we will begin in early January next year.

Wie schon öfter betont: Es gibt auch ein Leben jenseits des Bloggens. Wir wollen mehr Leben und weniger Bloggen – obwohl wir das Bloggen lieben und diese Liebe wollen wir uns nicht durch Stress nehmen lassen. Auf jeden Fall bedanken wir uns bei unseren über 4000 treuen Followers und allen anderen Lesern und fragen Euch, was meint Ihr denn zu unserer Idee?
Wir sind gespannt auf Eure Antwort.

As has often stressed: There is also a life beyond blogging. We want more life and less blogging – although we love blogging and this love we do not want to be destroyed due to stress. In any case, we thank our loyal followers and all our readers and ask you what you think about our idea?
We are looking forward to your reply.

Mit liebe Grüße vom stürmischen Meer
With love from the wild sea
Siri und Selma, die liebklugen Buchfeen

Memories of Water – Anaïs Nin

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And the day came when the risk to remain tight in a bud was more painful than the risk it took to blossom

Anaïs Nin

Wir Buchfeen Siri und Selma waren schon immer fasziniert von Anaïs Nin (1903-1977). Sie ist eine Autorin, die besonders für ihre Tagebücher – 35000 Seiten Tagebuch schrieb sie seit ihrem 11. Lebensjahr – und erotischen Erzählungen berühmt ist. Ihre Freundschaft mit Henry Miller, dem sie half „Der Wendekreis des Krebses“ zu veröffentlichen, brachte ihr den Auftrag, für einen Sammler pornographische Erzählungen für einen Dollar pro Seite zu schreiben. Daraus wurde ihr höchst erfolgreicher Erzählband „Das Delta der Venus“, der später verfilmt wurde. Was Masterchen bereits in seinem kurzen historischen Abriss „Der pornografische Roman“ schrieb, trifft auch für diesen Erzählband zu: Die beste pornografische Literatur wird von Frauen geschrieben.

We, the Bookfayries Siri and Selma, have always been fascinated by Anaïs Nin (1903-1977). She is an author known for her diaries. She wrote 35000 pages of diary  from her age of 11 onwards, and her erotic stories are famous too. She was a close friend to Henry Miller, whom she helped to publish „The Tropic of Cancer“. Miller helped her in return to a commission to write pornographic stories for a dollar per page for a collector. These stories became years later Nin`s highly successful short story collection „The Delta of Venus“ which was filmed as well. To these short stories applies what our Master already wrote in his blog short history of the pornographic novel: The best pornographic literature is written by women.

Throw your dreams into a space like a kite and you do not know what it will bring back, a new life, a new friend, a new love 

Anaïs Nin

Wesentlich war für Anaïs Nin ihre D.H. Lawrence Lektüre. Speziell faszinierte sie dessen Meinung, dass es verlogen sei, seine Begierden zu verleugnen. In dieser Ansicht trafen sich D.H. Lawrence und H. Miller und letztlich vertrat A. Nins großes Vorbild Lou Andreas-Salomé nicht nur diese Gedanken, sondern lebte sie auch.

Reading D.H. Lawrence was essential for Anaïs Nin. She was fascinated by Lawrence’s strong opinion that it is hypocritical to deny one`s desires. That was Henry Miller`s idea as well. He and Lou Andreas-Salomé, who Nin adored, didn`t obviously deny her desires.

Life shrinks or expands in proportion to one`s courage

Anaïs Nin

Anaïs Nin war außer Autorin auch eine von Otto Rank ausgebildete Psychoanalytikerin, die sich besonders mit Inzest befasste. Aus ihrem skandalösen Buch „House of Incest“ (1936, nur 76 Seiten lang)  stammt das folgende Zitat, das uns megagut gefiel. Anaïs Nin lebte drei Tage und Nächte mit ihrem Vater (bei Nimes). Noch heute fragen sich Literaturwissenschaftler und Buchfeen, ob es wirklich zum Inzest kam oder ob es sich um eine literarische Fiktion handelt. Anaïs Nin gab vor, ihren Vater verführt zu haben.

