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Schlagwort-Archive: Samuel Beckett

Dublin`s Fine Libraries: Trinity College

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Siri + Selma

Siri + Selma

Reisender kommst du nach Dublin, musst du unbedingt das Trinity College besuchen, wo Samuel Beckett, Oliver Goldsmith, Bram Stoker und Oscar Wilde studierten.

When Bookfayries visit Dublin they have to visit Trinity College. Scholars of this university have been Samuel Beckett, Oliver Goldsmith, Bram Stoker and Oscar Wilde, just to mention the most famous ones.

Trinity College 149_Hanne Siebers

Das Herzstück der Universität ist die Alte Bibliothek von 1732 mit ihrem Long Room. Als wir ihn morgens halb verschlafen noch mit Dina und Masterchen betraten, hat uns sogleich der Geruch von altem Pergament und der Anblick all der wuchtigen Ledereinbände betört und schwuppdiwupp waren wir hellwach. Also in diesem 64 Meter langen Raum werden in 80 Alkoven auf zwei Stockwerken die wertvollsten der 200.000 alten Bücher dieser Bibliothek aufbewahrt. Und wie in Carl Spitzwegs Bild „Der Bücherfreund“ kletterte  gerade ein spitznasiger, bebrillter Studierender auf die Leiter, um ein Buch aus dem Regal zu ziehen und es gleich oben noch aufzuschlagen. Während Dina eifrig fotografierte, rechnete Selma flugs aus, wenn sie jede Woche ein Buch dieser Bibliothek lesen würde, bräuchte sie etwa 3200 Jahre, um alle Bücher des Long Rooms zu lesen. Zum Glück sind wir Buchfeen ja unsterblich.

The library of the Trinity College is over 250 years old and unchanched since. The next time you are in Dublin you should plan a visit to the Long Room (time for a Guinness afterwards). In this 64 metres long room you will find the most precious of the 200.000 books in 80 alcoves on two floors. Entering the Long Room we immediately felt this is our paradise on earth. Like in Carl Spitzweg`s painting „The Booklover“ a thin scholar with a pointed nose and spectacles was standing on one of the old wooden ladders searching for wisdom in an old volume. When Dina was eagerly taking pictures Selma was even more eagerly calculating that even she as an Bookfayrie would need 3200 years to read every book in this room if she would read one book weekly. But so what, Bookfayries are immortal.

Long RoomFoto: Hanne Siebers

Long Room
Foto: Hanne Siebers

Der Long Room ist leer, weil wir einen Fototermin vor der Öffnungszeit hatten. Unten im Bild seht ihr die Alkoven und dass sich auch hier die Reagalbretter unter gewichtigen Werken biegen. So ein Alkoven mit 50 Regalmetern, das müsst ihr wissen, ist die schickste Wohnlage für eine Buchfee.

There is nobody in the Long Room becauce we were booked for our photosession before opening time. In the following picture you see those alcoves with bending shelves under old wisdom. Such an alcove, with 50 running meters of shelving, is the most poshest address for a Bookfayrie.

Long Room_Alcove

Untersuche es [das Book of Kells] sorgfältig und du wirst zum Heilgtum der Kunst vordringen
Giraldus de Barri (12. Jh.)

Als größter Schatz dieser Bibliothek wird das “Book of Kells” betrachtet, „eines der ältesten Bücher der Welt“, wie Masterchen erklärte. Es enthält die vier Evangelien des Neuen Testaments und lockt jedes Jahr Hunderttausende Besucher an. Immer zwei der aufwendig illuminierten Seiten sind unter Glas zu bewundern. Alle drei Monate blättert ein Bibliothekar in weißen Schutzhandschuhen mit ehrfürchtiger Geste eine Seite weiter. Auf den beiden folgenden Bildern blättert jedoch Masterchen für euch 😉

Study the Book of Kells meticiously and you will reach the holy kingdom of art
Giraldus de Barri (12th c.)

