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Über den Master und Buchmessenabgesang

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Über den Master und Buchmessenabgesang

Hallohallo, da bin ich wieder, die liiiebe KnipsiSelma. Jaja, ich weiß, ich habe Knipsis vom Master versprochen, die kommen auch, ein Moment bitte! Ich möchte nur schnell die Gunst der Stunde nutzen und Euch gleichzeitig ein paar pikante Geschichten erzählen, psssst … das muss unter uns bleiben, ok? Ich verstecke die zwischen den Knipsis, dann fällt es nicht so auf – und was ich schreibe, liest eh keiner.

Es ist so, unser liiieber Master ist immer noch unterwegs und ab und zu muss er auf Fremdrechnern schreiben oder seinem Handy. Obwohl, jetzt beim Tantchen, dürfte ihm der Rechner gar nicht soooo fremd vorkommen, pssst … es ist nämlich sein alter!  … Naja, ganz so jung ist er nicht mehr, unser Master, da tauchen gelegentlich Probleme auf, meistens wo man keine erwartet, und pssst … das bleibt bitte ganz unter uns, beim neuen Smartphone die richtigen Buchstaben zu treffen, das gelingt ihm auch nicht so recht.


Ach ja, die Smartphones. Schmerzphones, sage ich nur. Habt Ihr auch eins? iPhone S4 vielleicht? Und …. SIRI (das intelligente Sprachprogramm) schon kennengelernt? Also, meine liebe Schwester SiriFee ist komplett ausgebucht, ja, bei uns ist was los, sage ich Euch.  Alle wollen ein Interview und unbedingt exklusiv erfahren, wie es dazu kam, dass ausgerechnet siiiiie, unsere SiriFee, das schöne Vorbild für Siri auf dem iPhone S4 wurde. Allmählich wird uns der Rummel ein wenig zu viel, gerade hämmert sie wie wild auf ihren McFee (neiin, den hat sie von ihren eigenen Fairytaler gekauft, Ihr FeenNotebook ist nicht von dieser Obstsorte gesponsert, wirklich nicht!) und textet zunehmend frechere Antworten auf die sekundlich eingehenden Heiratsanträge.

Nochmals zu unserem Master und die eigenwilligen, knatsch-elektronischen Schreibdinger, auf die er momentan kaum drei  lesbare Sätze zusammengereimt bekommt; vom Master gibt es diese Woche nichts zu lesen.  Ausser, Ihr ward auf der Buchmesse und lest jetzt seine Bücher, aber das habe ich eigentlich nicht gemeint. Apropos Buchmesse, ja du liebe Fee, so eine Buchmesse habe ich mir ganz anders vorgestellt als das, was meine SiriFee unter vorgehaltenen Flügeln mir zugeflüster hat. Ganz anders, sage ich nur.

Snobistisch-elitär … mit einem Hauch von Adorno geben die sich den Kant – aber nein, weit gefehlt. In der Tradition von Hemingway, russischen Säuferromanen und Harry-Rowohlt-Lesungen geht es ums Trinken nach dem Motto: Dummheit frisst, Intelligenz säuft. Der Kritiker Richard Kämmerling beschreibt in der „Welt der Literatur“ gar die Buchmesse als eine Übung im Komasaufen. Naja, ganz sooo schlimm war es nicht, vielleicht weil unser Master mit SiriFee nicht bei den richtigen Partys war. „Mutig“ nannte man Herrn Kämmerling im Netz, aber mein Schwesterlein Siri fand es eher übertrieben, was der schrieb – mir kam es vor, als ob er nicht so recht wusste, was er über die größte Buchmesse der Welt schreiben sollte (vielleicht ist der gar nicht da gewesen – Siri sah ihn jedenfalls nicht). Also übertrieb er in der Hoffnung, mit Skandalösem beachtet zu werden -das ist doch das Hauptproblem der Messe: beachtet zu werden. SiriFee schrieb ja auch schon über den besoffenen Lektor, aber die Lektorinnen, die Masterchen besuchte, waren eher zu nüchtern – nach Siris Geschmack.

Übrigens keine Missverständnisse: Meine Knipsis zeigen nicht Masterchen beim Ausnüchterungsspaziergang.

Ein feinen Tag Euch, bis dann
Eure Selma OberKnipsiFee