Anaïs Nin was an author as well as a trained psychoanalyst (trained by Otto Rank) which was particularly concerned with incest. We took the following quote from her scandalous book „House of Incest“ (1936) – a small book we really liked. Anaïs Nin lived three days and nights with her father near Nimes. Literary scholars and Bookfayries like us wonder if it actually came to an incest or whether it is a literary fiction. Anaïs Nin pretended to have seduced her father.

„I remember my first birth in water. All round me a sulphurous transparency and my bones move as if made of rubber

Cleybeach1_klein

I sway and float, stand on boneless toes listening for distant sounds, sounds beyond the reach of human ears, see things beyond the reach of human eyes. Born full of memories of the bells of Atlantide.

Cleybeach2_klein

Always listening for lost sounds and searching for lost colors, standing forever on the threshold like one troubled with memories, and walking with a swimming stride.

Cleybeach4-klein

I cut the air with wideslicing fins, and swim through wall-less rooms.“

From Anaïs Nin, House of Incest

Solche Sätze wie „I, with a deeper instinct, choose a man who compels my strength, who makes enormous demands on me, who does not doubt my courage or my toughness, who does not believe me naive or innocent, who has the courage to treat me like a woman“ ließen A. Nin zu einer der beliebtesten Autorinnen für Frauen auf ihren Selbstfindungsweg werden.

Such sentences like „I, with a deeper instinct, choose a man who compels my strength, who makes enormous demands on me, who does not doubt my courage or my toughness, who does not believe me naive or innocent, who has the courage to treat me like a woman“ let A. Nin become one of the most popular authors read by women trying to free themselves.

Herzliche Grüße vom kleinen Dorf am großen Meer und, wenn ihr Zeit und Lust habt, schaut doch mal in Anaïs Nins Schriften hinein. Wir finden, es lohnt sich. Und last not least, wisst ihr eigentlich, dass auf der Venus ein Krater „Nin“ zu Ehren von A. Nin benannt wurde?
Did you know that a crater on Venus is named Nin after Anais Nin?
Bis nächste Woche
Siri and Selma

Die Fotos von Dina, DANKE xxx
Fotos by Dina, THANK YOU xxx

She took all the photographs here - except this one. It`s taken by our Master.

Dina took all the photographs – except this one. It`s taken by our Master.

© Fotos: Hanne Siebers
© Text: Klausbernd Vollmar

Circles

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Vom Steinkreis bis zum Kreisverkehr

„I can fancy sitting all a summer’s day watching its shadows shorten and lengthen again, and drawing a delicious contrast between the world’s duration and the feeble span of individual experience. There is something in Stonehenge almost reassuring; and if you are disposed to feel that life is rather a superficial matter, and that we soon get to the bottom of things, the immemorial gray pillars may serve to remind you of the enormous background of time.“

We can still feel it today what Henry James described in 1875  – but not in Stonehenge anymore. We were sitting at the Castlerigg stone circle and what we thought about there, we have written down for you – here:

Wir können dieses Gefühl, das Henry James 1875 in Stonehenge hatte, gut nachempfinden, allerdings nicht mehr in Stonehenge. Wir saßen am Castlerigg Steinkreis und was uns da so einfiel lest ihr hier.

Kreis bedeutet Zentrierung und Ordnung
The Circle means centering and order

Siri

Der typische magische Ort ist der Kreis: Der Zauberer schützt sich z.B. im magischen Kreis vor den Geistern, die er ruft, und in Hexenritualen spielt der Schutzkreis eine wesentliche Rolle.

The typical magic location is the circle: The Wizard protects himself in the magic circle against the spirits, which he calls, and the circle of protection plays a significant role in the rituals of the witches.

In England trefft ihr allerorten auf Kreise. Im Straßenverkehr fängt es an, wenn ihr auf die so beliebten Roundabouts (Kreisverkehr) trefft, die dem Orientierungslosen die Chance geben, bis zur Klärung der Richtung und aufkommenden Schwindel im Kreis herumzufahren. Zur Sommerszeit entstehen in Südengland immer noch Kornkreise. Wie sie ziehen die megalithischen Kreis-Strukturen tausende von Touristen an, die den magischen Kreis uralter Steinkreise besuchen. Stonehenge kennt jeder. Es gehört zu einer der meist besuchtesten Touristenattraktionen der Welt und sieht  dementsprechend aus. Es lohnt den Besuch nicht. Wir Buchfeen empfehlen Avebury und besonders den atemberaubend gelegenen Castlerigg Steinkreis bei Keswick im nördlichen Lake District. Er gilt als einer der ältesten englischen Steinkreise (evtl. aus der Zeit vor dem Bau der Pyramiden gegen 3000 B.C.), ist bestens erhalten (d.h. vollständig) und im Gegensatz zu Stonehenge frei zugänglich.