The greatest treasure of this library is The Book of Kells, „one of oldest book of mankind“, as our Master was explaining. It`s an intricate illuminated text of the four gospels and a touristic highlight of Ireland attracting hundered thousands of visitors each year. Two of the pages are on display under glas. A librarian turns the pages with white gloves and with a reverential gesture every third month. On the two following pictures our master is turning the pages for you – without gloves, oh dear.

(Für alle Bilder gilt: klick = groß)
(klick for enlarging, plaese) 

Master_BOK1

Sieht toll aus, oder?
Diese Handschrift ist um das Jahr 800 wahrscheinlich auf der Hebrideninsel Iona gefertigt worden und dann zum Kloster Kells (etwa 60 km im NW von Dublin) gebracht worden – es kann allerdings auch im dortigen Scriptorium geschrieben worden sein. Wahrscheinlich scheint uns jedoch, dass es von den Mönchen auf Iona vor den Wikinger gerettet worden ist (nur wohl weniger dramatisch als die Rettung der Manuskripte aus dem Kloster St. Gallen durch Wiborada, die dafür zur Schutzheiligen der Bibliotheken und Bücherfreunde gekürt wurde). Der lateinische Text auf 340 Pergamentblättern ist mit 678 Miniaturen, kunstvoll gestalteten Initialen und Symbolen reich illuminiert. Eine Besonderheit sind die ursprünglich leeren Seiten, auf denen Urkunden des Klosters Kells aus dem 12 Jh. niedergeschrieben wurden.

Looks breathtaking, doesn`t it.
This masterpiece of the art was (probably) written and illuminated on Iona (Hebredies) around 800. It was taken to the monastery of Kells (about 60 km NW of Dublin). A few historians reckon it to be written in the scriptorium of Kells. We Bookfayries are very sure, that it was written by the monks of Iona and saved of Viking rage to Kells (probably not as dramatic as the saving of the manuscripts by Wiborada at St. Gallen who became the patron of libraries and booklovers for it). The text is written in Latin on 340 parchment pages and highly illuminated with 678 miniatures, initials and symbols. Extraordinary are the original blank pages which were used to write down deeds of the Kells monastery in the 12th century. 

Master_BoK2

Das hatten wir Buchfeen eifrig in Masters dicken Werken zur sogenannten „insulären Buchkunst“ recherchiert. Aber, ehrlich gesagt, was wir genauso spannend fanden, ist die Geschichte dieser Handschrift. Stellt euch vor, sie wurde 1007 aus der Klosterkirche zu Kells gestohlen. Nicht dass die Diebe frühe Buchsammler waren, sondern sie waren hinter seinem wertvollen Einband her, der heute als verloren gilt. Also die Diebe haben das Buch vergraben, aber erstaunlicherweise wurde es kurz danach wiedergefunden. Selma meinte, da sei sicher Verrat im Spiel gewesen. Auf jeden Fall war das Buch wieder da und Cromwells Soldaten brachten es dann 1654 nach Dublin in Sicherheit. Wir können euch sagen, dies war ein großes Glück, denn eigentlich waren Cromwells Leute jeder Abbildung feindliche Bilderstürmer.

All this we read in Masters big volumes about the art of illumination and the Celtic Island Style. But equally thrilling is the history of this book being stolen in 1007 from the church of the Kells monastry, hidden in the ground and found later. Those thieves have not been booklovers, not at all, they were after the precious stones and the gold of the binding, which is still lost. In 1654 troops of Cromwell took the book to Dublin to save it. Oh dear, that was lucky, because the Cromwell people were iconoclasts – but that book was too holy to be touched, we think.   

