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Brecht und ich

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„Die Volksschule langweilte mich 4 Jahre. Während meines 9-jährigen Eingewecktseins an einem Augsburger Realgymnasium gelang es mir nicht, meine Lehrer wesentlich zu fördern.“

Bert Brecht lebte 22 Jahre in Augsburg, Dina und ich waren 22 Stunden dort.
Dreimal zog Brecht dort um, wir suchten sein Geburtshaus 30 Minuten. Mit Hilfe unserer Buchfeen Siri und Selma fanden wir es endlich am rauschenden Wasser, so etwas wie ein großes Freiburger Bächle in Augsburg, das weiche Wasser in Bewegung, das das Harte stets besiegt.

Das Museum präsentiert Brecht fein, Dina knipse und ich erinnerte einiges, Siri und Selma spielten Verstecken hinter den großen Bildtafeln. Brecht regt an, hinter die Dinge zu schauen.

Brecht, so heißt es, war ein unwiderstehlicher Stinker gewesen, einer mit vielen Frauen, auf den konnten sie nicht bauen – oder doch? Auf seiner Weise treu. Ein guter Mensch, der wär er gern, doch leider lebte er in finstren Zeiten auf diesen Stern.

Brecht und ich für die Nachgeborenen. Zumindest die Bilder vergrößern sich beim Anklicken.

Im Gegensatz zu mir liebte der schmächtige Brecht das Boxen, war mit einem Boxweltmeister befreundet und hat sich wohl nie geschlagen, ganz anders wie sein Vorbild Villon.

Zum Abschluss die Raucher – tschüss, ich muss mir eine Zigarre anzünden, ja, eine Zigarre mit Brechtbauchbinde, die an der Museumskasse wohlfeil geboten wurde.
Zum Abschluss mein Tipp: Wusstet ihr, dass Brecht nicht nur herb, sondern auch wunderschöne Liebesgedichte schrieb?

Oder wie wär`s mit „Erinnerungen an die Marie A.“, sein bekanntestes Liebesgedicht?

Liebe Grüße von Dina, den Buchfeen und mir
Klausbernd

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