Castlerigg8_klein

In England you cannot escape circles. It begins with the traffic with these popular roundabouts, which give you the chance to drive around until you clarified the direction. In summer time magically occur crop circles in southern England until today. But most of the tourists are drawn by the megalithic stone circles. A visit of the magic circle of ancient stones is a must for every tourist. Everyone knows Stonehenge. It is one of the most visited tourist attractions in the world and looks like it. It’s not worth the visit. We Bookfayries recommend Avebury and particularly the stunningly located Castlerigg stone circle at Keswick in the northern Lake District. Castlerigg is considered one of the oldest English stone circle (possibly from before 3000 BC). It is well preserved (ie. complete) and unlike Stonehenge freely accessible.

„Was macht die Magie der Steinkreise aus?“, fragten wir Masterchen.
„Zen-Meister Sesshu konnte mit einem Pinselstrich einen perfekten Kreis malen“, antwortete er umständlich, „dessen Linie gleichbleibend breit und gleichmäßig schwarz war. Diese meditative Leistung gelang nach ihm nur noch dem florentinischen Maler Giotto (1266 – 1337). Es zentriert nicht nur, selbst einen Kreis zu ziehen, sondern auch, wenn man einen perfekten Kreis betrachtet oder sich in einem Kreis aufhält. Der Kreis wirkt magisch, weil er den Menschen zentriert und so vor den Dämonen der Außenwelt, jenen unberechenbaren Launen, schützt.“

Castlerigg Stonecircle

Our Master in the Castlerigg Stone Circle

„What makes the magic of the stone circles?“, we asked Masterchen.
„Zen master Sesshu could paint with a brushstroke a perfect circle,“ he replied awkwardly, „the line was consistently wide and uniformly black. The Florentine painter Giotto was the only one who achieved this meditative performance as well. It centres not only if you draw a circle but also when one sees a perfect circle or is standing in one. The circle has its magical power because it centers the people and keeps the demons outside. It protects.“

Die Viktorianer waren davon überzeugt, dass Steinmehl von den Menhiren der Steinkreise heilend wirke und besuchten z.B. Stonehenge/Wiltshire, Castlerigg/Cumberland und Avebury/Wiltshire mit Hammer und Meißel bewaffnet. Das führte letztendlich zur Absperrung der Steine von Stonehenge, das übrigens im Privatbesitz war und wegen eines Ehekrachs dem englischen Staat vermacht wurde.

Castlerigg Stonecircle

Castlerigg Stone Circle

The Victorians were convinced of the healing powers of stone flour of the menhirs of a stone circles. They visited Stonehenge / Wiltshire, Castlerigg / Cumberland and Avebury / Wiltshire armed with a hammer and a chisel. This ultimately led to the fencing off of the stones of Stonehenge, which was privately owned then and was bequeathed the English state because of a marital quarrel.

fruchtbar ist der Kreis,
wenn man ihn zu nutzen weiß
helpful is the circle
if you know how to use it

Selma

Höchst anziehend wirkt zudem das Geheimnis. Kein Mensch weiß, was es mit diesen Steinkreisen und Menhiren auf sich hat. Aus vor- und frühgeschichtlicher Zeit haben wir fast keine Dokumente, die uns einen Hinweis auf die Funktion dieser Steine geben. Also ist jeder Projektion Tor und Tür weit geöffnet. Wir lieben Steinkreise als Treffpunkt von Exzentrikern, die alle ihre unwiderlegbare Steinkreistheorie haben, die sie euch gerne mit großem Ernst und Verschwörergesicht vortragen. In Castlerigg trafen wir einen, der meinte, dass die Oberkante der Steine die Form der Landschaft hinter ihnen wiedergebe. Unser Blick war wohl zu wenig fantasiebegabt …Sehr beliebt und langlebig ist auch die zuerst 1965 von Gerald Hawkins veröffentlichte Theorie, dass die Steinkreise magalithische Observatorien waren.