BookofKells_Coll2

Masterchen erklärte zum Buch selbst: „Wahrscheinlich aus Sparsamkeit wurde es in platzsparenden Minuskeln geschrieben. Es war schon teuer genug, für das Pergament die Haut von 150 Kälbern zu bekommen und dann noch die Farbpigmente. Bei ihnen sparte der Illustrator nämlich keineswegs, statt des üblichen Indigos benutzte er ein Lapis Lazuli Pigment, das damals den Wert von Gold überstieg.  Er malte in stark konturierten Farben flächig stilisiert, also ohne Perspektive wie im byzantinischen Stil.“ Uns Buchfeen haben speziell die verschlungen Verzierungen fasziniert. Masterchen hatte uns nämlich zuvor von dem Bonner Kunsthistoriker Günter Bandmann erzählt, der meinte: „Das Zauberreich des Mittelalters ist das christliche Paradies, das durch Ornamente vergegenwärtigt […] wird.“ Auf dieses Zauberreich waren wir gespannt.

Our Master explained: „The Book of Kells is written in minuscles to save space probably because of the lack of money. It was expensive enough to buy the parchment for which skins of 150 calves were needed. And then think about the pigments! The illustrators did not save there. Instead of indigo they used lapis lazuli (a precious stone) which was in their times more valuable than gold. The illustrations are all painted in contrasting colours and don`t show perspective like in the Bycantine style of that time.“ The German art historian Günter Bandmann wrote: „The medieval realm of magic has been the christian paradise which was represented by ornaments“. We Bookfayries were so keen exploring this magic!   

BookofKells_Coll_1

Dazu muss man, wie wir jetzt wissen, sich die Chi-Rho-Seite (Initialseit, fol. 34r, zu Beginn des Matthäus-Evangeliums, mit dem Monogramm Christi XR) anschauen (unteres Bild). Na, was entdeckt ihr denn alles da? Klar doch, diese Seite ist das erste Suchbild der Buchgeschichte. Gelehrte nehmen an, dass zur Erstellung dieser Seite der Illustrator mehr Zeit gebraucht hat als für die Gestaltung all der übrigen Seiten des Book of Kells.

We knew to experience this magic we had to drown into the Chi-Rho-page (the beginning of the gospel of Matthew with Christ`s monogram XR).
What do you see in following picture? Well, we suppose this is the first rebus (puzzle picture) in the history of books. It took the illustrator more time for producing this one page than producing the rest of the book.

ChiRhoa

Wir wurden fast wirr im Kopf, selbst unsere buchgewohnten Feenaugen verdrehten sich angesichts dieser verschlungenen geometrischen Formen. Erst beim näheren Hinschauen entdeckten wir Geschichten realistisch und ganz klein in diese Verschlingungen eingefügt. Ein Otter hat dort einen Lachs gefangen, eine Mäusefamilie knabbert an einer Oblate und die Katze lauert schon, der Leib Christ darf natürlich auch nicht fehlen. Das alles soll die Einheit unseres Kosmos ausdrücken, denken wir. Nicht nur wir Buchfeen vermuten magische Praktiken des Schnur- und Knotenzaubers als Ursprung dieser Verschlingungen.

We went crazy and even our Bookfayrie eyes, being used to watch illustrations, gave up following these intertwined shapes. If you enlarge this page you will discover whole stories told in tiny pictures. An odder caught a salmon, a family of mice is nibbeling a host while the cat is waiting, and, of course, the body of Christ is there, too. All this is supposed to show the unity of our universe – at least we think that. And not only we Bookfayries believe that the origin of all this is the ancient magic of knots and strings.

Einige behaupten, im Book of Kells sei eine Warnung versteckt, die jedoch bislang keiner gefunden hat. Wir finden das zwar spannend, aber zugleich klingt uns das zu sehr nach Weltuntergangsphantasien, die z.Zt. wieder in esoterischen Kreisen beliebt sind. Weiteres darüber könnt ihr hier lesen. Die Abbildung weiterer Seiten und Kommentare findet ihr hier und, wenn euch dieser Artikel gefallen hat, vergesst nicht Dinas Blog mit mehr Bildern vom Long Room und deutschem und englischem Text zu besuchen.