Castlerigg Stonecircle

Castlerigg Stone Circle

The secret is always highly attractive. No one knows what was going on in these stone circles and at those standing stones. Of prehistoric times and early history we have almost no documents that give us a clue to the function of these stones. And that is an invitation to projection.
We love stone circles as a meeting place of eccentrics, each with their irrefutable stone circle theory that they would like to present you with great seriousness and conspirator´s faces. In Castlerigg we met one of those „specialists“ saying the top of the stones reproducing the shape of the landscape behind them. Our view was probably too little imaginative … Very much liked and longliving is the theory, first published by Gerald Hawkins in 1965, that these stone circles were megalithic observatories.

„Der gesunde Geist lässt sich gern vom Sexuellen faszinieren“, meint Masterchen als Alt-Hippie und erklärt wie der Oberlehrer, „die hoch sexualisierte Darstellung des weiblich Runden wie wir es von der Venus von Willendorf z.B. kennen, wäre heute politisch unerwünscht. Aber darüber zu spekulieren, ob nicht in Steinkreisen aufregende Fruchtbarkeitsriten vollzogen wurden, regt immer noch die Fantasie der Steinkreisbesucher an.“ Ja, wir erinnern uns: So eine Frau klärte Masterchen mitten im Steinkreis stehend auf, dass es eine alte Verpflichtung sei, dass man mit dem schlafen müsse, mit dem man zusammen im Steinkreis stehe. Wir Buchfeen sind vor Kichern fast vom großen Menhir gefallen.

Castlerigg Stonecircle

Castlerigg Stone Circle

„A healthy mind likes to be fascinated by sexuality,“ says our Master in the old hippie tradition and, at the same time, explains like the head teacher: „The highly sexualized representation of women, like the Venus of Willendorf f.e., would be politically undesirable today. This voluptuous female roundness like in these figurines and stone circles let folks speculate of fertility rites having been celebrated here. A woman explained our Master, standing with him in the stone circle, that it is an old obligation that you have to make love with the one you stand together with in the circle. We Bookfayries almost fell down the great menhir of giggling – what a funny way trying to turn somebody on.

Der Kreis ist das älteste benutzte Symbol der Menschheit. Er kommt häufig in der Natur vor und kann leicht gezogen werden. Er bildet eine Ganzheit ab und ist die prädestinierte Wohnstätte der Götter. Die ältesten Gebäude der Menschheit waren deswegen rund und somit auf eine deutliche Mitte ausgerichtet.
Nach Julius Schwabe liegt dem griechischen Theater der Steinkreis zugrunde, der letztendlich die erstarrte Form des Kreis- und Reigentanzes darstellt, der den Gang des Kosmos verdeutlichen soll.

LongMegSign

The circle is the oldest symbol of mankind. It occurs frequently in nature and can be easily drawn. It represents a wholeness and is the predestined home of the gods. The oldest buildings of humanity were round and thus aligned to a significant middle.
Following the Swiss specialist for symbols, Julius Schwabe, the Greek theatre is based on the stone circle, the solidified form of round dances, which were to illustrate the course of the cosmos.

Nicht nur die alten Völker sondern auch die Tempelritter fühlen sich in England dem Kreis verbunden. Sie errichteten kreisrunde Kirchen als Abbild des Erdenkreises. In England wurden viele runde Kirchen gebaut, von denen heute jedoch nur noch fünf stehen. Nach der Auflösung dieses Ordens 1314 erlosch der Brauch, runde Kirchen zu bauen, und erst die Renaissance fand wieder Gefallen am runden Sakralbau.

Long Meg Stonecircle/Cumbria

Long Meg Stone Circle/Cumbria

Not only the ancient peoples but also the Knights Templar felt connected to the circle. They built circular churches representing the circle of the earth. In England, a lot of these round churches were built, of which only five survived. The order of the Templars became extinct after its dissolution in 1314, the custom to build round churches ended – until the Renaissance found pleasure in building round sacred buildings again.

Allerdings standen eigentlich die Christen Englands dem Runden eher feindlich gegenüber. Es erinnert sie zu sehr an die heidnischen Naturreligionen und eine erdverbundene Magie, mit der sie nichts zu tun haben wollten. Als die Hexenhysterie im 14. Jahrhundert in England wütete (viel früher als auf dem Kontinent), warf man hauptsächlich die Steine der Steinkreise um, um zu zeigen, dass man als Christ Macht über den magischen Kreis der alten Religionen hat. Allerdings hat am Ende der magische Steinkreis gesiegt: Stonehenge wie Avebury bekommen weitaus mehr Besucher als jede englische Kirche.

Menhir, Long Meg

Menhir, Long Meg

Actually the English christians faced the circles rather hostile. They reminded them too much of pagan nature religions and magic with which they would have nothing to do. As the hysteria about witches was raging England of the 14th c. (much earlier than on the continent), they knocked over the stones of many stone circles in order to show that a christian has power over the magic circles of the old religions. However, the magical stone circle won in the end. Stonehenge and Avebury get far more visitors than any English church today.

Nach ewigen, ehernen, großen Gesetzen müssen wir alle unseres Daseins Kreise vollenden
Following eternal laws we need to complete our circles of existence

Goethe

Wir lasen bei C.G. Jung: Der Kreis ist die Circambulation, mit der man sich vorsichtig einem heiligen Zentrum nähert. Wie man eine Stupa und den Berg Kailash genauso wie einen Steinkreis umwandert, so nähert man sich einem psychischen Problem. Der Kreis entspricht dem vorsichtigen Tasten, er bildet die Geste langsamer Selbsterkenntnis ab.
Der magische Ort als psychischer Ort ist also derjenige Platz, an dem man seine psychischen Probleme zu verstehen beginnt. Wir Buchfeen fühlen uns zumindest im Steinkreis wie in jedem Turmzimmer anders als in rechteckigen Räumen – weil im Runden der Teufel keine Ecke zum Verstecken findet, wie ein englisches Sprichwort sagt.

Ancient symbols cut in stone, Long Meg

Ancient symbols cut in stone, Long Meg

We read at C.G. Jung`s: The circle is the Circambulatio (to go around) with which one is carefully approaching a holy center. You go around stupas and Mount Kailash as well as around stone circles as one approaches a mental problem. The circle reflects the slow gesture of (self-) knowledge. The magical circle is the place where you begin to understand your mental problems.
We Bookfayries feel in stone circle as in round tower rooms quite unlike to rectangular places – because the devil finds no corner to hide in the circle, as the English proverb says.

Last not least from Master`s „Welt der Symbole“ (Dictionary of Symbols):

Der Kreis bezeichnet den geschützten Raum. Er steht für die eigene Welt und Ordnung und ist das grundlegendste Symbol des Weiblichen.
Der Kreis wird auch negativ gesehen. William Blake malte beispielsweise 1816 das Aquarell „Milton und der Geist Platons“, in dem Platon im Kreis sitzend sich am Zirkel festhält und die schöne Frau außerhalb seiner Welt nicht wahrnimmt. Im Werk von Blake symbolisiert der Kreis die perfekte und tödliche Vernunft. […]
Mit dem Kreis kann  ferner der ewige Kreislauf des Immer-Gleichen gemeint sein, die tägliche Routine und die (neurotischen) Wiederholungen.

The circle indicates the protected space. It represents the world and its order and is the most basic symbol of the feminine.
Like every symbol the circle is also seen as negative. William Blake painted the watercolourMilton and the spirit of Plato“ in 1816. Sitting in a circle Plato himself holds the compass and does not notice the beautiful woman outside his world. In the work of Blake the circle symbolizes the perfect, sterile and deadly reason. […]
The circle can further symbolize the eternal cycle of the ever-same, the daily routines and the (neurotic) repetitions.

Wir haben auf unserer Reise in den Lake District den Castlerigg Steinkreis und Long Meg And Her Daughters – beide liegen bei Penrith (nördliche Lakes) – besucht.

We visited on our trip to the Lake District the Castlerigg stone circle and Long Meg And Her Daughters – both are near Penrith (Northern Lakes/Cumbria).