Some speculate about a hidden warning in the Book of Kells. But nobody has found it yet. Thrilling isn`t it? But we believe these speculations are apocalyptic phantasies which are very much en vogue at the moment. If you really want to read more about it do it here, please (in German). Some more pages of the Book of Kells with English explanations you will find here (in German) and don`t forget visiting Dina`s blog where she shows a lot more pictures of the Long Room with English and German text.

Nun aber Schluss mit all den mittelalterlichen Schriften. Es verabschieden sich lieb die Buchfeen
That`s enough of medieval manuscripts, isn´t it. With love
Siri und Selma

Dublin`s Fine Libraries: The Royal Irish Academy and Cathach Books

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Siri + Selma

Siri + Selma

Mit Ehrfurcht näherten wir Buchfeen uns der Royal Irish Academy (RIA), einer edlen Gesellschaft von Wissenschaftlern, die 1785 gegründet wurde. Masterchen erzählte, dass ein Mitglied in dieser Gesellschaft zu werden,  die höchste wissenschaftliche Auszeichnung Irlands ist. Naja, ehrlich gesagt, schmückt sich die RIA mit fremden Federn, indem sie Goethe, Herschel, Darwin, Planck, Bohr, Heisenberg und Pavlov, um nur einige zu nennen, aufnahm – clever, nicht?! In ihrem Gebäude in der Stadtmitte Dublins auf der Rückseite des Trinity College beherbergt sie eine Bibliothek, die für den Forschenden frei zugänglich ist. Den Tipp, diese Bibliothek zu besuchen, bekamen wir bei Sweny`s. Vielleicht erinnern sich einige von euch an den „Ulysses“ von Joyce? Wir glauben, es ist im 4. Kapitel, wo Leopold Bloom für Molly diese Zitronenseife kauft, die bis heute noch bei Sweny`s feilgeboten wird? Ihr seht in Dublin kann man Joyce nie entkommen. Also dort bei Sweny`s, eine kühne Mischung von Drogerie und Antiquariat, traf Masterchen den Regisseur Paddy O`Dwyer, der in seiner Jugend einige Brecht-Stücke inszeniert hatte und jetzt Joyces Geschichten aus „Dubliners“ für das Theater umschrieb und witzig inszenierte. Wir sahen „Die Mutter“. Ihr könnt euch denken, dass Masterchen sich in diesem seit Joyces Zeiten nicht veränderten Laden festquatschte, bis wir endlich auf unser Drängen hin zur RIA weitergehen konnten. Wollt ihr mehr über Sweny`s wissen? Klickt bitte hier.

With humble reverence we bookfayries approached the Royal Irish Academy (RIA), which was founded in 1785. Our Master had told us to be elected to this Academy is the highest public recognition of academic excellence in Ireland. Well, this Academy acted rearly clever: It made Goethe, Herschel, Darwin, Planck, Bohr, Heisenberg und Pavlov, just to name some the scientific heroes, to its members. The building of the RIA is situated downtown Dublin on the back of Trinity College. Here we found a working library where the students can read the collected books and manuscripts. We were recommended this RIA library in Sweny`s shop. Does that ring a bell? In the forth chapter of „Ulysses“, if we remember correctly, this shop is mentioned: Leopold Bloom buys there the lemmon soap for Molly, a sopap that can be still puchased there. This shop is worthwhile visting. It`s a crazy mixture of a chemist`s and an antiquarian bookshop that hasn`t changed since Joyce`s times. And right here our Master met Paddy O`Dwyer director who directed Brecht`s plays in his youth and now did rewrite Joye`s short stories („Dubliners“) for the theater to direct them. We saw „The Mother“,, which was really fun. If you want more infos about Sweny`s click here, please. 