Dina in Action

Dina in Action
(Foto: Klausbernd Vollmar)

Von Dina stammen alle Bilder, für die wir uns herzallerliebst bedanken 🙂 🙂 Herzlichen Dank auch an Masterchen, dass wir Abschnitte aus seinen Büchern „Magisch reisen: England“ (Goldmann) und „Welt der Symbole“ übernehmen durften.

All pictures are taken by Dina – except the picture of her. Thanks a lot! And many thanks to our dearest Master that we were allowed to publish paragraphs from his books „Magic travelling: England“ (in German only)  and „World of Symbols“ (in German only).
© Text and last picture Klausbernd Vollmar/Cley next the Sea, all other pictures Hanne Siebers/Bonn

Liebe Grüße von uns liebklugen Buchfeen
Love from
Siri und Selma

The Pencil

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Ich bin ein Bleistift
I am a pencil

Henri de Toulouse-Lautrec

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Hanne Siebers, DSC_0037

Wisst ihr was? Der unscheinbare Bleistift, der in unserem Haus überall herumliegt, hat in enormen Maße zu unserer Kulturgeschichte beigetragen. Da wundert ihr euch, aber stellt euch vor, bevor es es den Bleistift gab, konnte man sich nicht flugs seine genialen Gedanken skizzieren oder schriftlich schnell etwas berechnen – zumindest nicht so bequem wie mit dem Bleistift und etwas ausradieren zur Überarbeitung konnte man auch nicht (damals radierte man mit frischem Weißbrot). Wir lasen, dass gemäß einer Umfrage zumindest noch vor zehn Jahren der Bleistift das beliebteste Arbeitsmittel von Designern, Ingenieuren und Architekten war und dass weltweit noch 14 Millionen Bleistifte jährlich hergestellt werden.

Master`s art  ;-) ;-)

Master`s art 😉 😉

You know what? This inconspicuous pencil lying around everywhere in our house has contributed quite a lot to our cultural history. Imagine your life without a modern pencil. You could neither make a quick note of your genial ideas nor could you map a way – at least not as convenient as with a modern pencil. And you could hardly erase to correct neither (erasing was done with with fresh white bread in those times). We read that according to a survey ten years ago, the pencil was the most popular means of working for designers, engineers and architects and that about 15 million pencils are manufactured worldwide each year.
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A pencil and a rubber are of more use to thought than a battalion of assistants

Theodor W. Adorno

Freilich gab`s schon vorher Stifte aus Silber und Blei, das übrigens im heutigen Bleistift nicht mehr zu finden ist. Diese Metallgriffel schrieben hauchdünn und wie leicht beschäftigte man die Schreibfläche – meist Papyrus – mit ihnen. Außerdem gab`s die leicht verwischbare Kohle, die schwer zu spitzen war.

Admittedly there have already been pencils of silver and lead before. But these metal pens wrote very thin and they easily scratched the page – mostly papyrus – too much. There was also charcoal but its lines easily smudged and became blurred and charcoal it was hard to sharpen.

 

Part of our Master`s pencil collection

Part of our Master`s pencil collection

Wir haben noch in der Feenschule mit dem Bleistift gelernt zu schreiben und zuvor Strichmännchen, Sonnen und Wolken emsig gezeichnet, auf die wir mächtig stolz waren. Unser Traum war ein großer Kasten „richtiger“ Buntstifte, speziell nachdem Masterchen uns die Geschichte des legendären Koh-I-Nor-Stiftes erzählt hatte.

In our Fairyschool we started to learn to write with an ordinary pencil. Of course, we had drawn figures, suns and clouds with our beloved colour pencils before. Our dream was a big box of „real“ colour pencils, especially after our Master had told us the story of the legendary Koh-I-Nor-pencil.
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Pencils mean freedom whereas the computer dictates how to use it

Siri

Der Koh-I-Noor, „der Bleistift mit einem Gefühl wie Seide, so leicht wie ein Schmetterling“, der 1893 auf der Columbia Exhibition vorgestellt wurde, war goldgelb lackiert. Ich glaube er kam aus Bloomsberry/New Jersey, wo er mit 14 Schichten goldgelben Lacks versehen wurde; die Enden wurden mit Goldbronze überzogen. Der Schriftzug bestand aus Blattgold. Die gelbe Lackierung der Bleistifte wurde gewählt, da diese Farbe auf die orientalische Herkunft des Graphits (Sri Lanka, Indien) hindeuten sollte. Andere Marken kopierten diese Kennzeichnung. Ursprünglich wurden auch die Stifte in Keswick gelb lackiert, um schadhaftes Holz, das für billige Bleistifte genutzt wurde, zu übertünchen.

The Koh-I-Noor, „the pencil with a feeling like silk, as light as a butterfly“, presented at the Columbia Exhibition in 1893, was painted yellow gold. It was produced in Bloomsberry / New Jersey, equipped with 14 layers of golden yellow paint and the ends were leaf gilded. The writing consisted of gold leaf (16 carat). The yellow paint of these pencils was chosen because this color should indicate the oriental origin of the graphite (Sri Lanka and India). Other brands copied the yellow colouring for their pencils later. Originally most of the pencils from Keswick were painted yellow, too – but to cover up defective wood that was used for cheap pencils.

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Der moderne Bleistift kam jedoch nicht aus Amerika sondern aus dem nördlichen Lake District, aus Keswick, wo die Bleistiftfirma Derwent Cumberland (Derwent ist der Fluss hier, Cumberland die Grafschaft) residierte. Hier hat man zuerst das damals noch weitgehend unbekannte Graphit (unter einer umgefallenen Eiche) gefunden, das das Blei des Bleistifts ersetzen sollte. Es wurde zunächst als Englisches Antinom bezeichnet. Der erste dieser modernen Stifte wurde in Keswick wahrscheinlich um 1550 produziert. Königin Elizabeth holte deutsche Fachleute in den Lake District, um das Graphit speziell in den Borrowdale Gruben abzubauen. Sie machten Graphit auch in Deutschland bekannt. Im 17. Jh. kam der große Durchbruch, als ein Schreiner aus Keswick auf die Idee kam, die Graphitminen in Holz zu fassen. Graphit aus Cumberland wurde plötzlich derart wertvoll, dass King Georg II. 1752 ein Gesetz zur geregelten Ausbeutung der Graphitlager in den Lakes verabschiedete, außerdem durfte das gefragte Graphit aus Keswick nur in Form englischer Bleistifte exportiert werden. Mitte des 19. Jh. waren die Graphitvorkommen im nördlichen Lake District erschöpft und man importierte Graphit aus aus Asien und Flusszeder und brasilianische Pinie zur Bleistiftherstellung, die bis heute noch um Keswick zu finden ist.

The modern pencil doesn`t originate in America but in the northern Lake District in the town of Keswick, where the Derwent Cumberland Pencil Company (Derwent is the river there, Cumberland the County ) resided. Here the still largely unknown graphite was found for the first time under a fallen oak, the graphite that should replace the lead of the pencil. It was referred to as English Antimon. The first of the graphite pencil was probably produced in Keswick around 1550. Queen Elizabeth I had invited German specialists to the Lake District to mine graphite in the Borrowdale mines. These miners made graphite known in Germany which should become the biggest competitor to England on the pencil marked.
In the 17th c. came the big breakthrough as a carpenter from Keswick got the idea to cover the graphite in wood. Graphite from Keswick suddenly became so valuable that King George II signed a law (1752) for the controlled exploitation of the graphite. He also decreeted the graphite from Keswick could be exported only in form of English pencils.
The graphite deposits in the northern Lake District were exhausted middle of the 19th c.  From now on graphite was imported from Asia as well as cedar wood for the pencil production which is still to be found at the northern Lake District.

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Die Graphitvorkommen von Keswick ließen jahrzehnte lang eine beliebte Heimindustrie in den Lakes entstehen und ernährten die Bauern dieses Gebiet eine lange Zeit gut.

The graphite deposits of Keswick created a popular cottage industry in the northern Lakes for many centuries. It helped the sheep farmers to an additional income.