Library RIA Collage by Hanne Siebers

Ihr findet hier die weltweit größte Sammlung irischer Manuskripte (allerdings gibt es da auch nicht so viele ;-)). Eine Besonderheit ist der „Cathach“, ein lateinisch geschriebener Psalter aus dem 6. Jh., der angeblich von St. Columban geschrieben wurde. Das älteste irische Manuskript ist das „Leabhar na hUidhere“ (Das Buch der falben Kuh) ein mit typischen Seitenverzierungen illuminiertes Manuskript aus dem frühen 12. Jh. Es gilt als älteste Schrift in Irisch. Dort wird die Geschichte einer Kuh erzählt, die Ciaran, ein Student, zu seinem Lehrer St. Finian ins Kloster Clonard mitbrachte. Die nährte Schüler und Lehrer. Ihr Stall wurde, als sie starb, als Relique verehrt. Verständlicherweise zeigte man uns Buchfeen, die diese Gesichte ulkig fanden, nur eine Seite dieses größten Schatzes der Bibliothek, den Dina nicht fotografieren durfte. „Naja“, sagte Selma tröstend, „da waren doch eh nur keltische Schnörkel und Unleserliches zu sehen.“

Here we found the largest collection of Irish manuscripts in the world (we couldn`t read a thing ;-)). The greatest treasure is the „Cathach“ a sixth century psalter reputed to have been copied by the famous St. Columba – but that`s in Latin (thank god!). The oldest maunscript in Irish is the „Leabhar na hUidhere“ know as the Book of the Dun Cow – not that phantasy novel by Walter Wangerin written in 1975 but an early 12th century manuscript. Unfortunately we weren`t allowed to take photographs and only one page was shown to us by the sterne librarian. „Doesn`t matter“, comforted Selma, „It`s just illuminated with those intertwined Celtic twirls.“ The story has it that a student brought with him a cow when he went to study with his teacher St. Finian. This dun cow was an ecellent milker feeding all the students of St. Finian and himself. When that cow died its hide was kept as a relic.

RIA_Dublin_Hanne Siebers

Schaut, ganz links auf dem Bild oben sucht Masterchen die katalogisierten Handschriften. Er staunte nicht schlecht, dort in der Sammlung des Büchersammlers A.G. Moore Briefe von Charles Darwin zu finden und sonst noch eher nicht so spannende Dokumente der Gilde von St. Anne (eine mittelalterliche religiöse Vereinigung in Dublin) aus dem 13. Jh. Noch mehr erstaunte ihn jedoch sein Fund, dass 1852 das Akademiemitglied George Knox Goethe in Weimar die Urkunde seiner Ehrenmitgliedschaft überreichte. Da war Goethe leider schon 30 Jahr tot. „Ob Knox wohl Spiritist war?“, fragte Selma kichernd. Masterchen fragte darauf bei der Akademie per E-Mail an, wie das sein könne und wartet bis heute auf eine Antwort.

Look in the picture above on the very left you see our Master researching the catalogue of manuscripts. He was amazed finding among the famous collection of A.G. Moore letters of Charles Darwin besides not that interesting deeds of the Guild of St Anne (a religous group in Dublin) from the 13th century. But even more amazed him reading that George Knox (member of the RIA) delivered the Academy`s certificate of honorary membership to Goethe. By that time Goethe had died 30 years ago. „Probably this Knox was a spiritist“, was Selmas commentary with a big smile. Our Master did send an email to the Academy how could that have been but he is waiting for an answer still.

CollageRIA_HS

Ihr seht, dass diese Bibliothek sehr frequentiert ist. Es sind auch ständig mehrere Bibliothekarinnen für Suchprobleme ansprechbar, wenn auch der computerisierte Katalog übersichtlich gestaltet ist. Selbst die alten Bücher sind frei zugänglich und die Raritäten sind in Glasvitrinen zu bewundern. Dürfen wir euch zu einem Rundgang in dieser Bibliothek einladen? Dann klickt ganz schnell hier.