A pencil and a dream can take you everywhere

old saying

Our Master`s pencils and notebook (for special ideas only)

Our Master`s pencils and notebook (for special ideas only)

Wir Buchfeen waren enttäuscht von Keswick. Es wirkte auf uns heruntergekommen. Die Bleistiftfabrik von Derwent Cumberland hat Keswick 2008 verlassen, sie liegt eine halbe Stunde entfernt von dort in Workington on Yell. Das Bleistiftmuseum ist lieblos in einer Art Baracke untergebracht. Wir waren enttäuscht, über die Geschichte des Bleistifts lernt man hier wenig.

Dennoch lohnt sich ein Ausflug nach Keswick, da gleich außerhalb dieser Stadt, die von Outdoor-Geschäften geprägt ist, der Castle Rigg Steinkreis liegt, aber darüber berichten wir das nächste Mal.

We Bookfayries were disappointed of Keswick. It seemed to us on its way down. The Derwent Cumberland Pencil factory has left Keswick in 2008, it moved to Workington on Yell (northern Lake District as well). The pencil museum is housed in a kind of ugly shed. We were disappointed, you learn little about the history of the pencil at its birthplace.

It is still worth going to Keswick because just outside this marked town, which is dominated by outdoor shops, the Castle Rigg stone circle is situated – we will write about ancient stones the next time.

Einige Stifte aus Keswick

Some pencils from Keswick

Der in Moskau geborene Karikaturist und Illustrator Emmanuel Poiré nannte sich nach dem russischen Wort für Bleistift Karandasch. Der Schweizer Hersteller feiner Bleistifte Caran d´Ache hat sich nach ihm benannt und Poirés stilisiertes Signet wird als Firmenlogo benutzt. Neben Caran d`Ache, sind die Cumberland Stifte zu empfehlen wie die von Städtler und Faber Castell. Masterchen hat seine Farbenbücher mit Caran d`Ache, Derwent Cumberland und Faber Castell Stiften entwickelt, den großen Koh-I-Nor-Farbstiftkasten, den er in jenem Laden an der Brücke in Maastricht stets sehnsüchtig beäugte, bekam er nie.

The Moscow-born cartoonist and illustrator Emmanuel Poiré called himself like the Russian word for pencil „Karandash“. The Swiss manufacturer of fine pencils Caran d’Ache has been named after him and Poiré`s stylized signature is used as company logo. Besides Caran d’Ache, we can recommend the Cumberland pencils as those from Staedtler and Faber-Castell. Our Master has developed its colour books with Caran d’Ache, Faber Castell and Derwent Cumberland pencils. He never got the big Koh-I-Nor-pencil box, he scrutenised longingly at that shop at the bridge in Maastricht.

 

Our Master´s Books about colour

Our Master´s Books about colour

Der Bleistift gibt nicht das Sichtbare wieder, er macht sichtbar

Selma

Wisst ihr, dass Henry David Thoreau aus einer amerikanischen Bleistiftproduzentenfamile stammt und diese Firma erfolgreich führte? 1821 hatte Thoreaus Schwager bei einer Wanderung Graphitlagerstätten bei Bristol NH gefunden. Damit fing alles na und Henry David Thoreau brachte das Geschäft zur Blüte und produzierte, freilich nach eigenen Angaben, „den besten Bleistift Amerikas“, bevor er 1845 nach Walden in die Wälder verschwand.

Do you know that Henry David Thoreau stems from an American family of pencil manufacturers?
He run this company successfully for quite a while. The business started when his broz

ther in law found graphite deposits during a hiking trip in New Hampshire. Henry David Thoreau brought the business to flourish and produced, by its own account, „the America’s Best Pencil“ before he disappeared into the woods to Walden in 1845 (with some pens, of course).

Das wär`s zum Bleistift. Wir verabschieden uns bis nächste Woche

selfportrait from US Siri and Selma

selfportraits of Siri and Selma in the pencil museum

That`s it about the pencil. So long
Siri und Selma, die munteren Buchfeen

Dina am Lake Ullswater (Foto: Klausbernd Vollmar)

Dina am Lake Ullswater
(Foto: Klausbernd Vollmar)

Herzlichen Dank an Dina fürs Fotografieren 🙂 Alle Fotos, soweit nicht anders gekennzeichnet, stammen von ihr. Copyright of all pictures by Hanne Siebers and Klausbernd Vollmar.
Thanks, dear Dina, for taking those pictures. All the photographs, if not indicated otherwise, are hers.