You see it`s a much frequented library. All the time there are librarians to help and the catalogue is very well computerized. You have free access even to the old books. Rarities are exhibited under glas. May we invite you to a guided tour of this library? Then be quick and click here.

Viel interessanter fanden wir gleich gegenüber der RIA Cathach Books, eines der führenden Antiquariate Europas. Wir bekamen großes Flügelflattern, als wir all die Schätze dort sahen. „Cathach Books beliefert Sammler aus aller Welt“, erklärte Masterchen erstaunlich kurz, ihn hatte bereits die Auslage im Schaufenster die Sprache verschlagen.

Much more interesting was Cathach Books for us situated just opposite of the RIA Library. Cathach Books is one the leading antiquarian bookshops in Europe. „It provides collectors with rarities worldwide“, was Master`s short comment because actually he was speechless seeing all those treasures in the shop window.

Cathach BookshopFoto: Hanne Siebers

Cathach Bookshop
Foto: Hanne Siebers

Wir stürmten sogleich in den Laden und erkundigten uns lieb, wie viel solche Erstauflagen berühmter Dichter kosten würden – ihr wisst als Weihnachtsgeschenk für Masterchen und Dina. Aber ach und weh, unsere Fayrietaler reichten nie und nimmer. Erstausgaben von Joyce und anderen berühmten Dichter kosten zwischen 30.000 und 50.000 €. Für diese Erstausgabe von Joyce unten im Bild muss man z.B. schlappe 45.000 €  hinblättern. Es gibt auch illuminierte Handschriften hier zu erwerben, die aber noch um einiges teurer sind.

We bookfayries echanged a quick look of understanding before we stormed the shop. We couldn`t wait to ask how much such first editions of famous authors would be – thinking of a Christmas present for our Master und Dina. But, oh dear, what a pity, our FayrieDollars couldn`t even buy one page. The friendly told us that such first editions cost between 30.000 and 50.000 €. For this first edition of „Ulysses“ (you see in the following picture) we had to pay 45.000 €, puh – but understandable. Very rich bookfayries – not us – could even buy illuminated manuscripts at Cathach (well, nomen est omen).

Cathach Books2

Gleich am Eingang fanden wir eine Postkarte von Masters Helden Sir Ernest Shackleton. In den gefüllten Regalen gab`s signierte Erstauflagen und limitierte Sonderauflagen von allen Werken von Joyce, von Willam Butler Yeats, Oscar Wilde (dessen Haus und Denkmal gleich um die Ecke von Sweeny`s liegt) und Samuel Beckett, neben ausländischen Autoren von Rang und Namen. Als wir uns von diesen Schätzen losreißen konnten und hochflatterten, sahen wir das bemalte Fries in diesem Antiquariat, in dem eine freundliche Dame uns die Raritäten zuvor stolz gezeigt hatte.

We found a postcard of one of Master`s heros Sir Ernest Shakleton just at the entrance. The shelves were filled with signed first editions and special editions from nearly all works by Joyce, Willam Butler Yeats, Oscar Wilde (whose house and statue you find just around the corner from Sweeny`s) and Samuel Beckett next to other famous non-Irish writers. Dina was first one of us noticing the pictures in the frieze of that art nouveau shop. 

NG_Cathach

Cathach Books brachte es sogar auf die Titelseite von Masterchen Lieblingszeitschrift, der National Geographic, wie ihr oben seht.

Cathach Books made it even to the front page of National Geographic, our Master`s favourite magazine.

Als letzte Bibliothek Dublins werden wir euch das nächste Mal den berühmten Long Room der Bibliothek des Trinity College vorstellen, in der das „Book of Kells“ zu bewundern ist.

As the highlight of Dublin`s libraries we will finish with the Long Room of the famous library of Trinity College, the home of „the Book of Kells“.

Liebe Grüße
Greetings from the bookfayries
Siri und Selma 🙂 🙂

Thanks to Dina for the pictures 🙂